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Mitteldeutsche Zeitung

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  • 20.03.2017 – 19:28

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Brexit

    Halle (ots) - Plötzlich sind es die Brüsseler, die zu rechnen verstehen. Weit über den im März 2019 anstehenden Brexit hinaus müsse die Insel Beiträge leisten, heißt es dort: für längst beschlossene, aber bisher nicht bezahlte Strukturfonds, mit denen neue Straßen und Bahnstrecken finanziert werden; für die Pensionen von EU-Beamten, darunter auch viele Briten; für die Tilgung gemeinsamer Schulden. Summen zwischen 30 und 57 Milliarden Euro stehen im Raum. Unterm ...

  • 19.03.2017 – 19:09

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Haseloff

    Halle (ots) - Doch warum macht Huke, den Fall erst jetzt öffentlich zu machen? Warum wurde Haseloff nicht damals der angeblich wahre Wert der Karten in Rechnung gestellt? So wirkt es, als ob Huke nach seiner Demission böse nachtreten will. Dass es soweit kommen konnte, daran ist der Ministerpräsident aber selbst Schuld. Schließlich gelten gerade für Politiker ganz besondere moralische Maßstäbe. Auch wenn er keine ...

  • 19.03.2017 – 18:48

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Pflegekindern/Gesetzentwurf

    Halle (ots) - Kinder brauchen Stabilität. Vor allem bei Pflegekindern, die seit einiger Zeit ein neues Zuhause in einer neuen Familie gefunden haben, sollte genau hingesehen werden, wann ein Wechsel zurück zu den leiblichen Eltern dem Kindswohl dient. Hier will der Gesetzesentwurf aus dem Haus der Familienministerin ansetzen. Zwischen der Möglichkeit der Pflege und der einer Adoption soll die Dauerpflege rutschen, die ...

  • 19.03.2017 – 18:45

    Mitteldeutsche Zeitung: zu SPD-Parteitag

    Halle (ots) - Taktisch agiert Schulz sehr geschickt. Dadurch, dass er inhaltlich bislang kaum übermäßig konkret wird, kann er Projektionsfläche für alle möglichen und unmöglichen Wünsche sein. Das ist eine Herangehensweise von Angela Merkel, mit der die Kanzlerin lange erfolgreich war. Kommt nach Teflon Merkel (die in der Flüchtlingskrise von der CSU schwer beschädigt wurde) nun Teflon Martin? Das wäre schade. ...

  • 17.03.2017 – 18:28

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Merkel und Trump

    Halle (ots) - Merkels dritter US-Präsident ist so anders, dass es kaum in Worte zu fassen ist. Er ist ein Politiker neuen Typs, selbstverliebter Geschäftsmann, kleinkarierter Realitätsverweigerer und Demagoge in einer Person. Seine einzige belastbare Eigenschaft ist seine Unberechenbarkeit. Diesen Eindruck konnte Trump auch beim Treffen mit Merkel nicht verändern. So bleibt weiter die Frage unbeantwortet: Wie ...

  • 16.03.2017 – 19:22

    Mitteldeutsche Zeitung: zu den Niederlanden

    Halle (ots) - Ein überaus effektiver Wahlhelfer der Parteien des Status quo war diesmal der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan. Die Unverschämtheit, mit der er für sich und seine Minister eben die Redefreiheit in Deutschland einforderte, die er seinen Landsleuten in der Türkei so beharrlich nimmt, hat in Reaktionen bewirkt, die ihn veranlassten, Rutte und Merkel als Nazis zu beschimpfen. Das wiederum half dem ...

  • 16.03.2017 – 19:18

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Trump

    Halle (ots) - Es ist bezeichnend, dass Trump nicht einmal abwartete, bis seine Juristen das 43-seitige Urteil eines Bundesrichters aus Hawaii studiert hatten. Der couragierte Jurist führt überzeugend aus, weshalb das Einreiseverbot einer religiösen Diskriminierung zumindest nahekommt. Doch Verfassungseinwände stören Trump wenig. Ihm geht es allein um Ideologie - und um sein Ego, das Widerspruch von einem Provinzrichter nicht akzeptieren kann. Die Anhänger einer ...

  • 15.03.2017 – 19:07

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Lufthansa

    Halle (ots) - Teure Crews werden auch auf der Mittelstrecke unterwegs sein. Und dort treten sie gegen eine Ryanair an, deren Piloten erheblich weniger verdienen. Mit dem Kostenvorteil können die Iren Marktanteile ausbauen. Gut möglich, dass die Iren in fünf Jahren Zubringerflüge zu großen Airports für die Lufthansa übernehmen. Vieles spricht dafür, dass Ryanair-Chef Michael O'Leary der eigentliche Sieger sein ...

  • 15.03.2017 – 19:04

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Türkei

    Halle (ots) - Mit Aufrufen zum Dialog, zu Verhandlungen und Diplomatie, mit Appellen zur Kompromissfähigkeit und Geduld kann man ihnen nicht kommen. Sie verstehen sie nicht als Grundbegriffe der Kommunikation, sondern als Schimpfworte. Das Problem ist: Es handelt sich nicht um einen Spieleabend. Es agieren Staatschefs, zu wichtig und mächtig, um sie zu ignorieren. Andere Staats- und Regierungschefs, wie Bundeskanzlerin ...

  • 14.03.2017 – 18:54

    Mitteldeutsche Zeitung: zu VW

    Halle (ots) - Der Absatz von Diesel-Pkw, auf die VW massiv gesetzt hat, bricht überall in Europa ein. Stark ausgeprägt ist das Phänomen in Deutschland, weil Autofahrer nun Angst vor Fahrverboten in Städten haben, sofern die Pkw nicht die Euro-6-Norm erfüllen. Doch wenn schon nachrüsten, dann bitte richtig. Es reicht nicht, dass die Werte nur im Labor erreicht werden. Entscheidend für die Gesundheit der Bürger ist, was die Autos auf der Straße aus dem Auspuff pusten. ...

  • 14.03.2017 – 18:51

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Kopftuchverbot

    Halle (ots) - Aber welche Bedeutung hat es, ob eine Rezeptionistin oder eine IT-Fachfrau Christin, Muslimin oder Buddhistin ist oder an gar nichts glaubt? Hygiene- oder andere Sicherheitsvorschriften lassen sich geltend machen, um bestimmte Kleidungsstücke oder Schmuck zu verbieten. Die gibt es bereits, sie reichen aus. Alles andere wäre ein unangemessener Eingriff in die Freiheit des Einzelnen. Pressekontakt: ...

  • 14.03.2017 – 18:49

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Facebook und Hetze

    Halle (ots) - Man kann jetzt nur hoffen, dass dieses Gesetz nun möglichst reibungslos das parlamentarische Verfahren passieren wird und noch in dieser Legislatur verabschiedet werden kann, so wie es sich Maas erhofft. Denn die Parteien scheinen sich selten so einig gewesen zu sein wie bei diesem Thema: Unverzügliches Löschen von strafrechtlich relevanten Inhalten, obligatorische Beschwerdeverfahren und harte Sanktionen ...

  • 13.03.2017 – 18:41

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Türkei

    Halle (ots) - Erdogan weiß genau, mit welchen Worten er seine Landsleute in der EU erreichen kann. Seine Nazi-Vergleiche sind falsch und unhistorisch. Wer ausgerechnet in Holland "Nazi-Überbleibsel" ausmacht, der will nur provozieren, um möglichst viele Auslandstürken zu bewegen, am 16. April das Kreuz an der gewünschten Stelle zu machen. Die Taktik Erdogans ist simpel, aber scheint dennoch wirkungsvoll zu sein. ...

  • 13.03.2017 – 18:38

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Schlecker

    Halle (ots) - Mit der Schlecker-Kette ging es über einen Zeitraum von mehreren Jahren kontinuierlich bergab. Hat Anton Schlecker irgendwann die Insolvenz billigend in Kauf genommen, um möglichst viel Geld zur Seite zu schaffen? Viele Indizien sprechen dafür. Zumal es für Schlecker offenbar noch eine weitere Triebfeder gab: Gier. Was lernen wir daraus? Es braucht Kontrollen. Aufgeweckte Betriebs- und Aufsichtsräte ...

  • 13.03.2017 – 18:34

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Schottland

    Halle (ots) - Für Schottlands Europa zugewandter Regionalregierung unter Nicola Sturgeon war der 23. Juni 2016 zugleich die Stunde null auf dem Weg zu einer Volksabstimmung über die eigene Unabhängigkeit. Am Montag hat Sturgeon ihren Plan erstmals präzisiert und als Zeitraum Ende 2018/Anfang 2019 ins Spiel gebracht.Die ablehnenden Reaktionen aus London - das Unterhaus müsste den Weg für diese Abstimmung freimachen - ...

  • 11.03.2017 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Politik/Migration Untersuchungshaft statt Abschiebung

    Halle (ots) - Weil gegen ihn mehrere Strafverfahren laufen, wird ein 29-jähriger aus Niger derzeit nicht abgeschoben. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Wochenendausgabe). Seit Ende Dezember sitzt er in Untersuchungshaft. Ihm wird unter anderem ein Übergriff auf eine 13-Jährige im Dessauer Bahnhof vorgeworfen. Der Mann war im Mai vorigen ...

  • 11.03.2017 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Flüchtlinge Asylklagen auf Allzeithoch

    Halle (ots) - Die Verwaltungsgerichte Halle und Magdeburg stehen vor einer nie dagewesenen Zahl von Asylverfahren. Im vergangenen Jahr gingen bei ihnen 4 800 Flüchtlingsklagen ein, mehr als je zuvor. Damit dreht sich bereits jedes zweite Verfahren an den Verwaltungsgerichten um das Thema Asyl. Für dieses Jahr werden sogar 7 000 neue Fälle erwartet. Das berichtet die ...

  • 10.03.2017 – 18:53

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Bundesratsinitiative gegen unerlaubte Telefonwerbung

    Halle (ots) - Opfer sind meist ältere Menschen, die am Telefon überrumpelt werden und dann überfordert sind. Dass sie schriftlich diese Verträge abwenden oder eben bestätigen sollen, ist keine Erleichterung. Besser wäre es, die Strafen für Anrufe, die Menschen böswillig hinters Licht führen, zu erhöhen und auch durchzusetzen. So würde sich das unseriöse ...

  • 10.03.2017 – 18:51

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Vorstellung des Wahlprogramms der Grünen

    Halle (ots) - Der Schulz-Hype legt eine grüne Schwäche offen. Die Partei ist nicht nur bürgerlicher, sondern auch opportunistischer geworden. Sie koaliert mit allen, die nicht bei drei auf dem Baum sind, und feiert dies als Wert an sich. Hinter all dem verbirgt sich eine professionelle Deformation. Je länger Leute in der Politik sind, desto stärker wird der Drang, ...