SOS-Kinderdörfer weltweit e.V.
Gefährlicher Trend: Weibliche Genitalverstümmelung wird immer öfter von Krankenpflegerinnen und Ärzten durchgeführt / SOS-Kinderdörfer weltweit zum Gedenktag am 6. Februar
München (ots) - Jedes vierte Mädchen erleidet eine Beschneidung durch medizinisches Personal. Das geben die SOS-Kinderdörfer weltweit bekannt. Zum Internationalen Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung warnt die Hilfsorganisation vor Rückschritten bei der Bekämpfung des brutalen Rituals aufgrund einer Verlagerung in den medizinischen Kontext. Die FGM/C (,Female Genital Mutilation/Cutting') kann gravierende Folgen für die körperliche und mentale Gesundheit haben. Dazu gehören zum Beispiel Blutvergiftungen und Depressionen. Der Trend zur sogenannten ,Medikalisierung', also der ...