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Mitteldeutsche Zeitung

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  • 19.05.2016 – 19:14

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Willkommenskultur

    Halle (ots) - Amnesty international zufolge heißt die überwiegende Mehrheit der Deutschen Flüchtlinge willkommen. Jeder Zweite hätte nichts gegen Flüchtlinge in der direkten Nachbarschaft, jeder Zehnte würde einen Flüchtling sogar auch zu Hause aufnehmen. Das sind Zahlen, die Mut machen. Wie kommt aber nun die Diskrepanz zwischen greifbarer Flüchtlingsfeindlichkeit und messbarer Pro-Asyl-Stimmung zu Stande? So ...

  • 19.05.2016 – 19:12

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Terror und EM

    Halle (ots) - Die Wahrscheinlichkeit, dass die Europameisterschaft ohne terroristischen Zwischenfall vorüber geht, ist gering. Mutmaßlich wird etwas passieren. Dies hat zum einen mit dem Reiz zu tun, den das Ereignis auf islamistische Gewalttäter ausübt. Ein solches Turnier im Herzen Europas steht für alles, was ihnen verhasst ist: Lebensfreude. Es hat zum anderen damit zu tun, dass die Angriffsfläche ungeheuer ...

  • 19.05.2016 – 19:09

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Bayern und Monsanto

    Halle (ots) - Jenseits der EU setzen auch die Leverkusener längst auf die in Europa zum Glück noch immer verpönte Gentechnik. Durch ein Zusammengehen beider Unternehmen würde ein Agrochemie-Riese entstehen, der die globale Dominanz in einem Markt übernehmen würde, der ohnehin schon von nur einer Handvoll Firmen dominiert wird. Es besteht die Gefahr, dass die Abhängigkeit von Bauern insbesondere in Schwellenländer ...

  • 18.05.2016 – 19:12

    Mitteldeutsche Zeitung: zu E-Autos

    Halle (ots) - Sicher muss der Verkauf umweltschonender Elektroautos angekurbelt werden. Dafür können Kaufprämien ein geeignetes Mittel sein. Nur müssen diese dann auch vernünftig ausgestaltet werden. Das ist jetzt nicht der Fall. Anstatt einen Fonds aufzusetzen, in den Bund und Industrie einzahlen, sollen die Anbieter ihren Teil der Prämie vom Kaufpreis abziehen. Dieses System lädt zum Missbrauch ein: Die Händler werden ganz einfach die Rabatte verringern, die sie ...

  • 17.05.2016 – 18:54

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Renten-Debatte:

    Halle (ots) - Wer alle über 65 beglücken möchte, muss zwangsläufig die Jüngeren noch stärker zur Kasse bitten. Ein fairer Ausgleich zwischen den Generationen ist sozialverträglich möglich. Dafür muss sich die Rentenpolitik auf die Menschen fokussieren, die tatsächlich arm sind oder von Armut bedroht werden. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut Augustin Telefon: 0345 565 ...

  • 17.05.2016 – 18:53

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Verfall des Milchpreises:

    Halle (ots) - Der Niedergang der Milchwirtschaft ist mehr als eine Marktbereinigung. Er wirft die Frage auf, wie wir Lebensmittel wertschätzen. Kurioserweise fällt der Milchpreis-Verfall zusammen mit einer beachtlichen Nachfrage nach regionalen Produkten. Sie ist auch der Versuch, ökologisches Bewusstsein mit modernem Lebensstil in Einklang zu bringen. Zwar haben Konsumenten auch bei Milch die Wahl zwischen der ...

  • 17.05.2016 – 18:51

    Mitteldeutsche Zeitung: zur die Nominierung des erweiterten EM-Kaders:

    Halle (ots) - Diese Nominierungsrunde, in der Namen wie Julian Brandt, Julian Weigl, Joshua Kimmich oder Leroy Sané vielleicht kleine Überraschungen, aber mit Sicherheit keine Sensationen darstellen, zeigt nämlich, welch überragende Menge von Spitzenfußballern sich hierzulande tummeln. Sie alle sind Anfang 20, sind aber gesetzt bei den Topvereinen der Bundesliga ...

  • 16.05.2016 – 18:29

    Mitteldeutsche Zeitung: zum ESC

    Halle (ots) - Ukrainerin singt im Jahr 2016 über das Schicksal ihrer Großmutter, die Josef Stalin 1944 von der Krim nach Zentralasien deportieren ließ. Ein hochpolitisches Lied in einem hochpolitischen Zusammenhang. Aber das darf nicht sein. Denn das erlauben die Statuten des European Songcontest nicht. Also wird behauptet, "1944" der Sängerin Jamala sei überhaupt nicht politisch. Denn sonst hätte sie nicht gewinnen, ja nicht einmal teilnehmen können. Das nimmt den ...

  • 16.05.2016 – 18:27

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Braunkohle-Protesten

    Halle (ots) - Mit kalkulierten Gesetzesverstößen versuchte ein Teil der 2 000 Demonstranten mediale Aufmerksamkeit zu erreichen, die dann zu politischen Druck führt. Nach dem Ausstieg aus der Kernenergie wollen Umweltschützer und Grüne nun auch schnell von der Kohle Abschied nehmen. Für sie ist Braunkohle der Klimakiller Nummer eins, weil bei der Verbrennung vergleichsweise viel Kohlendioxid freigesetzt wird. Die ...

  • 13.05.2016 – 18:43

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Metall-Tarif

    Halle (ots) - Für die Arbeitgeber ist das aktuelle Ergebnis aber deshalb nicht schlecht: Die lange Laufzeit bringt den Unternehmen Planungssicherheit bis Ende des kommenden Jahres. Vor allem aber eröffnet die erstmals vereinbarte Differenzierungsklausel ertragsschwächeren Firmen die Möglichkeit, mit der IG Metall-Vertretung vor Ort über Abschläge zu verhandeln: bis zu zehn Prozent des Abschlussvolumens können auf ...

  • 13.05.2016 – 18:41

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Gabriel/Lafontaine

    Halle (ots) - Gabriel sucht Lafontaines Nähe offenbar, um auf dem linken Flügel seiner Partei Boden gut zu machen. Politisch-praktisch dürfte dem aber nichts folgen. Der SPD-Vorsitzende ist kein Linker. Sondern er ist der festen Überzeugung, dass die Sozialdemokraten allein in der Mitte punkten können. Nur: Das gelingt nicht. Stattdessen sacken sie immer weiter ab. Für die Linke gilt freilich Ähnliches. Sie rutscht ...

  • 13.05.2016 – 18:39

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Gaffern

    Halle (ots) - Ob sie dabei den Polizisten im Wege stehen oder die Rettungsgasse blockieren, sodass sogar der Notarzt warten muss, scheint ihnen völlig egal zu sein. Allein der Kick und auch der Klick auf ihre zumeist mickrigen Aufnahmen des Unglücks scheinen zu zählen. Wer so denkt, lässt nicht einmal den Hauch eines Gedankens von Mitgefühl und Hilfe in der Not erkennen. So eine Haltung ist schlimm, allerdings nicht strafbar. Verboten aber sollte es sein, wenn jemand am ...

  • 12.05.2016 – 18:42

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Kretschmann

    Halle (ots) - Kretschmanns Triumphe sind das Ergebnis einer perfekten Symbiose des Regierungschefs mit seinem Land. Der Ausflug des Katholiken ins kommunistische Milieu Anfang der 70er Jahre wirkt heute wie ein biografischer Unfall. Kretschmann ist im Auftreten und im Denken ein Liberal-Konservativer, eine unverwechselbare Persönlichkeit mit eigenwilliger Diktion - einer, der in kein Raster passt. Zwar entwickeln sich ...

  • 12.05.2016 – 18:40

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Ärztepfusch

    Halle (ots) - Eine neue Fehlerkultur wurde proklamiert, die nicht zuerst Schuldige suche, sondern Verbesserungen in den Fokus nehme. Das Credo dieser im Patientenrechtgesetz 2013 verankerten Neuerungen lautete: Medizinische Behandlungsfehler sollten zuallererst als Aufforderung begriffen werden, die Ursachen zu analysieren und abzustellen. Das Manko ist bis heute: All die Meldungen sind freiwillig und vermitteln kein ...

  • 12.05.2016 – 18:37

    Mitteldeutsche Zeitung: zu V-Mann Corelli

    Halle (ots) - Der Spitzel, der vor zwei Jahren unter ungeklärten Umständen gestorben ist, soll das Telefon seinem V-Mann-Führer schon 2012 übergeben haben. Seitdem schlummerte es in einem Panzerschrank des Verfassungsschutzes, wurde bei vier Durchsuchungen angeblich nicht gefunden, nach seiner Entdeckung 2015 vergingen Monate, bis die Amtsleitung von seiner Existenz erfuhr, danach noch einmal Wochen, bis das ...

  • 11.05.2016 – 18:49

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Türkei

    Halle (ots) - Auf Seiten der EU will man dem starken Mann am Bosporus die Grenzen von dessen Stärke aufzeigen. Das ist richtig. Aber wie weit können die Europäer gehen? Auf eine harte Haltung gegenüber Erdogan können sich die 28 Staaten zwar verständigen. Dagegen sind alle Versuche gescheitert, sich auf eine gemeinsame Flüchtlingspolitik zu einigen. Sicher lässt sich der Deal mit Erdogan kritisieren. Aber die EU ...