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Mitteldeutsche Zeitung

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  • 13.09.2016 – 18:40

    Mitteldeutsche Zeitung: zu niedrigem Ölpreis

    Halle (ots) - Experten erwarten, dass das globale Überangebot an Rohöl noch mindestens bis Mitte 2017 anhält. Das bedeutet anhaltend niedrige Spritpreise. Doch Autobauer dürfen das nicht als Signal missverstehen, nur noch auf hochgebockte Pseudogeländewagen mit mehrfach Turbo-Diesel zu setzen. Der SUV-Boom wird noch drei, vielleicht auch noch fünf Jahre anhalten. Doch langfristig geht es in die entgegensetzte ...

  • 13.09.2016 – 18:37

    Mitteldeutsche Zeitung: zu EU-Streit mit Ungarn

    Halle (ots) - Es gibt auch in Brüssel eine Art Wettbewerb, den möglichen Untergang der EU mit möglichst drastischen Worten zu beschreiben und sich dabei gegenseitig zu übertreffen. Das mag in der Analyse alles richtig sein, bedient aber letztlich genau die Falschen: nämlich jene Skeptiker und Gegner des europäischen Projektes, die unter Berufung auf prominente Zeugen erst recht ihre Polemik gegen Europa fortsetzen ...

  • 12.09.2016 – 19:13

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Kinderarmut

    Halle (ots) - Der Reichtum kommt nicht bei denen an, die es bitter nötig hätten. Das Gegenteil ist der Fall: Die Kinderarmut stieg 2015 bundesweit weiter an. Das Problem fängt schon beim Wort Kinderarmut an. Denn Kinderarmut ist Familienarmut. Und die ist oft vererbt. Aus diesem Teufelskreis auszubrechen, ist schwer. Wenn eine Alleinerziehende rund 1 260 Euro an staatlichen Leistungen im Monat zur Verfügung hat, dann ...

  • 12.09.2016 – 19:11

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Clinton und Krankheit

    Halle (ots) - Das Problem ist weniger, dass sie kollabierte. Vielmehr geht es darum, wie ihr Wahlkampfteam dem Journalistentross, der jede Bewegung der Kandidatin verfolgt, erst Informationen verweigerte und dann verschiedene Versionen als Grund für den Kollaps anführte. Diese restriktive Informationspolitik entspricht Clintons Vorgehen bei früheren Gesundheitsproblemen. Drei Mal musste sie sich seit 1998 wegen ...

  • 09.09.2016 – 18:19

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Roaming

    Halle (ots) - Es kann nicht sein, dass in einer EU mit einem Binnenmarkt für das Telefonieren über Landesgrenzen hinweg exorbitante Zuschläge verlangt werden. In der Steinzeit des Mobilfunks war es ein kompliziertes und teures Unterfangen, Gespräche in ausländische Netze zu überstellen. Schon lange ist das eine Selbstverständlichkeit. Die Roaming-Gebühren haben nichts mehr mit tatsächlichem Aufwand der Unternehmen zu tun, sondern sind verdeckte Subventionen. Sie ...

  • 09.09.2016 – 18:17

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Terror und 9/11

    Halle (ots) - George W. Bush offenbarte ungewollt, dass auch eine Militärmaschine, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat, Schlachten gewinnen kann, ohne letztlich zu siegen. Der sogenannte Krieg gegen den Terror hat zwar die Taliban und den Diktator Saddam Hussein von der Macht gebombt, aber alles andere als Frieden und Stabilität in der Region erreicht. Er hat nicht die Basis für ein gedeihliches Zusammenleben der ...

  • 08.09.2016 – 19:07

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Hendricks und Umweltplan

    Halle (ots) - Die Union tobt bereits, was Hendricks mit Genugtuung zur Kenntnis nehmen dürfte. Dabei hat sie in der Sache recht: Die Umweltpolitik muss endlich in größeren Zusammenhängen gedacht werden. Es kann nicht sein, dass die Politik ständig ihre schützende Hand über die heimische Autoindustrie hält - und gleichzeitig jedes Jahr zehntausende Menschen vorzeitig sterben, weil Autos die Luft in den Städten ...

  • 08.09.2016 – 19:04

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Türkei

    Halle (ots) - Mit dem Ergebnis können beide Seiten leben, niemand hat das Gesicht verloren, Einflusspotenziale bleiben erhalten. Vor allem war es klug, dem türkischen Präsidenten ein Angebot zu machen, das ihm den Rückzug aus einer politischen Klemme erlaubte. Erdogan hatte die Verbindung zwischen der Armenien-Resolution und den Incirlik-Besuchen aus innenpolitischem Kalkül gezogen, um sich seinem Volk wie üblich ...

  • 07.09.2016 – 18:54

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Merkel-Rede

    Halle (ots) - Vor allem mit ihrer Flüchtlingspolitik ist Merkel in einen regelrechten Zangengriff der Schwesterpartei und des Koalitionspartners geraten. Die CSU fordert lautstark Obergrenzen und radikale Abschiebungen. Die SPD moniert Versäumnisse und Verzögerungen bei der Integration. Man kann sich durchaus fragen, was Obergrenzen bei sinkenden Zuwanderungszahlen sollen. Doch um die Sache geht es nur am Rande. Die ...

  • 07.09.2016 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Immobilien Weniger Kredite für Jung und Alt

    Halle (ots) - Ältere Menschen und junge Familien bekommen zunehmend Probleme, Immobilienkredite zu erhalten. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Mittwoch-Ausgabe). Aufgrund verschärfter Gesetze bei Immobilienkrediten verzeichnen die Sparkassen in Sachsen-Anhalt einen deutlichen Rückgang in der Darlehensvergabe. Die 13 Institute im Land ...

  • 06.09.2016 – 18:59

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Rückgang von Immobilienkrediten durch eine neue EU-Regelung

    Halle (ots) - Vielleicht sollte man sich lieber einmal ansehen, warum viele Studenten länger an den Hochschulen bleiben: Sie arbeiten nebenher. Um praktische Erfahrung zu sammeln, die die Universität nicht bietet. Oder um die finanzielle Belastung durch das Studium auszugleichen. Wenn man diese Belastung durch die Erhebung von Langzeitstudiengebühren noch erhöht, ...

  • 06.09.2016 – 18:56

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Millionen-Einnahmen durch Studiengebühren in Sachsen-Anhalt

    Halle (ots) - Vielleicht sollte man sich lieber einmal ansehen, warum viele Studenten länger an den Hochschulen bleiben: Sie arbeiten nebenher. Um praktische Erfahrung zu sammeln, die die Universität nicht bietet. Oder um die finanzielle Belastung durch das Studium auszugleichen. Wenn man diese Belastung durch die Erhebung von Langzeitstudiengebühren noch erhöht, ...

  • 06.09.2016 – 18:54

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Haushaltsrede des Finanzministers Schäuble

    Halle (ots) - Deutschland kann sich Steuersenkungen leisten. Zwar sollte eine Stärkung der öffentlichen Investitionen in Forschung, Bildung und die Infrastruktur Priorität haben. Die braucht der Standort, um im internationalen Wettbewerb seine gute Stellung halten zu können. Die robuste Konjunktur und die niedrigen Zinsen eröffnen aber Spielräume, um sowohl die ...

  • 05.09.2016 – 19:32

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Abrüstungsinitiative Steinmeiers

    Halle (ots) - Europas Sicherheit steht wieder auf der Tagesordnung. Und deshalb ist es richtig und notwendig, das Thema Abrüstung aufzugreifen. Die Argumentation der Kritiker einer solchen Initiative ist aber durchaus richtig: Russland sendet derzeit nicht viele vertrauenserweckende Signale, die auf einen ernsthaften Willen hindeuten, aus der Spirale der Aufrüstung wieder auszusteigen. Pressekontakt: Mitteldeutsche ...

  • 05.09.2016 – 19:29

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Wahl-Reaktion von Kanzlerin Merkel

    Halle (ots) - Die Wahl in Mecklenburg-Vorpommern erinnert fatal an die Niederlage der SPD 2005 in Nordrhein-Westfalen. Damals bekam Gerhard Schröder vorgeführt, dass seine Reformen der Sozialsysteme namens Hartz IV keine Zustimmung in der Bevölkerung fanden. Nun erlebt Merkel mit ihrer Flüchtlingspolitik ein Menetekel von alttestamentarischem Ausmaß. Wie dem babylonischen König Belsazar die berühmte Schrift an der ...

  • 04.09.2016 – 19:21

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Türkei

    Halle (ots) - Nach der Stellungnahme der Bundesregierung vom Freitag scheint nun eine Normalisierung der deutsch-türkischen Beziehung möglich. Sie soll in den kommenden Tagen vor allem dadurch zum Ausdruck kommen, dass den Bundestagsabgeordneten der Besuch bei deutschen Soldaten am Nato-Stützpunkt Incirlik in der Türkei wieder erlaubt sein soll. Die Tatsache aber, dass emsige Diplomaten hinter den Kulissen nach einer ...

  • 04.09.2016 – 19:20

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Mecklenburg-Vorpommern

    Halle (ots) - Die AfD ist eine Partei des Protestes und fängt genau die Leute ein, die sich von der Politik vernachlässigt fühlen. Und davon gibt es gerade in strukturschwachen Regionen wie Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern, die mit dem demografischen Wandel am härtesten zu kämpfen haben, besonders viele. Jene sehen die eingestellten Bahn- und Buslinien, die geschlossenen Tante-Emma-Läden, Sparkassen und ...

  • 02.09.2016 – 18:47

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Armenien

    Halle (ots) - Hätte sich die Bundesregierung von der Resolution distanziert, dann wäre das tatsächlich der "Kotau" gewesen, den FDP- und Grünen-Politiker beklagten. Es wäre sogar sehr viel mehr als das gewesen - ein Anschlag auf das Selbstverständnis der Bundesrepublik. Vor der Abstimmung über die Resolution hieß es, sie könne das Flüchtlingsabkommen mit der Türkei gefährden. Jetzt hieß es, geplante ...

  • 02.09.2016 – 18:45

    Mitteldeutsche Zeitung: zum G36

    Halle (ots) - Die Dimension der Niederlage für die aktuelle Ministerin hält sich jedoch in Grenzen. Erstens wurde die Waffen lange vor ihrer Zeit bestellt. Zweitens war sie noch nicht einmal im Amt, als die Bundeswehr in Regionen eingesetzt wurde, für die das Gewehr offenbar nicht geeignet ist. Afghanistan zum Beispiel. Vorzuwerfen ist der Ministerin vor allem, dass sie den Streit überinszeniert hat. Sie wollte ein Exempel für ihren neuen Umgang mit der ...

  • 01.09.2016 – 19:03

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Trump

    Halle (ots) - Trump interessiert sich in Wirklichkeit nicht für die Probleme der Amerikaner. Er bedient nur ihre Ängste. Hätten die Amerikaner kollektiv Angst davor, dass ihnen demnächst die Sonne auf den Kopf fallen könnte, Trump hätte auch dafür eine Idee parat. Er ist ein furchterregender Schaumschläger. Nur Lösungen hat er nicht im Programm. Und das ist wirklich ein Problem. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut Augustin Telefon: 0345 565 ...

  • 01.09.2016 – 19:02

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Beckenbauer

    Halle (ots) - Überraschend ist allein der Umstand, dass erst jetzt gegen Beckenbauer ermittelt wird. Aufmerksamkeit verdient das Verfahren allein wegen seiner Person. Es macht klar, dass offenbar selbst einer wie Beckenbauer sich nicht unbefleckt am Rand des Korruptionssumpfs halten konnte, der bis heute als Fifa firmiert. Es ist eine Organisation mit mafiösen Strukturen. Inzwischen ist aber nicht mehr die Frage, welche ...

  • 31.08.2016 – 17:38

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Bundeswehr und Extremisten

    Halle (ots) - Die Truppenführung hat ein elementares Interesse, dass die Unterwanderung der Armee durch Rechtsextremisten verhindert wird - auch durch den Militärischen Abschirmdienst, wie es jetzt das Bundeskabinett beschlossen hat. Begründet wird die Änderung des Soldatengesetzes mit Erkenntnissen über gezielte Versuche islamistischer Gruppierungen, die Bundeswehr für die militärische Ausbildung zu nutzen. Das ...

  • 31.08.2016 – 17:37

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Amazon-Dash-Button

    Halle (ots) - Der simple Knopfdruck macht es den Verbrauchern bequem, tägliche Güter wie Katzenfutter oder Toilettenpapier zu ordern. Bezahlt wird nicht nur mit Euro, sondern auch mit Daten. Die Verbraucher geben durch die Anwendung einen tiefen Einblick in ihr Konsumverhalten und den Tagesablauf. Von daher ist noch offen, ob das System bei den eher technikskeptischen Deutschen ankommt. Doch einmal mehr beweist Amazon ...

  • 30.08.2016 – 18:53

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Apple

    Halle (ots) - Bis zu 13 Milliarden Euro plus Zinsen soll das Unternehmen bezahlen, weil es über Jahrzehnte hinweg von illegalen Steuerabsprachen mit dem irischen Fiskus profitierte. Illegal sind diese Absprachen deshalb, weil sie Subventionen gleichkommen. Die Iren beklagen sich nun, das Brüssel in ihre nationale Steuer-Souveränität eingreife und damit dem Land schade. Mit Verlaub: Das ist Quatsch. Seit Jahrzehnten tobt in der EU ein Dumping-Wettbewerb bei Steuern. Das ...

  • 30.08.2016 – 18:52

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Kujat und die Linke

    Halle (ots) - Der wesentliche Kujat ist ein Vertreter der Nato, der mit Militäreinsätzen kein prinzipielles Problem hat. Es gibt da aber noch den anderen Kujat. Er wirbt um Ausgleich mit Russland, findet dessen Eingreifen in Syrien nicht falsch und mahnt, man müsse gegenüber der Türkei klare Kante zeigen. Es ist dieser General a.D., den das Wagenknecht-Lager hören möchte - und der ihr Problem offen legt. Die Linke ...