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Mitteldeutsche Zeitung

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  • 11.04.2016 – 19:00

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Böhmermann

    Halle (ots) - Der schönste Triumph wäre es natürlich, wenn der Komiker erst angeklagt und schließlich freigesprochen würde. Dann hätte sowohl die Bundesregierung verloren - denn sie hätte vor Erdogan "gekuscht" - als auch der türkische Präsident, den dann alle Welt als "Ziegenficker" schmähen könnte. Tatsächlich wäre ein Freispruch Böhmermanns nicht unwahrscheinlich. Die Verteidigung Böhmermanns hat ...

  • 11.04.2016 – 18:58

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Halle und Flüchtlingen

    Halle (ots) - Rechenbeispiel helfen wohl wenig, um der Wut und Empörung der Menschen in Halle zu begegnen. Denn sie treibt die Angst vor Veränderung an. Davor, dass ihre kleine, beschauliche Idylle verloren geht. Ob es wirklich so kommt? Abgewartet wird nicht. Den neuen Einwohnern freundlich und verständnisvoll zu begegnen, also einfach nur menschlich zu sein, scheint keine Option. Was daran enttäuscht: In ...

  • 10.04.2016 – 17:40

    Mitteldeutsche Zeitung: zu VW-Boni

    Halle (ots) - Die Boni der Vorstände sollen nach Vorstellungen des VW-Chefs um 30 Prozent gekürzt werden. Das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen: Die Boni (!) sollen um 30 Prozent (!) sinken. Das heißt dann wohl, ihr habt eigentlich super gearbeitet, aber vielleicht doch nicht ganz so super, wie wir es von euch erwartet haben. Viel deutlich kann man wohl nicht demonstrieren, dass das VW-Management noch immer nicht begriffen hat, welcher Schaden eigentlich ...

  • 10.04.2016 – 17:37

    Mitteldeutsche Zeitung: Flüchtlingen/Mazedonien

    Halle (ots) - Da sind sie, die "hässlichen Bilder", die Österreichs Außenminister Sebastian Kurz prophezeit hat. Flüchtlinge versuchen den Zaun an der Grenze zu Griechenland zu stürmen. Mazedoniens Polizei setzt Tränengas ein. In einigen Berichten ist auch von Gummigeschossen die Rede. Es werden nicht die letzten Bilder, die letzten Vorkommnisse dieser Art sein. Nicht nur im Lager Idomeni, dessen Namen nun bald auch ...

  • 10.04.2016 – 17:35

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Streit in der Linken

    Halle (ots) - Der immer wieder aufflammende Streit um Wagenknecht ist ein Zeichen der Krise. Das AfD-nahe Wirken der Fraktionschefin verträgt sich nicht mit Überzeugungen vieler Mitglieder. Sie macht Politik wie ein Kapitalist, der bei Bedarf neue Ware ins Schaufenster legt und übersieht, dass die Gebote von Humanität und sozialem Ausgleich in einem Spannungsverhältnis stehen, das sich nicht voll auflösen lässt. So ...

  • 08.04.2016 – 18:35

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Flüchtlingen

    Halle (ots) - Der Bundesinnenminister tat gestern gut daran, Prognosen zu meiden und keine allzu großen Erwartungen zu wecken. Denn auf der jetzt vorgelegten Rechnung gibt es noch zu viele Unbekannte. Niemand weiß, ob der Pakt zwischen der EU und der Türkei hält. Niemand weiß ferner, ob und wie die Verteilung der Flüchtlinge in der EU funktioniert. Und dass in Nordafrika Hunderttausende darauf warten, nach Europa ...

  • 08.04.2016 – 18:34

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Papst und Familie

    Halle (ots) - Die katholische Kirche findet kein Verhältnis und erst recht keine Sprache dafür, dass gleichgeschlechtliche Paare füreinander und für andere ein Segen sein können. Da hilft wohl nur konkretes Handeln und Reden - wie das von Prälat Karl Jüsten, der in der Trauerfeier für Guido Westerwelle ganz selbstverständlich über dessen Liebe zu seinem Mann sprach. Gleichwohl hat das Papst-Schreiben für die ...

  • 06.04.2016 – 18:49

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Atomurteil gegen EnBW

    Halle (ots) - Das Urteil macht den Charakter der Klage deutlich: Sie war nur ein taktisches Instrument, um sich eine starke Position für die Verhandlungen über den Atomausstieg zu sichern. Das Motto, das auch für die drei anderen Atomkonzerne (Eon, RWE, Vattenfall) gilt: Wir lassen Schadenersatzklagen fallen, wenn wir bei den Kosten für den Abriss und die Endlagerung entlastet werden. Doch das Landgericht Bonn hat den ...

  • 05.04.2016 – 19:10

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Loveparade

    Halle (ots) - Dummheit und Renommiersucht sind nicht justiziabel. So tauchten einige Namen in der Anklageschrift nicht auf. Das gilt vor allem für den damaligen Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland. Ein Jahr zuvor hatte Bochum die Loveparade abgelehnt - wegen Sicherheitsbedenken, die auch für Duisburg hätten gelten müssen. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut Augustin Telefon: 0345 565 ...

  • 04.04.2016 – 19:06

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Abschiebung von Flüchtlingen in die Türkei

    Halle (ots) - Aber zeigt Europa Handlungsfähigkeit, wie Außenpolitiker der Koalition schon jubeln? Dafür ist es dann doch wirklich etwas früh. Und das EU-Türkei-Abkommen ist zunächst nicht mehr als ein großer Ablasshandel: Europa versucht, sich von der lästigen Pflicht loszukaufen, sich mit Flüchtlingen in nächster Nähe auseinandersetzen zu müssen. ...

  • 04.04.2016 – 19:03

    Mitteldeutsche Zeitung: zu "Panama Papers"

    Halle (ots) - In der Veröffentlichung der "Panama Papers" lässt sich vieles erkennen - ein Skandal ganz sicher nicht. Denn ein Skandal setzt die Enttäuschung eines allgemein erwarteten moralischen Verhaltens voraus. Zwar erregte vor einigen Jahren die Nachricht Aufsehen, dass gegen einige hundert Verdächtige wegen Steuerflucht nach Liechtenstein ermittelt werde. Doch das wurde in der Bevölkerung eher als Bestätigung ...

  • 03.04.2016 – 16:41

    Mitteldeutsche Zeitung: zu "Kenia"-Koalition in Sachsen-Anhalt

    Halle (ots) - Man soll den Tag nicht vor dem fertigen Koalitionsvertrag loben. Aber der Weg nach "Kenia" lässt sich gut an. Man muss sich jetzt zwar öfter von Auswärtigen mit lahmen Witzchen veräppeln lassen ("das heißt nicht mehr Sachsen-Anhalt, sondern 'Sachsen-Durchfahrt'"). Aber politisch könnte aus dieser Landtagswahl durchaus Gutes mit Vorbildwirkung weit ...

  • 03.04.2016 – 16:32

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Türkei, Armenien und Völkermord

    Halle (ots) - Stille Zurückhaltung, wie sie die Bundesregierung zuletzt praktiziert hat, dürfte bald nicht mehr möglich sein. Noch im April nämlich will sich der Bundestag in einem gemeinsamen Antrag von CDU, SPD und Grünen damit beschäftigen, wie des Völkermords an den Armeniern vor 100 Jahren zu gedenken sei. Darauf hatte man sich im Februar im Bundestag verständigt. Hinter das Bekenntnis, den Völkermord an den ...