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Mitteldeutsche Zeitung

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  • 20.07.2016 – 19:03

    Mitteldeutsche Zeitung: zum möglichem Ausschluss Russlands von Olympia:

    Halle (ots) - Der Komplett-Ausschluss wäre ein so hartes wie notwendiges Zeichen. Denn zugleich steht die Glaubwürdigkeit des IOC auf dem Prüfstand, es tatsächlich ernst mit dem Anti-Doping-Kampf zu meinen. Würden die Russen zugelassen, wäre es ein Schlag ins Gesicht der Nationen, die vehement für einen sauberen Sport eintreten und Kontrollinstanzen finanzieren. ...

  • 19.07.2016 – 18:47

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Lkw-Kartell

    Halle (ots) - Dass die Brummi-Branche die Listenpreise ihrer Lkw-Züge um bis zu 20 Prozent künstlich verteuert hat, ist mehr als nur einfach dreist. Die zurückliegenden Fälle mit ähnlichen Vergehen anderer Branchen wie Aufzüge, Sanitär-Einrichtungen, Autoglas oder Betriebsprogrammen für Computer zeigen: Es wird mit allen Mitteln versucht, den Wettbewerb zugunsten der Verbraucher auszutricksen und sich daran zu ...

  • 19.07.2016 – 18:46

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Trump

    Halle (ots) - Während die Parteitagsleitung nur mit Mühe einen letzten Aufstand der Trump-Gegner abbügeln kann, begeistert jede Attacke auf die Kandidatin der Demokraten die konservative Basis. Es spielt dabei auch überhaupt keine Rolle, dass die meisten Angriffe auf Clinton und den Demokraten nahestehende Gruppen changieren zwischen Erlogen, Halbwahrheiten oder freien Interpretationen der tatsächlichen Ereignisse. Die hassgeprägte Identitätsstiftung führt zum ...

  • 19.07.2016 – 18:45

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Würzburg

    Halle (ots) - Die Fassungslosigkeit paart sich nach Attentaten mit Ohnmacht, aus der Erkenntnis heraus: Vor solch einem Wahnsinn gibt es keinen absoluten Schutz, er kennt keine Religion und keine Nationalität und lässt sich kaum verhindern. Es mag sein, dass es nicht zu der Tat im Regionalzug gekommen wäre, wenn es ein Waffentransportverbot im Zug oder Gepäckkontrollen im Bahnhof gegeben hätte - beides aufwendig, ja ...

  • 18.07.2016 – 18:54

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Türkei

    Halle (ots) - Zu locken war Recep Tayyip Erdogan bislang nicht. Auch durch weniger freundliches Auftreten lässt er sich kaum beeinflussen. "Mir san mir", ruft er auf Türkisch. Und seine Anhänger jubeln ihm zu. Noch wächst seine populistische Anziehungskraft. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat nun ihren Regierungssprecher klare Worte gegenüber einem Schritt finden lassen, von dem noch gar nicht klar ist, ob Erdogan ihn ...

  • 18.07.2016 – 13:43

    Mitteldeutsche Zeitung: Nach Absturz Nach Flugzeugabsturz: Unister meldet Insolvenz an

    Halle (ots) - Die Leipziger Internetfirma Unister hat nach dem Flugzeugabsturz ihres Chefs Thomas Wagner Insolvenz beantragt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Anwalt Lucas Flöther bestellt. Flöther bestätigte der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Dienstag-Ausgabe) das vorläufige Insolvenzverfahren der Unister-Holding. Unister war für ...

  • 17.07.2016 – 17:20

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Türkei

    Halle (ots) - Der Putsch ermöglicht es Erdogan, jetzt unliebsame Kritiker loszuwerden, um seinem Ziel einer Präsidialdiktatur näherzukommen. Das verstößt gegen die türkische Verfassung und natürlich auch gegen die EU-Beitrittskriterien. Es ist ein Schlag gegen die unabhängige Justiz. Man muss es so deutlich beim Namen nennen: Was Erdogan hier inszeniert, ist ebenfalls ein Umsturz - ein ziviler Putsch des ...

  • 15.07.2016 – 19:09

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Abschuss von Flug MH-17

    Halle (ots) - 298 Menschen starben, darunter 80 Kinder. Bilder von der Aufschlagstelle zeigten später mutmaßlich betrunkene prorussische Separatisten, die vor den Kameras rauchend mit den Teddybären von getöteten Kleinkindern posierten. Es kann nach den vorliegenden Ermittlungsergebnissen kaum einen ernsthaften Zweifel daran geben, dass die Separatisten das Flugzeug vom Himmel geholt haben, wahrscheinlich aus ...

  • 15.07.2016 – 19:07

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Bachelor-Studium

    Halle (ots) - Ein Studium soll seinem Grundgedanken nach kein bloßes Ansammeln von Leistungsnachweisen sein. Vielmehr geht es nicht zuletzt darum, dass der Einzelne auch selbst Interessensgebiete entdeckt und sich zumindest teilweise eigenständig mit ihnen auseinandersetzt. Ja, und dass jeder auch mal über den Tellerrand des eigenen Fachs hinausschaut. Echtes Lernen sollte dabei auch die Möglichkeit des gelegentlichen ...

  • 15.07.2016 – 19:06

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Nizza

    Halle (ots) - Terror bedeutet Schrecken. Zum Schrecken gehört, dass er die Menschen unerwartet und damit unvorbereitet überfällt. Mit ihm ist immer zu rechnen, aber berechenbar ist er nicht. Der Terror der Gegenwart zielt oft auf Symbole, aber er benötigt sie nicht. Die Anschläge auf die Türme des World Trade Centers in New York am 11. September 2001, das Massaker an den Mitarbeiten der Redaktion der Satirezeitschrift Charlie Hebdo, der Massenmord am französischen ...

  • 14.07.2016 – 19:06

    Mitteldeutsche Zeitung: zu London

    Halle (ots) - Johnson soll die Brexit-Scherben zusammenkehren. Gelingt die komplette Umstellung britischer Außenpolitik, heimst May für ihre kluge Personalpolitik Lob ein. Geht alles schief, stehen die EU-Feinde diskreditiert da - und die Premierministerin gewinnt Handlungsfreiheit für einen eigenen Deal. Das Brexit-Team um Johnson muss sich nun zusammenraufen und einen einigermaßen logisch zusammenhängenden Plan ausarbeiten. Hals über Kopf müssen Handelsspezialisten ...

  • 14.07.2016 – 19:04

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Post-Urteil

    Halle (ots) - Manch einer mag sich fragen, inwieweit eine Beteiligung des Bundes an der privatisierten Deutschen Post überhaupt zeitgemäß ist. Doch auch anderswo kommen einstige Staatsdienste nicht ohne Subventionen der ursprünglichen Eigentümer aus. Die private Konkurrenz mag sich darüber beschweren, doch bislang ist es selbst der EU-Kommission nicht gelungen, einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen ...

  • 14.07.2016 – 19:03

    Mitteldeutsche Zeitung: zu chinesischen Investoren

    Halle (ots) - Die Zeiten, in denen ganze Produktionsanlagen nach Fernost verschifft wurden, sind vorbei. Natürlich sind die Chinesen am Know How westlicher Firmen interessiert, keineswegs aber an ihrer Zerschlagung. Es bedarf hoher Qualifikationen, Rechtssicherheit und guter Infrastruktur - Rahmenbedingungen also, die Deutschland zu bieten hat. Nicht von ungefähr stellte die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung, ...

  • 13.07.2016 – 19:16

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Lebensmittelsicherheit

    Halle (ots) - Trotz dieser Verbesserungen sind die Reformen weit hinter dem Anspruch zurückgeblieben, eine wirklich transparente Lebensmittelkennzeichnung zu etablieren. Und in der Lebensmittelbuch-Kommission, in der Hersteller, Lebensmittelkontrollbehörden, Verbraucherschützer und Wissenschaftler zu gleichen Teilen vertreten sind, sind Beschlüsse nur mit 75-prozentiger Mehrheit möglich. Blockaden inklusive. ...

  • 13.07.2016 – 19:14

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Weißbuch der Bundeswehr

    Halle (ots) - Russland stelle "die europäische Friedensordnung offen in Frage", heißt es im Weißbuch. Moskau wende sich von der Partnerschaft mit dem Westen ab und betone "strategische Rivalität". Diplomatischer lässt sich die Rede vom neuen Kalten Krieg kaum formulieren. Neuen Strukturen, die über die Grenzen der einstigen Blöcke hinausgriffen, wird eine harsche Absage erteilt. Diese Wende hält eine Lehre für ...

  • 13.07.2016 – 19:13

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Hetze im Netz

    Halle (ots) - Das Internet ist nicht nur eine große Hilfe im Arbeitsleben, sondern viele verbringen einen Teil ihres Lebens darin. Sie kommunizieren, sie informieren sich und teilen das, was sie bewegt mit anderen. Gemessen an dieser Bedeutung ist es erstaunlich, wie wenig Energie und Kreativität die Politik bislang investiert hat, um dort die Maßstäbe des Rechts durchzusetzen. Doch gefordert ist nicht nur der Staat, ...

  • 12.07.2016 – 19:04

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Edeka - Tengelmann

    Halle (ots) - Seine Ministererlaubnis begründete Gabriel - gewiss mit Blick auf das SPD-Klientel - mit dem Erhalt von 16 000 Jobs. Ob damit Belangen des Gemeinwohls Rechnung getragen wird, wie es eine Ministererlaubnis voraussetzt, schien von Beginn an fraglich. Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat diese Frage klar verneint. Zudem waren Zweifel laut geworden, ob Edeka seine Job-Zusage tatsächlich erfüllen will. Für ...

  • 12.07.2016 – 19:02

    Mitteldeutsche Zeitung: zu individuellen Gesundheitsleistungen

    Halle (ots) - Den Patienten soll das Gefühl gegeben werden, sich frei für oder gegen die Untersuchung zu entscheiden. Eine Umfrage hat aber ergeben, dass die Patienten nach wie vor nicht richtig informiert werden. Das ist fatal. Bestenfalls ist die Untersuchung überflüssig und füllt nur das Konto des Arztes. Doch es gibt eine Reihe von Behandlungen, die für die ...

  • 12.07.2016 – 19:00

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Löw

    Halle (ots) - Bis zum Turnier in Russland wird kein großer Umbruch erfolgen. Der ist auch nicht nötig. Was unabhängig vom EM-Verlauf längst feststand. Löw muss nur so weitermachen wie bisher. Ist das der richtige Weg? Im Prinzip schon. Wichtig sind vor allem taktische Varianten für die ausrechenbare Offensive. Stichwort: klassischer Mittelstürmer oder eine torgefährliche Doppelspitze. Was wäre eigentlich gewesen, wenn Löw hingeworfen hätte? Der DFB hätte in einem ...

  • 11.07.2016 – 19:08

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Politikern und freie Wirtschaft

    Halle (ots) - Oft aber sind die Grenzen eines möglichen Interessenkonflikts fließend. Es war daher eine kluge Entscheidung, dass die Große Koalition im vergangenen Jahr eine Karenzzeit von zwölf Monaten oder länger einführte. Ob diese Sperre erforderlich ist, soll die Regierung auf Grundlage der Empfehlung einer unabhängigen Ethik-Kommission entscheiden. Nur: Das Gremium ist bis heute nicht berufen. Ganz egal, ob ...

  • 11.07.2016 – 19:06

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Grüne und Steuerpolitik

    Halle (ots) - Die Frage soll nicht im Mittelpunkt des Programms stehen. Was im Mittelpunkt eines Wahlkampfes steht, bestimmen nicht die Urheber eines Programms. Das tut der politische Gegner. Und der kann die großen Träume von der Macht ganz klein häckseln. Die Sache ist noch schlimmer. Die grünen Fachpolitiker können sich nicht einmal darauf einigen, wie genau sie denn mehr Gerechtigkeit durch Erhöhung welcher ...

  • 11.07.2016 – 19:05

    Mitteldeutsche Zeitung: zu EU und Brexit

    Halle (ots) - Die Unsicherheit, wie das Verhältnis zwischen London und der EU aussehen wird, darf nicht dazu genutzt werden, alte Probleme auf den Brexit zu schieben. Italiens Banken hätten längst saniert werden müssen, Spanien und Portugal täten gut daran, sich stärker um die Senkung des Defizits zu bemühen. Der Stabilitäts- und Wachstumspakt wurde eingerichtet, um die Mitgliedsländer zur Etat-Disziplin zu ...

  • 10.07.2016 – 19:12

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Krise der italienischen Banken

    Halle (ots) - Die EU steckt im Dilemma. Pocht sie auf Einhaltung der Regeln, wie es Kanzlerin Angela Merkel (CDU) anmahnt, spielt sie mit dem Feuer. Sie braucht einen starken Renzi, gerade vor dem wichtigen Referendum über den Senat, dessen Ausgang über die Reformfähigkeit Italiens entscheidet. Erlaubt sie die nächste Ausnahme wie beim Stabilitätspakt oder den Hilfen für Pleitestaaten, verliert die Politik weiter an ...

  • 10.07.2016 – 19:12

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Krise der italienischen Banken

    Halle (ots) - Die EU steckt im Dilemma. Pocht sie auf Einhaltung der Regeln, wie es Kanzlerin Angela Merkel (CDU) anmahnt, spielt sie mit dem Feuer. Sie braucht einen starken Renzi, gerade vor dem wichtigen Referendum über den Senat, dessen Ausgang über die Reformfähigkeit Italiens entscheidet. Erlaubt sie die nächste Ausnahme wie beim Stabilitätspakt oder den Hilfen für Pleitestaaten, verliert die Politik weiter an ...