Folgen
Keine Story von Mitteldeutsche Zeitung mehr verpassen.

Mitteldeutsche Zeitung

Filtern
  • 17.05.2015 – 17:35

    Mitteldeutsche Zeitung: MZ zur AfD

    Halle (ots) - Kritik am Euro, Ablehnung der herrschenden Ausländer- und Asylpolitik, Unbehagen am immer schärferen Wind der Globalisierung - all das wollten Bernd Lucke und seine, heute muss man sagen: ehemaligen Freunde aufsaugen. Dazu eine Prise "Teaparty" auf Deutsch mit viel direkter Demokratie. Diese Mischung hat die "Altparteien" eine Weile aufgeschreckt. Bernd Lucke wollte bürgerlichen Protest mobilisieren. Eine Bewegung voller Ressentiments à la Pegida, die auf ...

  • 15.05.2015 – 19:41

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Merkel und NSA-Affäre

    Halle (ots) - Es sind schwere Vorwürfe, bei der Bundeskanzlerin wiegen sie doppelt. Denn Merkels Erfolgsrezept ist nicht die Entschlossenheit, die geschliffene Rede, der Entwurf beeindruckender politischer Konzepte und Reformen. Ihr größtes Pfund ist die Wahrhaftigkeit. Nun aber muss Merkel beteuern: "Die Regierung handelt nach bestem Wissen und Gewissen." Eine Selbstverständlichkeit ist das eigentlich. Aber Beweise ...

  • 15.05.2015 – 19:38

    Mitteldeutsche Zeitung: zur FDP

    Halle (ots) - Dass die FDP-Spitze eine Umlage erheben kann, um die nächsten Wahlkämpfe zu finanzieren, stellt eine erhebliche innerparteiliche Machtverschiebung dar. Denn es wird den Landesverbänden nicht nur unter die Arme, sondern auch ins Ruder gegriffen. Sie sichert sich auf diese Weise auch politischen Einfluss auf den Kurs von Unterg-liederungen, die in der Vergangenheit des Öfteren versucht haben, sich auf Kosten der Bundespartei zu profilieren. Die Operation ...

  • 13.05.2015 – 19:33

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Mindestlohn

    Halle (ots) - Der Rechtsstreit zeigt, dass Arbeitgeber jede echte und vermeintliche Lücke nutzen, um unzureichende Löhne beizubehalten. Man könnte nun den Gesetzgeber kritisieren, dass er die Verordnungen und Gesetze nicht wasserdicht formuliert hat. Auf der anderen Seite wurde ihm aber auch schon Überregulierung vorgeworfen. Es genügt deshalb, wenn die Gerichte auftauchende Zweifelsfragen schnell klären. Davon wird ...

  • 13.05.2015 – 19:32

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Konjunktur

    Halle (ots) - Letztlich gestaltet sich die Erholung der Euro-Zone zäh, was die Schulden weiter wachsen lässt. Hohe Arbeitslosigkeit und staatliche Sparsamkeit halten die Konjunktur seit langem unten. Von daher kann man sich schon die Frage stellen, ob die Währungsunion sich mit ihrer strengen Austeritätspolitik einen Gefallen getan hat. Am Ende wäre es besser gewesen, erst das Wachstum anzukurbeln und dann die ...

  • 12.05.2015 – 19:32

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Asylproblematik

    Halle (ots) - Das Ziel ist, Kosten zu sparen und die gesellschaftliche Akzeptanz des Asylrechts für jene zu sichern, die es dringend brauchen. Menschen aus Bürgerkriegsregionen zum Beispiel, wie der West-Balkan früher eine war. Der Minister möchte abschrecken. Dies gelingt. Denn die Zahl der Asylbewerber vom West-Balkan geht seit einiger Zeit stark zurück. Seine Strategie ist im Übrigen derzeit auch nicht strittig. ...

  • 12.05.2015 – 18:03

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Kunst und Geld

    Halle (ots) - Kunst ist zur Geldanlage und zum Spekulationsobjekt geworden in Zeiten, da es praktisch keine Zinsen mehr gibt und die Weltlage ohnehin unsicher ist. Ein Picasso hingegen, ein Matisse oder ein Richter wird nicht an Wert verlieren, im Gegenteil. Hatten Sammler nach dem Zweiten Weltkrieg teils für ein Butterbrot eingekauft, sind heute eben viele Millionen fällig. Schön für all jene, denen es daran nicht ...

  • 12.05.2015 – 18:01

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Israel

    Halle (ots) - Die Last der Geschichte bremst noch immer den Schwung, den Beziehungen zu anderen Staaten bisweilen unverkrampft erleben. Die historische Schuld Deutschlands am Holocaust ist nicht zu tilgen, die Verantwortung für den Kampf gegen den Antisemitismus besteht fort. Daran gibt es auch keinen Zweifel. Wenn aber Israels Ex-Botschafter in Deutschland, Avi Primor, Berlin ermuntert, Jerusalem gegenüber kritischer aufzutreten, ist das ein Fingerzeig. Nicht in die ...

  • 11.05.2015 – 20:04

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Böhrnsen

    Halle (ots) - Fahnenflucht, werden die einen sagen. Immerhin entzieht Böhrnsen seiner Partei mit dem Rücktritt ihr größtes Kapital. Demütige Einsicht, werden die anderen sagen. Immerhin hat die Koalition unter Böhrnsens Führung bei einer Wahlbeteiligung von unter 50 Prozent nicht einmal mehr das Vertrauen von einem Viertel der Bremer erhalten. Damit müssen nun andere fertig werden - indem sie sich der CDU als ...

  • 10.05.2015 – 18:12

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Bremen

    Halle (ots) - Am wichtigsten dürfte das Ergebnis für die ums Überleben kämpfende FDP sein, die zum zweiten Mal hintereinander gezeigt hat, dass sie bei einer Landtagswahl bestehen kann. Sind es auch nur wenig über zehntausend Stimmen, die hier zum Einzug ins Parlament gereicht haben, auch sie müssen erst einmal gewonnen werden. Und sie stärken das Selbstbewusstsein der ganzen Partei. Schließlich haben die Bremer Liberalen bewiesen, was der Parteichef Christian ...

  • 10.05.2015 – 17:30

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Airbus A400M

    Halle (ots) - Einerseits deutet vieles darauf hin, dass Airbus zu viel wollte. Der A400M sollte alles können. Und jetzt kann er erst mal nichts. Andererseits ist das Hin und Her um den A400M nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Ähnliche Probleme gab und gibt es bei der Drohne Euro-Hawk und dem Sturmgewehr G 36. Der Rüstungssektor ist eben kein Sektor wie jeder andere. Vielmehr produzieren einige wenige teils ...

  • 08.05.2015 – 18:58

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Großbritannien

    Halle (ots) - Cameron selbst muss künftig noch mehr Rücksicht auf die teils unberechenbaren, euroskeptischen Hinterbänkler seiner Partei nehmen, weil ihm schon eine Handvoll Abweichler peinliche Abstimmungsniederlagen zufügen könnten. Und die für 2017 versprochene Volksabstimmung über den EU-Verbleib kann er nicht mehr mit Hinweis auf einen europafreundlichen Koalitionspartner auf die lange Bank schieben. ...

  • 08.05.2015 – 18:56

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Maut

    Halle (ots) - Mit einem gigantischen finanziellen und bürokratischen Aufwand sollen vergleichsweise mickrige Einnahmen erzielt werden. Unausgesprochenes Ziel des Gesetzes ist es, ausländische Autofahrer zu diskriminieren. Die EU-Kommission sowie der Europäische Gerichtshof werden Verkehrsminister Alexander Dobrindt das gesamte Projekt um die Ohren hauen. Die SPD trägt das Vorhaben aus Gründen der Koalitionsräson mit. Parteichef Sigmar Gabriel hat persönlich dafür ...

  • 08.05.2015 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Zeitgeschehen/70 Jahre Ende des Zweiten Weltkrieges

    Halle (ots) - Russischer und amerikanischer Botschafter erinnern in Gastbeiträgen für die "Mitteldeutsche Zeitung" (Freitag-Ausgabe) an das Kriegsende (nachfolgend die Wortlaute) "Sieg der Menschlichkeit über die Barbarei" Von Wladimir M. Grinin In der Nacht vom 8. auf den 9. Mai feiern wir den 70. Jahrestag des Lebens ohne Weltkriege. 54 Millionen ins Verderben ...

  • 07.05.2015 – 18:29

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Siemens

    Halle (ots) - Durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien weltweit kann Siemens weniger Turbinen und Generatoren für Kohle- und Gaskraftwerke verkaufen. So weit, so schlecht. Was aber wirklich irritiert: Kaeser betont, dass nun der "strukturelle Umbau" des Konzerns "in der Hauptsache" abgeschlossen sei. Hier tritt eine Denkweise zutage, die beim Führungspersonal von Siemens immer wieder zu erkennen ist. Man will mal richtig aufräumen, um dann Ruhe zu haben. Doch das haut ...

  • 07.05.2015 – 18:27

    Mitteldeutsche Zeitung: zur kalten Progression

    Halle (ots) - In Zukunft soll es nicht mehr passieren können, dass Arbeitnehmer nach einer Lohnerhöhung weniger Geld haben als vorher, weil sie in eine höhere Steuerklasse rutschen. 1,5 Milliarden Euro pro Jahr kostet diese "kleine Steuerreform". Wenig im Vergleich zum großen Steuerplus, das Bund, Länder und Gemeinden zu erwarten haben. Die Menschen hätten ja gar nicht so viel von der Erleichterung, hat der Minister ...

  • 07.05.2015 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Justiz Justiz bringt Land und Vereinen Millionen ein

    Halle (ots) - Die Justiz kostet nicht nur, sie bringt dem Land auch richtig viel Geld ein. 2014 kamen an Geldauflagen in Sachsen-Anhalt 4,15 Millionen Euro zusammen. Das berichtet die in Halle erscheinende "Mitteldeutsche Zeitung" (Donnerstag-Ausgabe). Es ist die höchste Summe seit mindestens 20 Jahren. Gut drei Millionen davon flossen in die Landeskasse, eine Million ...

  • 06.05.2015 – 18:06

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Lokführer-Streik

    Halle (ots) - Es handele sich um einen "PR-Gag" des Bahnvorstandschefs, befand Weselsky, kaum dass Platzeck als möglicher Vermittler benannt war. Der Streik werde daher nicht vorzeitig beendet. Man befinde sich, Platzeck hin oder her, bis Sonntagmorgen neun Uhr im Arbeitskampf. Man könnte jedoch auch meinen: im Krieg. Das Vorgehen des Gewerkschaftschefs nähren grundlegende Zweifel an seiner Bereitschaft zum Kompromiss. ...

  • 06.05.2015 – 16:35

    Mitteldeutsche Zeitung: Wirtschaft Ökonom: Berlin als Wachstums-Motor für den Osten

    Halle (ots) - In der Debatte über die wirtschaftliche Lage Sachsen-Anhalts fordert der Magdeburger Ökonom Karl-Heinz Paqué ein drastisches Umdenken in der Wirtschaftspolitik. "Wir brauchen einen grundlegenden Wechsel des Blickwinkels", sagte Paqué der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Donnerstag-Ausgabe). Den Schlüssel für die Entwicklung ...

  • 05.05.2015 – 18:06

    Mitteldeutsche Zeitung: zu VW

    Halle (ots) - Der Konzern und seine Manager brauchen jetzt neue Ziele. Winterkorn weiß oder ahnt zumindest, was droht: der Abstieg durch Selbst-zufriedenheit. Irgendwann ist es für Manager und Ingenieure unvorstellbar, nicht mehr die Besten zu sein. Neue Entwicklungen werden zu spät erkannt. Viele Firmen sind schon in die Sackgasse gerannt. Etwa der Handyriese Nokia, der von der Nummer eins zur Nullnummer wurde. Wissenschaftler nennen dies Innovator's Dilemma. Vielleicht ...

  • 05.05.2015 – 18:04

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Richterbesoldung

    Halle (ots) - Das Urteil hat aber nicht nur für die 25 000 Richter und Staatsanwälte Bedeutung. Es ist vielmehr die Blaupause für die bald folgende Karlsruher Entscheidung zur Besoldung der rund 1,7 Millionen Beamten in Deutschland. Spätestens dann geht es auch um die Frage, wie die meist klammen Länder die Schuldenbremse des Grundgesetzes einhalten können. Dass die Verfassungsrichter eine Mindestbesoldung der ...

  • 04.05.2015 – 19:32

    Mitteldeutsche Zeitung: zu EU und Flüchtlinge

    Halle (ots) - Der Umgang mit den Asylbewerbern bleibt ungelöst - bisher. Brüssel wird einen Verteilschlüssel finden müssen. Dabei wäre eine Formel, die nicht alle gleich behandelt, am Ende die intelligenteste Lösung: Höchstquoten für jedes Mitgliedsland entsprechend seiner Bevölkerungszahl, seiner wirtschaftlichen Kraft, seiner Arbeitslosenzahl. Dazu eine Entschädigung für jene Staaten, die die Last der ...

  • 04.05.2015 – 19:30

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Lokführerstreik

    Halle (ots) - Keiner aber treibt es so bunt wie die Lokführer. Mit aller Macht wollen Weselsky und seine Truppen die Rechte einer Minderheit gegen die Interessen der Mehrheit durchsetzen. Damit sind nicht die Bahnkunden gemeint, sondern die Kollegen, die nicht der GDL angehören. Weselsky kämpft nicht allein gegen das Management der Bahn, sondern vor allem gegen die Konkurrenzorganisation EVG. Diese deutlich größere ...