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Mitteldeutsche Zeitung

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  • 28.11.2016 – 19:05

    Mitteldeutsche Zeitung: zu NS-Urteilen

    Halle (ots) - Es ist auch eine Grundsatzentscheidung: Nach mehr als einem halben Jahrhundert hat die deutsche Justiz rechtskräftig anerkannt, dass auch Wachleute und andere Mordhelfer des NS-Regimes unentbehrliche Teile des "Tötungsapparats" waren und damit - wie im Fall Gröning - einen "unmittelbaren Bezug zu dem organisierten Tötungsgeschehen" in den Vernichtungslagern hatten. Man kann das als späte Einsicht ...

  • 28.11.2016 – 19:02

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Asylrechtsverschärfung

    Halle (ots) - Es ist ein Stakkato der Zurückweisung. Schluss mit der Willkommenskultur ist die Botschaft, und die Wirkung ist die einer Ohrfeige für die Kanzlerin. Angela Merkel wird die Demütigung hinnehmen. Es ist ihre Versöhnungsgabe an die CSU, die sie an ihrer Seite braucht im Bundestags-Wahlkampf. Die kann sich als Sieger fühlen - allerdings um den Preis eines verwüsteten innerparteilichen Spielfelds. Es ist ...

  • 27.11.2016 – 18:34

    Mitteldeutsche Zeitung: MZ zu Kuba

    Halle (ots) - Für die Kubaner kommt es ja nicht mehr auf die Ideologien von Gestern an. Für sie fragt sich, was nach dem Castro-Regime kommt - Fidels Bruder und Nachfolger Raul ist ja schon 85. Nach Lage der Welt steht ein demokratischer Sozialismus nicht bereit, dem Land auf die Sprünge zu helfen. Dass aber der Kapitalismus Garant für Wohlstand und Demokratie ist, muss mit Blick auf Nordamerika leider auch bezweifelt werden. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut ...

  • 27.11.2016 – 18:29

    Mitteldeutsche Zeitung: MZ zu Grüne/Ströbele

    Halle (ots) - Ihr einziges Interesse besteht darin, der AfD ein Beinchen zu stellen. Das ist das Gegenteil von souverän. So macht man diese Protestpartei immer wieder neu interessant. Die Grünen sollten Christian Ströbele seine Ruhe gönnen, lieber eine junge Frau aufstellen und die AfD politisch bekämpfen. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut Augustin Telefon: 0345 565 ...

  • 25.11.2016 – 18:29

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Türkei

    Halle (ots) - Die Beziehungen zur Türkei bleiben auf absehbare Zeit beschädigt, und Deutschland und die EU werden sich darauf einstellen müssen, dass das Flüchtlingsabkommen nicht mehr lange Bestand haben wird. Den Schaden hat am Ende aber vor allem die türkische Zivilgesellschaft. Die Flüchtlingszahlen werden steigen. Unter den Fliehenden werden viele Türken sein, die in ihrem Land wirtschaftlich darben und ...

  • 25.11.2016 – 18:26

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Kleinen Waffenschein

    Halle (ots) - Einzelne Gruppen hatten zuletzt durchaus Grund zur Sorge: Frauen am Kölner Hauptbahnhof zum Beispiel oder Flüchtlinge in Sachsen. Es hat auch wenig Sinn, Menschen ihre Ängste einfach ausreden zu wollen. Es handelt sich in der Regel ja um Erwachsene. Nur: Aus der kriminellen Realität in Deutschland lassen sich diese Ängste kaum herleiten. Sie müssen ihre Wurzeln andernorts haben - in einer zunehmenden ...

  • 25.11.2016 – 18:24

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Rentenkonzept

    Halle (ots) - All diese Maßnahmen weisen die richtige Richtung, in Euro und Cent aber bringen sie wenig bis nichts. So wird die gesamtdeutsche Rentenangleichung in ihrer Wirkung viele enttäuschen. Zwar steigt der Wert jedes angesammelten Rentenpunktes im Osten allmählich auf den Westwert an, zugleich werden aber die im Osten noch immer niedrigeren Arbeitseinkommen nicht mehr für die Rentenberechnung hochgewertet. ...

  • 24.11.2016 – 18:53

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Martin Schulz

    Halle (ots) - Als Kanzlerin Angela Merkel jetzt erklärte, dass sie bei der Bundestagswahl im Herbst noch einmal antreten wolle, kommentierten die SPD-Oberen das mit der Bemerkung, die CDU-Chefin sei "nicht mehr unschlagbar". Das mag sein - setzt aber voraus, dass die Sozialdemokraten auch eine klare personelle Alternative anbieten. Das tun sie bisher nicht. Und nach dem, was aus dem Willy-Brandt-Haus nach außen dringt, ...

  • 23.11.2016 – 18:13

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Lufthansa

    Halle (ots) - Billigflieger machen sich immer stärker breit. Die Lufthansa versucht sie mit ihrer Tochter Eurowings zu imitieren, inklusive ganz anderer Arbeitsbedingungen. Diese Entwicklung will die VC stoppen und sicherstellen, dass auch in der Billigsparte der sogenannte Konzerntarifvertrag mit seinen üppigen Konditionen auch in puncto Betriebsrenten und Vorruhestand uneingeschränkt gilt. Ist es doch sehr ...

  • 23.11.2016 – 18:11

    Mitteldeutsche Zeitung: zur SPD und Lobbyismus

    Halle (ots) - Ministern wird zwar selten zugejubelt, aber in der Demokratie ist der Zugang zu ihnen wertvoll. Firmen und Lobbyisten sprechen bei ihnen vor, um für ihre Anliegen zu werben. Das ist insoweit in Ordnung. Wenn aber der Zugang zu politischen Entscheidern über Geld geebnet wird, heißt das: Interessen, hinter denen viel Geld steht, haben eine Chance, gehört zu werden. Das ist ungerecht. Dass Minister und ...

  • 23.11.2016 – 18:09

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Generaldebatte im Bundestag

    Halle (ots) - Angela Merkel hat viele Qualitäten. Eine gehört nicht dazu: Reden halten. Der Auftritt der Kanzlerin war technokratisch, ja blutleer. Sie sagte unter anderem: "Bei der Batterie-Herstellung und der künstlichen Intelligenz müssen wir nachholen." Die Bevölkerung erreicht man so nicht. Es stimmt ja, dass es Deutschland insgesamt besser geht als fast dem gesamten Rest der Welt. Doch gute Zahlen sind das eine ...

  • 22.11.2016 – 19:01

    Mitteldeutsche Zeitung: zu EU-Türkei

    Halle (ots) - Wenn die Abgeordneten am morgigen Donnerstag ihre Hand für eine entsprechende Entschließung heben, können sie das entschieden, verantwortungsvoll, aber folgenlos tun. Denn ob ihr Beschluss die EU-Kommission, die die Verhandlungen mit Ankara führt, oder die Staats- und Regierungschefs, die den Auftrag dazu geben und wieder entziehen können, beeindruckt, weiß niemand. So bleibt einmal mehr zwar ein ...

  • 22.11.2016 – 18:59

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Snowden-Befragung

    Halle (ots) - Den vorauseilenden Gehorsam der Ausschussmehrheit gegenüber der Regierung hat der Bundesgerichtshof jetzt mit unmissverständlichen Worten zurückgewiesen. Dem Antrag der beiden Oppositions-Vertreter von Linken und Grünen auf Amtshilfe hat der Ausschuss also zuzustimmen und Amtshilfe bei der Bundesregierung zu beantragen. Alles spricht dafür, dass die Regierung die Ladung des wichtigsten Zeugen des ...

  • 22.11.2016 – 18:58

    Mitteldeutsche Zeitung: zu häuslicher Gewalt

    Halle (ots) - Was die Statistik nicht zu erfassen vermag, ist das Ausmaß an subtiler Gewalt in Form von Demütigungen, Beleidigungen und Einschüchterungen sowie der schwierig zu bewertende Bereich sexueller Gewalt. Und so besteht die politische Botschaft darin, Formen des Verbrechens sichtbar zu machen, über die zu oft als alltägliche Bagatelle hinweggesehen wird. Darüber hinaus verweisen die Zahlen auch auf das ...

  • 21.11.2016 – 19:08

    Mitteldeutsche Zeitung: zu London und Steuern

    Halle (ots) - Theresa May will die Unternehmenssteuern auf das niedrigste Niveau innerhalb der 20 führenden Wirtschaftsnationen senken. Sie verfolgt damit eine törichte, gefährliche und zudem höchst nationalistische Politik. Den Wettlauf um die günstigsten Bedingungen für Apple, Toyota oder Shell kann nur ein Land gewinnen. Schon bald wird ein anderer Staat mit einem noch attraktiveren Dumpingangebot folgen. ...

  • 18.11.2016 – 19:27

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Debatte über Kliniken in Sachsen-Anhalt

    Halle (ots) - Entweder hat Grimm-Benne mit ihrem Vorstoß gezeigt, dass sie von der Materie wenig versteht. Oder sie verfolgt andere Absichten: auf lange Sicht eine Fusion der Unikliniken. Sie sollte ihre Zeit besser nutzen und echte Vorschläge machen, wie man die Finanznot der Unikliniken lindern kann. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut Augustin Telefon: ...

  • 16.11.2016 – 19:22

    Mitteldeutsche Zeitung: nach den Pöbeleien des türkischen Außenministers

    Halle (ots) - In ihrer Heftigkeit ist die Szene ungewöhnlich. Doch sie steht für einen Trend: Die Machos erleben eine Hochkonjunktur. Typen, die autoritär auftreten und handeln. Die auf diese Weise ihre Macht nach innen zementieren und nach außen demonstrieren wollen. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan will sein Volk auch dadurch hinter sich versammeln, ...

  • 16.11.2016 – 19:19

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Kritik an der Migrationsbeauftragten Aydan Özoguz

    Halle (ots) - Der Vorwurf einer falsch verstandenen Toleranz aufseiten der Migrationsbeauftragten zeigt jedoch, dass die leicht entflammbaren politischen Reflexe immer noch derart funktionieren, als sei die Welt klein und überschaubar. Es wird darauf ankommen, ein rechtes Maß für Sicherheit und Toleranz zu finden. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut ...

  • 16.11.2016 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Natur Der Wolf erreicht den Süden Sachsen-Anhalts

    Halle (ots) - Der Wolf ist erstmals seit 150 Jahren wieder im Süden Sachsen-Anhalts festgestellt worden. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Mittwoch-Ausgabe). Offenbar rückt das Raubtier immer weiter auch in dicht besiedelte Gebiete vor. Wie erst jetzt bestätigt wurde, hat ein Autofahrer auf der B 100 bei Landsberg (Saalekreis) vor zwei ...

  • 15.11.2016 – 19:23

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Ausbau von Ladestationen für E-Autos

    Halle (ots) - Auch das deutsche Trio hat jetzt offenbar erkannt, dass es ohne eine Art Vorleistung nicht geht. Die Einsicht kommt spät, aber nicht zu spät. Gerade steht die zweite Generation mit Elektroautos vor der Tür, die mit vollem Akku mehr als 400 Kilometer weit kommen können und bei Preisen um 35 000 Euro für etwas größere Käuferkreise interessant sind. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut Augustin ...

  • 15.11.2016 – 19:21

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Geheimdienstkontrolle

    Halle (ots) - Aber eine Behauptung der Regierung wird nicht dadurch plausibler, weil das Gericht sie wiederholt. Der Verdacht, die Liste sei nicht nur zur Terrorabwehr, sondern auch zur Wirtschaftsspionage bestimmt, ist offenbar zu naheliegend, um von den Richtern in Erwägung gezogen zu werden. Dass der BND die Daten der NSA ungeprüft übernimmt, ist längst eine ...