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Mitteldeutsche Zeitung

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  • 28.02.2017 – 18:43

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Türkei

    Halle (ots) - Der Bundesregierung bleibt nichts anderes übrig, als sich vorzutasten, um zu schauen, welche Strategien funktionieren. Bildlich gesprochen: Wer bei jemandem etwas erreichen will, wird ihm meist nicht gleich zu Anfang des Gesprächs ins Gesicht schlagen. Vielleicht wird er einen Schlag andeuten, die Hand wieder zurückziehen, dem anderen dann leicht auf Schulter klopfen - um dann zu schauen, was passiert. ...

  • 28.02.2017 – 18:40

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Strafzöllen in der Solarbranche

    Halle (ots) - Für die Beschäftigten der hiesigen Solarmodul-Fabriken, die in den vergangenen Jahren ihre Jobs verloren haben, war der Siegeszug der Billigheimer ein Drama. Für das Gelingen der Energiewende aber wird er sich langfristig als Segen erweisen. Denn die Kosten für Ökostrom sind radikal gesunken. Für die europäische Industrie- und Handelspolitik bedeutet dies: Es ist nicht sinnvoll, die verbliebenen ...

  • 27.02.2017 – 18:57

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Oscars

    Halle (ots) - Und der deutsche Anwärter "Toni Erdmann" von Maren Ade? Schon hört man Klagen, in der Auslandskategorie sei der Beste aus politischen Erwägungen dem iranischen Beitrag geopfert worden. Vorsicht: "Toni Erdmann" ist zwar gut, aber auch mindestens eine halbe Stunde zu lang. Das kann den Ausschlag gegeben haben. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut Augustin Telefon: 0345 565 ...

  • 27.02.2017 – 18:54

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Raser-Urteil

    Halle (ots) - Tatsache ist, dass die beiden Männer rücksichtslos waren. Mörder sind sie deshalb noch nicht. Denn keiner der beiden ist - nach bisherige Sachlage - mit dem Vorsatz losgefahren, andere Menschen totzufahren. Dass Unbeteiligte zu Schaden kommen, haben sie gleich wohl einkalkuliert. Die Politik will nun die Gesetzeslage verschärfen. Kommt ein Mensch bei illegalen Autorennen zu Tode, drohen zehn Jahre Haft. ...

  • 26.02.2017 – 17:57

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Smartphone-Verbot in Wahlkabine

    Halle (ots) - Die im Berliner Innenministerium ausgebrütete Idee ist auf den ersten Blick nicht schlecht: Man sollte Smartphones in Wahlkabinen verbieten. Es geht um eine Wahl und um das Wahlgeheimnis, das auch für den Wähler in der Kabine gilt. Und nicht um persönlichen Klamauk. Der soll nun verhindert werden, am besten noch vor der Bundestagswahl im Herbst. Es wird an der Umsetzung hapern: Kontrolle unmöglich. Die ...

  • 26.02.2017 – 17:52

    Mitteldeutsche Zeitung: zu ZDF-Fernsehrat/Sachsen-Anhalt

    Halle (ots) - Doch anders als alle anderen Länder hat es Sachsen-Anhalt bis heute nicht geschafft, einen Vertreter der Zivilgesellschaft in das umgebaute Gremium zu entsenden. Das ist aus zweierlei Gründen ein fatales Signal. Zum einen schwächt sich das Land selbst. Der Fernsehrat beeinflusst ein nationales, viel gesehenes TV-Programm. Wer hier einen Platz unbesetzt lässt, verschenkt die Chance, auf sich aufmerksam zu ...

  • 24.02.2017 – 19:21

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Schockbildern auf Tabakverpackungen

    Halle (ots) - Kampagnen wie die Verbreitung von Schockbildern auf den Verpackungen machen offenbar Sinn. Vielleicht führt sie nicht dazu, eine allzu große Zahl von Rauchern zu bekehren. Aber ganz offensichtlich ist sie durchaus geeignet, junge Menschen vom Griff zum Glimmstängel abzuhalten. Doch es reicht nicht, die Zigaretten von Zusatzstoffen zu befreien oder sie ...

  • 24.02.2017 – 19:19

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Trump und Kernwaffen

    Halle (ots) - Selbst wenn es Trump nicht so gemeint haben sollte, könnten seine kraftmeiernden Proklamationen ungewollte Reaktionen zeitigen. Vor allem bei einem Gegenüber in Russland, der politisch nicht weniger unter einer Überproduktion an Testosteron leidet wie er. Das Streben nach nuklearer Dominanz leitet sich aus der "America-First"-Doktrin ab, mit der Trump die USA auf der Weltbühne neu positionieren will. Es ...

  • 24.02.2017 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Politik Polizisten werden immer öfter zu Opfern

    Halle (ots) - Die Zahl der im Dienst verletzen Polizisten in Sachsen-Anhalt ist 2016 deutlich angestiegen. Statt 247 Fällen im Vorjahr registrierte das Innenministerium 301 Beamte, die während ihrer Arbeit verletzt wurden. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Freitagausgabe). Allerdings waren es nicht vorrangig Demonstrationen und ...

  • 23.02.2017 – 18:26

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Dobrindt und Maut

    Halle (ots) - Sollte demnächst wieder ein hiesiger Politiker zu einem der Vorträge ansetzen, haben die Gesprächspartner ein wirksames Gegenmittel: Sie müssen dann nur "Ausländer-Maut", "Alexander Dobrindt" und "CSU" sagen, um deutlich zu machen, dass auch deutsches Regierungshandeln mitunter surreal daherkommt. So bemängelt auch der Normenkontrollrat, ein Beratergremium im Kanzleramt, dass Verkehrsminister Dobrindt ...

  • 23.02.2017 – 18:24

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Autofirmen

    Halle (ots) - Peugeot, Citroën, Opel und Vauxhall werden dann technisch identische Autos bauen, die sich nur durch ihre äußere Hülle unterscheiden. Opel hat unter PSA-Fittichen eine größere Überlebenschance als mit GM. Aber es braucht eine Doppelstrategie. Die vier Marken müssen einerseits auf dem europäischen Markt verlorene Marktanteile zurückgewinnen. Andererseits müssen sie in Nordamerika, China und in ...

  • 22.02.2017 – 19:17

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Trump und Abschiebung

    Halle (ots) - Donald Trumps Abschiebe-Direktiven drohen den Charakter der Vereinigten Staaten selbst zu verwandeln. Wenn Amerika den Ehrgeiz, das Genie und die Tatkraft seiner Einwanderer nicht mehr als Bereicherung begreift, die Grenzen dicht macht und gegen die Angehörigen eine Weltreligion diskriminiert, steht mehr als sein Wohlstand auf dem Spiel. Das Land droht sein Herz zu verlieren. Pressekontakt: Mitteldeutsche ...

  • 22.02.2017 – 19:15

    Mitteldeutsche Zeitung: zu den Attacken von Kohls Sohn

    Halle (ots) - Sachlich ist Walter Kohls Darstellung hanebüchen, weil er Ursache und Wirkung verdreht: Helmut Kohl war für die Spendenaffäre verantwortlich. Er hatte Spenden für die CDU angenommen und nicht ordnungsgemäß deklariert. Er weigert sich bis heute, die Spender zu nennen. Die damalige CDU-Generalsekretärin wagte, was sich kein anderer zuvor traute: sich vom Verursacher der Affäre loszusagen und der CDU ...

  • 21.02.2017 – 19:14

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Personalnot bei der Justiz in Sachsen-Anhalt

    Halle (ots) - Schon jetzt trocknen die Justizbehörden personell aus. Das gilt auch für vermeintlich attraktive Posten, etwa Richterstellen an Landgerichten. Mit Blick auf den Generationenwechsel ahnt man: Es drohen Probleme wie in den Lehrer-Kollegien und der Polizei. Sie wurden mit Spardogmen früherer Landesregierungen an die Grenzen ihrer Handlungsfähigkeit ...

  • 21.02.2017 – 19:13

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Debatte über die Agenda 2010

    Halle (ots) - Klar muss aber auch sein: Mit einigen Veränderungen an der Agenda mag Schulz Vertrauen zu Wählern schaffen. Doch will er für die Menschen nachhaltig etwas erreichen, muss er inhaltlich weit dickere Bretter bohren - mit einer Politik, die nach vorne gerichtet ist. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut Augustin Telefon: 0345 565 ...

  • 20.02.2017 – 19:18

    Mitteldeutsche Zeitung: zu den OECD-Bericht zur Familienpolitik

    Halle (ots) - Gegen überholte Einstellungen müssen sich junge Eltern schon selber wehren. Aber wenn sie sich Sorgen machen, dass ihre Kinder nach der Schule nicht gut genug betreut sind, wenn es sich kaum lohnt, ein zweites Einkommen anzustreben oder wenn es kaum familienfreundliche 80-Prozent-Stellen gibt, stellt sich die Frage des Wollens gar nicht. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut Augustin Telefon: 0345 ...

  • 20.02.2017 – 19:16

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Erstürmung der spanischen Grenze durch Flüchtlinge

    Halle (ots) - Die mehr als sechs Meter hohen Doppelstahlzäune, auf der Oberkante mit Nato-Stacheldraht abgesichert, erinnern an jenen eisernen Vorhang, der früher die innerdeutsche Grenze markierte. Auch die grauenhaften Szenen von verzweifelten Menschen, die in Melilla oder Ceuta im Drahtverhau blutend hängen bleiben und aus den messerscharfen Dornen geschnitten ...

  • 20.02.2017 – 19:14

    Mitteldeutsche Zeitung: zu den Barmer-Report zum Anstieg der Zahl der Kopfschmerzpatienten

    Halle (ots) - Damit keine Missverständnisse aufkommen: Natürlich gibt es Patienten, deren Schmerzen ohne medikamentöse Behandlung nicht gelindert werden können. Bevor Betroffene regelmäßig zu Pillen greifen, sollten aber erst alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut Augustin Telefon: 0345 565 ...

  • 19.02.2017 – 19:22

    Mitteldeutsche Zeitung: MZ zu Münchner Sicherheitskonferenz

    Halle (ots) - Höhere Militärausgaben und konsequente Sparpolitik vertragen sich nicht. Vielleicht sinken gerade daher die Hemmungen, die gemeinsame Verteidigungspolitik der Europäischen Union mit Leben zu erfüllen: Mit multinationalen Verbänden und Strukturen, einer gemeinsamen Beschaffung und einer gesamteuropäischen Rüstungsindustrie ließe sich das Geld viel effizienter einsetzen und die Leistungsfähigkeit der ...

  • 19.02.2017 – 19:21

    Mitteldeutsche Zeitung: MZ zu Höckes Entschuldigung

    Halle (ots) - Wer die angebliche Entschuldigung des Thüringer AfD-Politikers Björn Höcke für seine Dresdener Rede für bare Münze nimmt, muss maximal naiv sein - oder ein Sympathisant. Der 44-Jährige hat all das, was er gesagt hat, nämlich genau so gemeint. Dafür spricht nicht nur das Vokabular seiner Klarstellung, in der von einer falschen "Tonlage" sowie davon die Rede ist, er habe etwas "vergeigt". Dafür ...