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Mitteldeutsche Zeitung

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  • 21.04.2017 – 18:33

    Mitteldeutsche Zeitung: zum BVB-Anschlag

    Halle (ots) - So ist bei islamistischen Anschlägen das konservative Spektrum dominant. Attentate gelten als Beleg für vermeintliche oder tatsächliche Schwierigkeiten, die es mit Muslimen generell gibt. Angst und Zorn sind verständlich. Islamisten haben in der Regel das Ziel, möglichst viele Menschen zu töten. Und die Begründung ist die eines Religions- und Kulturkampfes: Wir gegen die. Die konservativen Ankläger ...

  • 20.04.2017 – 18:35

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Trump

    Halle (ots) - Die Ubers, Snapchats, Teslas, Hewlett-Packards und Intels haben Recht. Trumps zweites Dekret, das ein zunächst auf 90 Tage begrenztes Einreiseverbot für Staatsbürger aus sechs mehrheitlich muslimischen Ländern vorsieht, ist wie sein erstes: ein Papier, das den Anhängern des Populisten Sicherheit vorgaukelt, aber nicht liefert. Aktionismus schlägt Inhalt. Das Einreiseverbot wird die Suche nach talentierten Arbeitskräften erschweren, die ...

  • 20.04.2017 – 18:33

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Täve Schur und Hall of Fame

    Halle (ots) - Schur ist in der DDR - und durch sie groß geworden, er hat subjektiv keinen Grund, diesen Staat nachträglich in Zweifel zu ziehen. Allerdings stünde es ihm gut zu Gesicht, ginge er unter Würdigung unleugbarer Tatsachen wie des skrupellosen Doping-Einsatzes differenzierter mit dem Thema um. Natürlich hat es Doping auch im Westen gegeben, dort ist es sogar länger vertuscht worden als im Osten, wo man ...

  • 19.04.2017 – 18:53

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Pisa-Studie

    Halle (ots) - Die allermeisten Lehrer sind ehrlich darum bemüht, auf ihre Klassen einzugehen und fair mit ihren Schülern umzugehen. Aber erhalten sie ausreichend Unterstützung dabei? Nein. In deutschen Schulen braucht es mehr Raum für individuelle Förderung. Aber auch dafür, jenseits des Unterrichts an einem guten Lehrer-Schüler-Verhältnis zu arbeiten. Die Lehrer viele Stunden mit vielen Kindern in einen ...

  • 19.04.2017 – 18:51

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Petry

    Halle (ots) - Petry, stets kühl kalkulierende Strategin, hat sich verrechnet, wenn sie hoffte, eine Wende einleiten zu können, - von der Radikalopposition zu einer "bürgerlichen Volkspartei". Unstrittig ist ihr unbändiger Wille zur Macht. Den nehmen ihr viele übel, erst Recht Männer wie Björn Höcke und Alexander Gauland. Sie warfen ihr vor, die Partei zu spalten und taten sich zusammen, um eine alleinige Spitzenkandidatur Petrys verhindern. Das ist ihnen gelungen. ...

  • 18.04.2017 – 18:56

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Deutsch-Türken

    Halle (ots) - Die meisten Ja-Stimmenden bewegte gar nicht der Wunsch, in der Türkei die Demokratie abzuschaffen. Was sie leitete, war wohl vor allem der Reflex, es mal jemandem so richtig zu zeigen. Und dieser Jemand sind wir, der Westen. Die markigen Worte Erdogans und seiner Mitstreiter haben die Anhänger mobilisiert, Fronten gebildet, auch Ressentiments an die Oberfläche gespült. Erdogan bietet genau wie alle ...

  • 18.04.2017 – 18:55

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Neuwahlen in Großbritannien

    Halle (ots) - Das Land bleibt gespalten wie eh und je, ein Wahlkampf wird zur Einigkeit kaum beitragen. Zudem ist Mays Glaubwürdigkeit beschädigt, schließlich hat sie bisher die Notwendigkeit einer Neuwahl abgestritten. Die Konservative hat für Neuwahlen nur einen einzigen Grund: Ihre Partei liegt in Umfragen um mehr als 20 Prozent vor der Labour-Opposition. Wenn sie mindestens die Hälfte dieses Vorsprungs ins Ziel ...

  • 18.04.2017 – 18:53

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Elektromobilität

    Halle (ots) - In wenigen Jahren schon werden Strom-Tankstellen selbstverständlich zum Bild der Städte und Landgemeinden gehören. Allerdings: Deutschland könnte schon viel weiter sein. Die schwarz-rote Bundesregierung hat in Sachen Elektromobilität nicht viel zustande gebracht. Ihre Kaufprämie ist ein Flop, politischen Druck auf die Hersteller hat es nie gegeben. Erst als diese selbst unter dem Eindruck des ...

  • 17.04.2017 – 19:06

    Mitteldeutsche Zeitung: MZ zum Referendum in der Türkei

    Halle (ots) - Es gab in der Türkei keine demokratische Abstimmung über die von Erdogan vorgeschriebene Verfassungsänderung. Mehr als 150âEUR...Medien wurden vorher geschlossen, Tausende Menschen kamen ins Gefängnis. Begründung: Sie sind gegen Erdogan. Das sind alles Menschen, denen die Möglichkeit nicht nur zur Wahl, sondern auch zur Verbreitung ihrer Argumente genommen worden war. Wie es an den Wahlurnen ...

  • 17.04.2017 – 19:04

    Mitteldeutsche Zeitung: MZ zum Ablauf der Bauarbeiten bei der Deutschen Bahn

    Halle (ots) - Das ist eine gewaltige Summe, 28 Milliarden Euro. So viel Geld hat die Bahn für fünf Jahre zur Verfügung, um ihr Streckennetz auf Vordermann zu bringen. Die Mittel sind gut angelegt. Es rächt sich, dass vielerorts über Jahrzehnte kaum investiert worden ist in Gleise, Weichen und Stellwerke. Sachsen-Anhalt ist ein beredtes Beispiel dafür. Nun muss ...

  • 14.04.2017 – 17:43

    Mitteldeutsche Zeitung: zu erneuerbaren Energien

    Halle (ots) - Für die Stromkunden ist das eine gute und schlechte Nachricht zugleich. Wenn Ökostrom wegen der niedrigeren Förderung billiger wird, sinkt die Umlage und damit der gesamte Strompreis. Die schlechte Nachricht: Jetzt ist es quasi amtlich, dass die Stromkunden noch auf Jahre zu hohe Subventionen zahlen müssen. Erst der durch die Ausschreibung erzeugte Wettbewerb hat gezeigt, dass die Zuschüsse gar nicht ...

  • 14.04.2017 – 17:40

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Pulse of Europe

    Halle (ots) - Wie soll man umgehen mit den anhaltenden ökonomischen Ungleichgewichten, die durch die Verfasstheit der Eurozone in ihrer jetzigen Form eher noch forciert werden? Wie lassen sich Flüchtlinge gerecht verteilen, wenn viele EU-Staaten gar keine Flüchtlinge aufnehmen wollen? Wie überhaupt ist die EU-Krise zu lösen: durch mehr oder weniger Integration? Der Pulse of Europe hat darauf keine Antwort. Er will ...

  • 14.04.2017 – 17:36

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Erdogan und Yücel

    Halle (ots) - Für Erdogan ist es Plan A, den er umsetzt. Die Tonart in seinen Wahlkampfauftritten, die Beschimpfungen gegenüber Europa und die Unnachgiebigkeit gegenüber politischen Gegnern in den Monaten nach dem Putschversuch vom Sommer 2016 belegen das. Der türkische Staatschef hat sich selbst diese Diktion auferlegt, von der er nun nicht mehr abweichen kann und will. Alles andere würde in seinen Augen die eigene ...

  • 12.04.2017 – 19:04

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Umweltstudie

    Halle (ots) - Auf das Auto verzichten - das können sich also die meisten von uns vorstellen. Theoretisch. Denn es fehlen Alternativen zum Auto. Ohne Auto - das mag in der Großstadt noch funktionieren, nicht aber auf dem Land oder am Stadtrand, wo Busse und Bahnen unregelmäßig fahren. Davon kann auch die wachsende Zahl von Pendlern ein Lied singen. Es ist schön zu hören, dass Deutschland so umweltbewusst denkt und im ...

  • 12.04.2017 – 19:01

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Armutsbericht

    Halle (ots) - Schreibt das sozialdemokratisch geführte Arbeitsministerium etwas besonders Kritisches in den Bericht, streicht es das Kanzleramt gern wieder raus. Trotz alledem finden sich in der endgültigen Version immer noch genügend Erkenntnisse, die aufrütteln. Besonders erschreckend ist der Befund, dass der Aufstieg aus schlechter gestellten sozialen Schichten heute vielfach schwieriger ist als in vergangenen ...

  • 12.04.2017 – 18:59

    Mitteldeutsche Zeitung: zum BVB

    Halle (ots) - Dass die Entscheidung, das Spiel am Tag darauf stattfinden zu lassen, so kurz nach dem Anschlag fiel, ist fragwürdig - mit Rücksicht auf die Spieler wie aus prinzipiellen Gründen. So lange die Hintergründe nicht geklärt sind, kann man auch keine vernünftige Gefahrenprognose abgeben. Doch offenbar sind die kommerziellen Interessen für solche Erwägungen zu stark. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut Augustin Telefon: 0345 565 ...

  • 12.04.2017 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalts Anlagepolitik Keine Konten bei Diktatoren

    Halle (ots) - Sachsen-Anhalt soll künftig kein Geld mehr mit Investitionen verdienen, die in ökologisch und ethisch fragwürdige Deals in aller Welt fließen. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Mittwoch-Ausgabe). Finanzminister André Schröder (CDU) will bis 2018 strengere Regeln für ...

  • 11.04.2017 – 18:38

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Syrien und Völkerrecht

    Halle (ots) - Mitteldeutsche Zeitung zu Syrien und Völkerrecht Muss die Weltöffentlichkeit tatenlos zusehen, wenn ein Gewaltherrscher wie Assad seine Bevölkerung massakriert? Zwar hat ein Weltgipfel der UN vor zwölf Jahren eine "Schutzverantwortung" der Staatengemeinschaft für solche Fälle beschlossen. Aber auch hier hat der Sicherheitsrat das letzte Wort. Und gegen Russlands Blockade ist hier nichts möglich. Was ...

  • 10.04.2017 – 18:57

    Mitteldeutsche Zeitung: zu USA/Syrien

    Halle (ots) - US-Außenminister Tillerson spricht davon, dass die USA sich nun wieder dem Ziel verschrieben hätten, "jeden in der ganzen Welt zur Rechenschaft zu ziehen, der Verbrechen an Unschuldigen verübt". Das ist eine Drohung, die von Moskau als typisch amerikanisches Supermacht-Geprotze verstanden werden dürfte. Auch Tillerson und sein Chef Donald Trump werden bald begreifen, dass der Abschuss von 59 Raketen auf ...

  • 10.04.2017 – 18:54

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Schutz für Bienen

    Halle (ots) - Möglicherweise aber ebenso schicksalhaft wie der Verzicht auf Pestizide, die seit 30 Jahren die Nutzpflanzen vor Schädlingen schützen? Eine sachgerechte Diskussion ist ohne belastbares Datenmaterial nicht machbar. Und das fehlt. Ebenso wie eine Mehrheit bei den Mitgliedstaaten. Sich allein auf das französische Verbot zu berufen, gibt nicht das ganze Bild wieder. Eine deutlich größere Zahl von ...

  • 09.04.2017 – 18:35

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Eta

    Halle (ots) - Dass die Eta sich nun entschloss, ihr Arsenal zu übergeben, kommt einer Kapitulation gleich. Zweifellos ein Erfolg für Spaniens konservative Regierung, die sich stets geweigert hatte, der Eta Zugeständnisse zu machen. Das Ende der Eta bedeutet aber nicht, dass die Unabhängigkeitsrufe verklungen wären. Der Separatismus in Spanien lebt auch ohne Eta fort: Im Baskenland gibt es schon länger eine gesellschaftliche wie auch eine politische Mehrheit, die auf ...

  • 09.04.2017 – 18:34

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Rechtsextremen in der Bundeswehr

    Halle (ots) - Nun liegen 275 Vorkommnisse bei 180 000 Soldaten womöglich unter dem bundesdeutschen Durchschnitt. Gefährlich sind sie dennoch: Erst vorige Woche wurde ein "Reichsbürger" in Bayern wegen Mordes angeklagt, weil er einen Polizisten erschossen hatte. Auch unter den 275 Meldungen sind mehrere von Soldaten, die sich als Anhänger dieser extremistischen Bewegung bezeichnen. Dass die Bundeswehr es in diesen, wie ...

  • 07.04.2017 – 18:54

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Stockholm

    Halle (ots) - Man darf davon ausgehen, dass potenzielle Täter gereizt werden von der Vorstellung, von oben herab auf eine vor ihnen kreischend auseinander rennende Menschenmenge blicken zu können. Der Täter kann seine Tat als Beobachter miterleben. Das ist etwas anderes, als irgendwo eine Bombe zu deponieren oder sie gar am eigenen Körper explodieren zu lassen. Unterschiedliche Waffen ziehen unterschiedliche ...

  • 07.04.2017 – 18:51

    Mitteldeutsche Zeitung: zur NPD

    Halle (ots) - Wenn der Staat der rechtsextremistischen Partei die staatlichen Zuwendungen von zuletzt 1,4 Millionen Euro in einem Jahr streicht, könnte dies der wankenden NPD den Todesstoß versetzen. Im Übrigen bliebe die endgültige Entscheidung richtigerweise in Karlsruhe. Es käme also nicht der Verdacht auf, etablierte Parteien würden sich so unangenehme Konkurrenz vom Leib halten. Das Problem des Rechtsextremismus wäre damit natürlich nicht beseitigt. Die Szene ...

  • 07.04.2017 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Hallesche Staatskapelle verliert ihren Musikdirektor

    Halle (ots) - Krisenstimmung in Halles Theater, Oper und Orchester GmbH: Der Vertrag mit dem Generalmusikdirektor und Chefdirigenten der Staatskapelle, Josep Caballé-Domenech, ist vom Aufsichtsrat in seiner jüngsten Sitzung nicht über die kommende Spielzeit 2017/18 hinaus verlängert worden. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung ...