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Mitteldeutsche Zeitung

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  • 18.03.2016 – 19:01

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Flüchtlingsgipfel

    Halle (ots) - Das Ende aller Streitereien ist das noch nicht. Noch sind die Vereinbarungen nicht umgesetzt. Noch gibt es erhebliche Zweifel, ob das Kernstück - die Rücknahme von Flüchtlingen aus Griechenland durch die Türkei und die gleichzeitige Verteilung von schon länger in der Türkei ausharrenden Flüchtlingen in die EU - funktionieren wird. Es ist noch keine wirkliche Lösung, die da gefunden wurde, es ist ein ...

  • 18.03.2016 – 18:58

    Mitteldeutsche Zeitung: zu AfD und Folgen für Sachsen-Anhalt

    Halle (ots) - Die Sorge geht um, dass Touristen vielleicht keine Lust haben könnten, sich in einer AfD-Hochburg zu entspannen. Touristen könnten wegbleiben, wie wegen Pegida in Dresden. Die Frage ist nur, wie viele. Und es ist wohl nur der Anfang. Auch anderweitig könnte Sachsen-Anhalt für den AfD-Triumph bezahlen. Das wird man nicht immer so direkt merken wie durch Hotel-Stornierungen. Aber für einige Auswärtige ...

  • 17.03.2016 – 18:51

    Mitteldeutsche Zeitung: zu NSA-Ausschuss

    Halle (ots) - Richtig an dem, was Frank-Walter Steinmeier gestern sagte, ist, dass die Welt nach den Terroranschlägen von 2001 eine andere war als heute. Das gilt nicht nur für die USA, sondern auch für Europa und für Deutschland. Viele waren seinerzeit bereit, alle Fünfe gerade sein zu lassen. Sicherheit hatte Priorität gegenüber rechtsstaatlichen Erwägungen. Klar ist aber auch, dass der US-Geheimdienst NSA ...

  • 17.03.2016 – 18:50

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Kaiser's Tengelmann

    Halle (ots) - Neu ist aber, dass es Gabriel nicht nur um den Erhalt der Jobs geht. Sondern auch um deren Qualität, sprich um den Erhalt von Tarifbindung und Mitbestimmungsstrukturen. Dieser Ansatz ist überzeugend, die Ministererlaubnis geht deshalb in Ordnung. Wo es Kaiser's- und Tengelmann-Supermärkte gibt, wird der Wettbewerb im Lebensmittelhandel abnehmen. Dies ist aber zu ertragen, wenn gleichzeitig viele tausend ...

  • 17.03.2016 – 18:46

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Türkei

    Halle (ots) - Bekommt Erdogan dafür einen Rabatt, was Menschenrechte und Demokratie angeht? Wahrscheinlich. Aber ist dieser "Preisnachlass" so viel größer als jener für die Ukraine, der die Visafreiheit im Reiseverkehr bald gewährt werden soll? Als "lupenreine Demokratie" kann man das Land sicher nicht bezeichnen. Und sicher ist es auch nicht. Vielleicht wird der türkische Präsident weniger auftrumpfend handeln, ...

  • 17.03.2016 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: DDR-Geschichte Ruf nach dem Posten eines SED-Opferbeauftragten

    Halle (ots) - Der Vorsitzende der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG), Dieter Dombrowski (CDU), hat als Ersatz für die geplante Abschaffung der Stasi-Unterlagenbehörde in ihrer bisherigen Form die Schaffung des Postens eines SED-Opferbeauftragten gefordert. "Wenn Opfer ihre Forderungen vortragen, dann tun sie das nicht in Beamtendeutsch", ...

  • 16.03.2016 – 19:05

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Bahn

    Halle (ots) - Kurzfristige Erfolge sind im Fernverkehr nur über den Preis zu erzielen. Genau an dieser Front greift die Bahn jetzt endlich an. Von dem immer wieder versprochenen Qualitätssprung ist der Bahnchef aber noch weit entfernt. Der Ausbau des IC-Netzes wird sich angesichts fehlender Züge bis 2030 hinziehen. Deshalb setzt sie hier im Kleinen an. Höhere Pünktlichkeitsquoten, verlässliche Informationen, bessere Leistungen in Zügen und an den Bahnhöfen. Die Bahn ...

  • 16.03.2016 – 19:04

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Regierungserklärung

    Halle (ots) - Eine Koalition der Gleichgesinnten gibt es nicht. Das hat sich nun im Bundestag noch einmal gezeigt. Die Kanzlerin ging die übrigen EU-Staaten in ihrer Regierungserklärung hart an und verteidigte das, was sie eine Übereinkunft mit der Türkei, ihre Kritiker aber einen "schmutzigen Deal" nennen. Und wer sind ihre Kritiker? Die Linke, sicher. Aber genauso laut versucht Anton Hofreiter, der Grünen-Chef, die ...

  • 16.03.2016 – 19:02

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Regierung Sachsen-Anhalt

    Halle (ots) - Die Lücke klafft, weil die SPD ihr Debakel nicht verarbeitet - sondern nur schockiert zur Kenntnis genommen hat. Die Partei hat ihr Wahlergebnis halbiert! Die Konsequenz? SPD-Chefin Katrin Budde lässt ihr Amt ruhen, eine neue Führung gibt es nicht. Das Machtvakuum ist gefährlich: Wenn nämlich ein von Leuten ohne volle Rückendeckung ausgehandelter Koalitionsvertrag auf einem Parteitag durchfällt. In ...

  • 15.03.2016 – 18:38

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Landtag Sachsen-Anhalt

    Halle (ots) - Eine starke Persönlichkeit wird in diesen Tagen dringender denn je an der Spitze des Landtags von Sachsen-Anhalt gebraucht. Die AfD hat im Wahlkampf den etablierten Parteien und auch dem Parlamentarismus den Kampf angesagt, es ist zu erwarten, dass diesen Ankündigungen in den nächsten Wochen und Monaten Taten im Plenarsaal folgen werden. Da braucht es jemanden, der mit Intellekt, Stimme und Integrität ...

  • 15.03.2016 – 18:37

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Medikamententests in der DDR

    Halle (ots) - Die Frontstellung des Kalten Krieges wurde jedenfalls in Teilen außer Kraft gesetzt. Der Westen nahm, der Osten gab - und umgekehrt. Manch harsches moralisches Urteil der einen über die anderen vor 1989 und danach wird so relativiert. Die jüngste Studie über Medikamententests ist allerdings, wie der Stasi-Unterlagenbeauftragte Roland Jahn zu Recht sagt, schwammig. Man kann nicht einräumen, dass man ...

  • 15.03.2016 – 18:35

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Syrien

    Halle (ots) - Russland hat geschafft, sich wieder als bedeutsamer Faktor in der Welt- und Regionalpolitik zu etablieren. Was dem Kreml militärisch gelang, sollte nun auch in politische Einflussnahme umzumünzen sein. Die Menschen in Syrien würde es freuen. Unbestritten ist, dass Russland bekennend für den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad stritt. Der Kampf gegen islamische Rebellen reduziert sich mithin auf direkte Assad-Gegner und das auch nur im syrischen Westen. ...

  • 14.03.2016 – 19:05

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Sachsen-Anhalt

    Halle (ots) - Die AfD ist drin und wird, was sie kritisiert: eine etablierte Partei. Sie wird wie in Thüringen versuchen, mit einfachen Antworten auf die durchweg komplexen Probleme dieses Landes zu punkten. Das ist ihr gutes Recht. Entscheidend ist vielmehr, wie die anderen Parteien damit umgehen. Noch am Wahlabend geisterte der Vergleich mit der DVU durch den Landtag. Jener Partei, die 1998 mit einem Paukenschlag ins ...

  • 14.03.2016 – 19:02

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Atomausstieg

    Halle (ots) - Die Konzerne argumentieren, sie müssten die Klagen im Interesse ihrer Aktionäre verfolgen. Tatsächlich geht es um anderes: Die Klagen sind das letzte Druckmittel, das die Unternehmen in der Auseinandersetzung um die Atom-Rückstellungen haben. Knapp 40 Milliarden halten die angeschlagenen Stromriesen in ihren Bilanzen für den Abriss alter Meiler vor. Eine Experten-Kommission prüft gerade im Auftrag der ...

  • 14.03.2016 – 18:20

    Mitteldeutsche Zeitung: Kultur Schriftsteller Dieter Mucke gestorben

    Halle (ots) - Der Schriftsteller Dieter Mucke ist tot, meldet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung in ihrer Dienstagausgabe. Wie die Zeitung von der Familie erfuhr, starb Mucke bereits am Sonnabend im Alter von 80 Jahren im Kreis seiner Angehörigen in seiner Wohnung in Halle. Der gebürtige Leipziger, der seit 1961 in Halle lebte, gehörte zu den namhaften ...

  • 13.03.2016 – 20:38

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Wahlen und Bundespolitik

    Halle (ots) - Diese Schwäche der Volksparteien ist nicht nur für die Große Koalition in Berlin, die Merkels Regierung trägt, eine schwere Bürde. Es ist für ganz Deutschland ein schwieriges Ergebnis - und ein Hinweis auf die Probleme, die wohl auch nach der Bundestagswahl im kommenden Jahr auf das Land zukommen werden. Denn in keinem der drei Länder, die nun gewählt haben, wird es eine einfache Regierungsbildung ...

  • 13.03.2016 – 20:37

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Sachsen-Anhalt

    Halle (ots) - Die AfD hat in den vergangenen Wochen schon erreicht, dass Sachsen-Anhalt national und international wieder zunehmend als fremdenfeindlich wahrgenommen wird. Mit dem Wahlerfolg wird sich der Effekt verstärken. Firmenansiedlungen, besonders auch internationale, werden schwieriger. Wissenschaftler, Fachkräfte, Studenten werden sich dreimal überlegen, ob sie - nach diesem Rechtsruck - hier herkommen. Der ...

  • 11.03.2016 – 18:37

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Unister

    Halle (ots) - Die Gemengelage in dem kommenden Mammutprozess ist unübersichtlich. Doch so viel lässt sich schon sagen: Unister hat es mit bestehenden Vorschriften nicht so genau genommen. Man glaubte offenbar, für die "new economy" gelten auch "neue" Gesetze. Was für ein Trugschluss. Sollte eine Steuerhinterziehung von mehr als einer Million Euro vom Gericht festgestellt werden, drohen den Verantwortlichen Haftstrafen und hohe Strafzahlungen. Das Unternehmen ist mit ...

  • 11.03.2016 – 18:33

    Mitteldeutsche Zeitung: zu EU und Türkei

    Halle (ots) - Seit die Türkei der wichtigste Baustein in den Plänen zur Lösung der Flüchtlingskrise ist, ist relative Offenheit das Gebot der Stunde. Hehre politisch-moralische Motive, bei denen die prekäre Menschenrechtssituation und die Geltung der Pressefreiheit der Türkei als dringend zu lösende Hausaufgaben aufgegeben waren, müssen nun zurückstehen. Man darf bezweifeln, dass die schwankende politische ...

  • 11.03.2016 – 18:30

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Wahl in Sachsen-Anhalt

    Halle (ots) - Jeder sollte sich einfach mal fragen, wann er das letzte Mal überhaupt einen Syrer, Afghanen oder Somalier gesehen hat? Diese Neubürger können eine Chance sein, damit in Städten und Gemeinden eine Infrastruktur mit Schulen und Einkaufsläden erhalten bleiben kann. Inzwischen sind für Flüchtlinge viele Wege nach Deutschland versperrt. Der Strom von Menschen hat abgenommen und wird zusehends dünner. ...

  • 10.03.2016 – 18:56

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Folgen von Fukushima

    Halle (ots) - Es reicht, einen Blick auf den Zustand der deutschen Energiekonzerne zu werfen. Allen voran die Branchenführer Eon und RWE: Einst galten sie als unbezwingbare Riesen. Heute sind sie Sanierungsfälle. Die Energiewende fegt über die Konzerne hinweg. Die Berliner Politik macht sich mit dem Gedanken vertraut, dass am Ende der Steuerzahler für die Hinterlassenschaften des Nuklear-Zeitalters aufkommen muss. An ...

  • 10.03.2016 – 18:54

    Mitteldeutsche Zeitung: zur EZB-Entscheidung

    Halle (ots) - Mit der Kritik an seiner Strategie kann Draghi leben. Ein Problem aber macht ihm zunehmend zu schaffen: Die Zweifel wachsen, ob Draghis Mittel wirken. Dann ist er nicht mehr der Super-Mario, sondern ein hilflos Suchender nach einer wirksamen Medizin für einen chronisch kranken Patienten. Auch deswegen erhöht die Notenbank die Dosis. Draghi versucht mit allen Mitteln, dem wachsenden Frust und dem um sich ...

  • 09.03.2016 – 19:12

    Mitteldeutsche Zeitung: zu von der Leyen

    Halle (ots) - Fehler, aber kein Fehlverhalten, auf diese Kurzformel hat der Universitäts-Direktor das Urteil gebracht. Sie hat das Zeug zum geflügelten Wort zu werden. Für von der Leyen ist die Sache damit ausgestanden. Es bleibt ein kleiner Makel, aber der schlägt sich nicht einmal im Lebenslauf nieder, wo sonst der "Dr." hätte gestrichen werden müssen. Umsonst war die Prüfung der Doktorarbeit dennoch nicht: Wo ...