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Mitteldeutsche Zeitung

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  • 26.04.2016 – 18:51

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Merkel und Fehlerbekenntnissen in der Politik

    Halle (ots) - Merkels Fehler gehört zu einer anderen Kategorie, zu der der Fehler in der politischen Bewertung. Es gibt die Erkenntnis, dass ein Kurswechsel nötig ist, dass man sich inhaltlich getäuscht hat. Wenn das nicht im Tagesrhythmus passiert, wenn es kein rein taktisches Verhalten ist und nicht der Eindruck entsteht, da habe jemand über seine wahren ...

  • 26.04.2016 – 18:47

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Cyber-Armee

    Halle (ots) - Andere Länder sind weiter. Dort klappt auch die militärisch-zivile Vernetzung. Wenn ein Kollege in seiner Firma militärische Software entwickelt - ob dergleichen "Militarisierung" in unserer Öffentlichkeit hingenommen wird? Die Bundeswehr aber wird solche Verbindungen brauchen. Auch andere Fragen sind offen. Wo endet im virtuellen Raum, die Verteidigung, wo beginnt der Angriff? Ursula von der Leyen wird ...

  • 25.04.2016 – 18:47

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Sachsen-Anhalt

    Halle (ots) - Also, alles gut in Sachsen-Anhalt? Noch nicht. Diejenigen aus der Regierungskoalition, die gegen Haseloff gestimmt haben, wollten zeigen, dass sie den Ministerpräsidenten bei künftigen Abstimmungen in der Hand haben. Die Mehrheit also wackeln kann. Nach den Debatten der vergangenen Wochen sind das mutmaßlich Mitglieder der CDU-Fraktion. Der Ministerpräsident sollte sie ignorieren und nicht Energie darauf ...

  • 25.04.2016 – 18:44

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Elektroautos

    Halle (ots) - Im nächsten Jahr kommen der Ampera-e von Opel, baugleich mit dem Chevrolet Bolt, und das Model 3 von Tesla auf den Markt. Sie werden mit mehr als 300 Kilometern eine Reichweite haben, die mehr als doppelt so groß ist wie bei den allermeisten der jetzigen Elektroautos. Damit ist das Hauptmanko der Stromer beseitigt. Rund 35 000 Euro sollen die Autos kosten. Das ist viel Geld, aber mit einer Kaufprämie von ...

  • 25.04.2016 – 18:43

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Deutsche Bank/Leo Kirch

    Halle (ots) - 14 Jahre, nachdem der damalige Deutsche-Bank-Chef Zweifel an der Kreditwürdigkeit des Medienunternehmers Leo Kirch streute, könnte damit diese schier endlose Geschichte doch einen Abschluss finden. Ganz sicher ist das nicht, weil die Staatsanwaltschaft weiter überlegt nachzulegen. Allerdings haben die Ermittler im Laufe des Verfahrens so viel Prügel vom Gericht bekommen, dass sie gut beraten wären, nun ...

  • 25.04.2016 – 18:40

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Österreich

    Halle (ots) - Wer da den hochpolitischen Charakter des Ergebnisses noch abstreitet, tut das nicht, weil er ihn nicht kapiert hat. Er tut es, weil er ihn nicht kapieren will. Gerade schiebt sich eine neue Mehrheit zusammen. Der Führungsanspruch der Ultrarechten steht bei den Konservativen schon nicht mehr in Frage. Dass Hofer lächelt und nicht poltert, nicht schimpft, nicht hetzt, macht es nicht besser. Im Gegenteil: ...

  • 24.04.2016 – 17:40

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Kenia-Koalition in Sachsen-Anhalt

    Halle (ots) - Der heutige Montag wird auf jeden Fall in die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland eingehen. Das wird er schon beim denkbar harmlosesten Verlauf: Wenn Reiner Haseloff bereits im ersten Wahlgang zum Ministerpräsidenten gewählt wird. Dann ist Kenia komplett, die erste Regierungskoalition aus CDU, SPD und Grünen in Deutschland kann ihre Arbeit aufnehmen. Alle anderen möglichen Szenarien sind ...

  • 24.04.2016 – 17:36

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Türkei und Armenien

    Halle (ots) - Uns fällt die türkische Repression vor allem dann auf, wenn sie westliche Reporter, Künstler und Politiker trifft. Doch in der Türkei sind schon hunderte Böhmermanns abgestraft worden, vor der niederländischen Reporterin wurden hunderte türkische Reporter geknebelt. Wer es wagt, in der Türkei über den Völkermord an den Armeniern zu reden, der redet bald nicht mehr in der Öffentlichkeit. Das ist ...

  • 22.04.2016 – 18:43

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Exzellenzinitiative

    Halle (ots) - Es ist also so nachvollziehbar wie vernünftig, dass die Wissenschaftsminister von Bund und Ländern mit ihrer Vereinbarung zur Exzellenzinitiative gar nicht erst versuchen, amerikanische Verhältnisse nachzuahmen. Stattdessen ermöglichen sie acht bis elf Universitäten, sich etwas stärker zu profilieren. Der Trick bei der Exzellenzinitiative ist ohnehin nicht primär die Fördersumme. Wer in diesem ...

  • 22.04.2016 – 18:41

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Abgasaffäre

    Halle (ots) - Bei den offiziellen Tests fällt dies nicht auf, da es im Prüflabor wärmer als 20 Grad sein muss. Der Trick hat zudem den Vorteil, dass dabei auf einen Passus im EU-Regelwerk verwiesen werden kann. Doch diese Rechtfertigung ist hanebüchen. Die EU erlaubt zwar die Abschaltung der Katalysatoren für kurze Zeit, wenn ein Unfall oder massiver Schaden am Motor droht. Die Autobauer lassen aber dauerhaft beim ...

  • 21.04.2016 – 18:44

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Randale in Jena

    Halle (ots) - Nun ist linke Gewalt nicht besser als rechte. Überdies fragt man sich, ob der Marsch an einem anderen Tag anders abgelaufen wäre als an diesem 20. April, dem Geburtstag eines gewissen Adolf Hitler. Freilich ist die Forderung des Jenaer Oberbürgermeisters Schröter nach einer Verfassungsänderung mindestens verständlich. Jena ist ein gebranntes Kind. Hier gab es solche Auseinandersetzungen bereits in den ...

  • 21.04.2016 – 18:42

    Mitteldeutsche Zeitung: zu VW

    Halle (ots) - Eine Selbstverständlichkeit ist auch, dass es für die geprellten Kunden Schadenersatz geben muss, weil VW seinen Kunden technische Qualitäten seiner Autos vorgegaukelt hat, die weitab von der Wirklichkeit sind. Dass sich der Konzern bislang weigert, in anderen Ländern ähnlich großzügig wie in den USA zu entschädigen, ist ein Skandal. Außerdem muss in den USA, in Deutschland und überall anderswo sichergestellt sein, dass die Autos künftig die ...

  • 21.04.2016 – 18:40

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Rentendebatte

    Halle (ots) - Der Finanzminister will künftig das gesetzliche Rentenalter automatisch mit der steigenden Lebenserwartung klettern lassen. Bei 67 wäre da kaum Schluss. Realistisch ist der Vorstoß nicht. Erstens fehlen bislang die altersgerechten Jobs. Zweitens läuft bis 2029 noch die stufenweise Anhebung des Rentenalters auf 67 Jahre. Drittens gibt es in der Gesellschaft keine Akzeptanz für längere Arbeitszeiten. ...

  • 20.04.2016 – 18:55

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Nato-Russland

    Halle (ots) - Die inzwischen zutiefst skeptischen Partner von einst haben sich zwar an einen Tisch gesetzt. Aber sie trennen Welten. Denn die Annektion der Krim, die russische Rolle in der Ukraine - all das kann und wird das Bündnis nicht einfach so hinnehmen. Sollte Präsident Wladimir Putin geglaubt haben, er könne einen Keil in den Westen treiben, so hat er sich verspekuliert. Auch wenn die Sanktionen der EU ...

  • 20.04.2016 – 18:53

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Tabakwerbung

    Halle (ots) - Weil die Politik offenbar nicht darauf vertraut, dass Passanten und Kinobesucher schon wissen, für was da geworben wird - nämlich nicht nur für Freiheit, Coolness und Entspannung am Feierabend, sondern auch für Lungenschäden, schlechte Zähne und Krebs. Der Spaß soll nun ein Ende haben. Und das ist richtig so. Das Wehklagen der Werbeindustrie und der Zigarettenindustrie ist aus deren Sicht ...

  • 20.04.2016 – 18:51

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Kenia-Koalition

    Halle (ots) - Behutsam wollte die CDU-Führung der grummelnden Basis die Chancen des Kenia-Pakets verkaufen - schwierig genug mit Blick auf Zugeständnisse wie das verlorene Agrarressort. Doch eine Reihe von Ungeschicklichkeiten verschlimmerten die Situation eher. So blieb das fertige Entwurf-Dokument des Koalitionsvertrags viel zu lange für die Basis unter Verschluss. Und über die Namen der Minister herrschte noch ...

  • 19.04.2016 – 19:01

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Kohl Orban

    Halle (ots) - Wenn es privat sein soll, warum zelebriert man ein Treffen dann öffentlich? Beiden Politikern war der Symbolwert ihres Treffens also sehr wohl bewusst und auch die Konfliktlinien, die damit verbunden werden würden. Schließlich hat sich Orban massiv gegen Merkels Flüchtlingspolitik gewandt. Nach dem Treffen mit dem Altkanzler verzichtete er zwar auf scharfe Töne. Das kann man für sich genommen als ...

  • 19.04.2016 – 18:58

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Freital

    Halle (ots) - Die Verdächtigen wollten Sprengstoffanschläge auf Asylbewerberunterkünfte und auf Wohnungen von "politisch Andersdenkenden" begehen. Das ist Terrorismus, so wie die Mehrzahl der Angriffe auf Flüchtlinge und Flüchtlingsheime nichts anderes als terroristische Akte sind. Deshalb ist es gut, dass die GSG 9 bei der Aktion in Freital beteiligt war. Nicht nur, weil sie über besondere Fähigkeiten verfügt, sondern weil sie ein Symbol ist: Wo die GSG 9 antritt, ...

  • 19.04.2016 – 18:55

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Vaterschaftstest

    Halle (ots) - Der Erste Senat hat in seiner Entscheidung allerdings ausdrücklich betont, dass der Gesetzgeber durchaus auch andere Wege beschreiten kann. Eine Reform des Paragrafen zur Abstammungsklärung ist offenbar ohnehin geplant und auch dringend zu empfehlen. Die vom Bundesverfassungsgericht bestätigte Beschränkung auf die Familie ist weder praktikabel noch zeitgemäß. Es ist kaum zu verstehen, warum kein ...

  • 19.04.2016 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Heizen Sachsen-Anhalt setzt auf Gas

    Halle (ots) - Heizen mit Gas ist in Sachsen-Anhalt so beliebt wie seit vielen Jahren nicht mehr. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Dienstag-Ausgabe) unter Hinweis auf eine Studie des Statistischen Landesamtes. Demnach war im Vorjahr bei 53,3 Prozent der Wohnungsneubauten Gas der bevorzugte Energieträger. Auf Platz zwei folgen mit 37,6 ...

  • 18.04.2016 – 19:08

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Böhmermann

    Halle (ots) - Heißt es nun also für die Rebellen dieser Welt: Böhmermann, geh' Du voran? Man sollte die Kirche im besser Dorf lassen. Der Satiriker, der sich einer kleinen Fangemeinde erfreute und ansonsten weitgehend unbekannt war, hat mit der Reaktion auf seinen Erdogan-Schmäh plötzlich eine enorme Wahrnehmungsquote bekommen, ja. Und er hat auch Solidarität verdient, weil die Kunst und das politische Wort frei ...

  • 18.04.2016 – 19:04

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Betrug in der Pflege

    Halle (ots) - So bedeutsam Leistungsstandards von Pflegeeinrichtungen und ambulanten Diensten also sind, so lächerlich unwirksam erscheinen ihre Kontrollen. Das 2009 eingeführte Benotungssystem krankte von Beginn an daran, dass schlechte Einzelergebnisse in lebenswichtigen Punkten wie der Flüssigkeitsversorgung mit guten Noten für Nebensächlichkeiten, etwa für den Aushang von Speiseplänen und das Vorhandensein von ...

  • 18.04.2016 – 18:56

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Vattenfall und Braunkohle

    Halle (ots) - Die künftige Eigentümer glaubt an das Geschäft mit der Kohle. Das ist im Hinblick auf anstehende Investitionen wichtig. Zudem hat die EPH-Holding bereits beim Erwerb des Kohleförderers Mibrag gezeigt, dass sie verlässlich ist. Doch sollte sich auch niemand über den Charakter des Investors Illusion machen. Die Tschechen sind vor allem an Renditen interessiert. Sie gehen davon aus, dass nach dem ...

  • 18.04.2016 – 18:54

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Flüchtlingen und Mittelmeer

    Halle (ots) - So bleibt der Versuch, die erkennbar bereits anrollende Fluchtwelle über Libyen zu stoppen, derzeit darauf beschränkt, sich der Seenotrettung verunglückter Schiffbrüchiger zu widmen. Für einen umfassenderen Einsatz hat Europa kein Mandat und wird auch auf mittlere Sicht keines bekommen. Zu instabil ist die neue Einheitsregierung in Tripolis, als dass sie ausländischer Marine Operationen in den eigenen ...

  • 17.04.2016 – 19:20

    Mitteldeutsche Zeitung: MZ zur Situation in Griechenland:

    Halle (ots) - Die Erfahrung lässt eine Prognose ziemlich sicher erscheinen: Auch diesmal wird die Bundesregierung alles daran setzen, die Lösung des Schuldenproblems zu verschieben. Bei einem Schuldenschnitt, wie ihn der Währungsfonds IWF fordert, würde der Preis für die deutsche Griechenland-Politik offenbar. Es träte zutage, wie viele deutsche Steuermilliarden futsch wären. Und so bleibt: Durchwursteln und ...

  • 17.04.2016 – 19:20

    Mitteldeutsche Zeitung: MZ zur AfD und dem Umgang mit dem Islam:

    Halle (ots) - Die stellvertretende AfD-Vorsitzende Beatrix von Storch gibt vor, sie mache sich Sorgen, weil der Islam nicht mit dem Grundgesetz vereinbar sei. Doch tatsächlich setzt sie den Presslufthammer an dessen Fundament an. Wer eine gesamte Religion unter Generalverdacht stellt, der hat das Grundgesetz nicht gelesen oder nicht verstanden. Und wenn AfD-Mitglieder sagen, Minarette seien zur freien Religionsausübung ...