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Mitteldeutsche Zeitung

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  • 26.04.2017 – 18:53

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Trumps Steuerplänen

    Halle (ots) - Trumps Steuerplan gleicht einem Kamikaze-Unternehmen, das die öffentlichen Haushalte der USA für lange Zeit ruinieren könnte. Im Grundsatz spricht nichts gegen eine Senkung der Steuersätze für Unternehmen. Voraussetzung wäre aber eine solide Gegenfinanzierung. So droht am Ende ein gigantisches Loch im Haushalt. Die künftigen Einschnitte bei Schulen, im sozialen Netz oder im Umweltschutz würden für ...

  • 26.04.2017 – 18:50

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Rot-Rot-Grün

    Halle (ots) - Auch in Berlin läuft es bei Rot-Rot-Grün nicht reibungslos. Die Schwierigkeiten hier wie dort reduzieren die ohnehin minimale Chance auf eine Linkskoalition im Bund weiter. Keine der beteiligten Partei- und Fraktionsführungen glaubt daran. Die Umfragen weisen keine Mehrheit aus. Und selbst wenn es sie geben sollte, wäre sie äußerst knapp. Doch mit einer knappen Mehrheit lässt sich die Bundesrepublik ...

  • 26.04.2017 – 18:45

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Pressefreiheit

    Halle (ots) - Es steht nicht gut um die Pressefreiheit, auch nicht in Deutschland. Hier wird sie weniger von staatlichen Eingriffen bedroht, viel eher von einem Journalismus, der sich zunehmend als Unterhaltung versteht und darüber seinen Auftrag vergisst, der ihm vom Grundgesetz gegeben wurde. Die Pressefreiheit ist geschützt, weil die demokratische Gesellschaft ohne freie Information und kritische Kommentierung nicht ...

  • 26.04.2017 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Politik Lehrermangel: Verband will Zeugnisse abschaffen

    Halle (ots) - Grundschüler sollen nur noch am Schuljahresende Zeugnisse erhalten. Das fordert Sachsen-Anhalts Grundschulverband in einem Positionspapier, das jetzt Bildungsminister Marco Tullner (CDU) vorliegt. Außerdem will der Verband Klassenkonferenzen streichen und die Öffnungszeit der Grundschulen von fünfeinhalb auf fünf Stunden verringern. Der Verband ...

  • 25.04.2017 – 19:00

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Gabriel und Israel

    Halle (ots) - Was bei vielen Auslandsbesuchen deutscher Politiker zur Gepflogenheit geworden ist, nämlich auch die jeweilige Zivilgesellschaft anzuhören, sollte im meinungsvielfältigen Israel, der einzigen Demokratie im Nahen Osten, nicht weniger selbstverständlich sein. Wer bei Reisen nach Ägypten, Russland oder in die Türkei auf diesem Recht besteht, kann in Jerusalem nicht darauf verzichten, nur weil das ...

  • 25.04.2017 – 18:57

    Mitteldeutsche Zeitung: zum neuen Personalausweis und Datenschutz

    Halle (ots) - Natürlich wollen alle, dass die Sicherheitsbehörden effektiv arbeiten können. Aber was ist der Preis, den die Republik dafür zu zahlen bereit ist? Oder ist der Preis egal? Dass neben der Polizei auch die Geheimdienste ohne Kenntnis von Betroffenen auf Fotos zugreifen können, wäre ein hoher Preis - zumal verbunden mit der Ausweitung von Videoüberwachung und Gesichtserkennung. Das sind Orwell'sche ...

  • 25.04.2017 – 18:52

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Abgasskandal

    Halle (ots) - Der Skandal um manipulierte Abgaswerte von Diesel-Fahrzeugen ist in Wahrheit nicht nur eine Causa Volkswagen. Es geht um das ganze Geflecht von Herstellern, Politik und Behörden, um die Kultur des Wegschauens und um falsche Rücksichtnahmen. Die Dinge haben sich im Laufe der Jahrzehnte in eine falsche Richtung entwickelt. Es ist an der Zeit, eine neue Ordnung ins System zu bringen. Ja, die Autoindustrie ist ...

  • 24.04.2017 – 19:10

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Sipri und Rüstung

    Halle (ots) - Vielerorts gingen die Militärausgaben tatsächlich zurück, nur hat sich diese Entwicklung längst wieder umgekehrt. Die Welt rüstet wieder auf, wie auch die neuesten Zahlen des Stockholmer Friedensforschungsinstituts Sipri zeigen. 2016 sind demnach die Ausgaben für Rüstung im zweiten Jahr in Folge gestiegen. Sie erreichten ein Volumen von unfassbaren 1,57 Billionen Euro. Das war weit mehr, als der ...

  • 21.04.2017 – 18:33

    Mitteldeutsche Zeitung: zum BVB-Anschlag

    Halle (ots) - So ist bei islamistischen Anschlägen das konservative Spektrum dominant. Attentate gelten als Beleg für vermeintliche oder tatsächliche Schwierigkeiten, die es mit Muslimen generell gibt. Angst und Zorn sind verständlich. Islamisten haben in der Regel das Ziel, möglichst viele Menschen zu töten. Und die Begründung ist die eines Religions- und Kulturkampfes: Wir gegen die. Die konservativen Ankläger ...

  • 20.04.2017 – 18:35

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Trump

    Halle (ots) - Die Ubers, Snapchats, Teslas, Hewlett-Packards und Intels haben Recht. Trumps zweites Dekret, das ein zunächst auf 90 Tage begrenztes Einreiseverbot für Staatsbürger aus sechs mehrheitlich muslimischen Ländern vorsieht, ist wie sein erstes: ein Papier, das den Anhängern des Populisten Sicherheit vorgaukelt, aber nicht liefert. Aktionismus schlägt Inhalt. Das Einreiseverbot wird die Suche nach talentierten Arbeitskräften erschweren, die ...

  • 20.04.2017 – 18:33

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Täve Schur und Hall of Fame

    Halle (ots) - Schur ist in der DDR - und durch sie groß geworden, er hat subjektiv keinen Grund, diesen Staat nachträglich in Zweifel zu ziehen. Allerdings stünde es ihm gut zu Gesicht, ginge er unter Würdigung unleugbarer Tatsachen wie des skrupellosen Doping-Einsatzes differenzierter mit dem Thema um. Natürlich hat es Doping auch im Westen gegeben, dort ist es sogar länger vertuscht worden als im Osten, wo man ...

  • 19.04.2017 – 18:53

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Pisa-Studie

    Halle (ots) - Die allermeisten Lehrer sind ehrlich darum bemüht, auf ihre Klassen einzugehen und fair mit ihren Schülern umzugehen. Aber erhalten sie ausreichend Unterstützung dabei? Nein. In deutschen Schulen braucht es mehr Raum für individuelle Förderung. Aber auch dafür, jenseits des Unterrichts an einem guten Lehrer-Schüler-Verhältnis zu arbeiten. Die Lehrer viele Stunden mit vielen Kindern in einen ...

  • 19.04.2017 – 18:51

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Petry

    Halle (ots) - Petry, stets kühl kalkulierende Strategin, hat sich verrechnet, wenn sie hoffte, eine Wende einleiten zu können, - von der Radikalopposition zu einer "bürgerlichen Volkspartei". Unstrittig ist ihr unbändiger Wille zur Macht. Den nehmen ihr viele übel, erst Recht Männer wie Björn Höcke und Alexander Gauland. Sie warfen ihr vor, die Partei zu spalten und taten sich zusammen, um eine alleinige Spitzenkandidatur Petrys verhindern. Das ist ihnen gelungen. ...

  • 18.04.2017 – 18:56

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Deutsch-Türken

    Halle (ots) - Die meisten Ja-Stimmenden bewegte gar nicht der Wunsch, in der Türkei die Demokratie abzuschaffen. Was sie leitete, war wohl vor allem der Reflex, es mal jemandem so richtig zu zeigen. Und dieser Jemand sind wir, der Westen. Die markigen Worte Erdogans und seiner Mitstreiter haben die Anhänger mobilisiert, Fronten gebildet, auch Ressentiments an die Oberfläche gespült. Erdogan bietet genau wie alle ...

  • 18.04.2017 – 18:55

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Neuwahlen in Großbritannien

    Halle (ots) - Das Land bleibt gespalten wie eh und je, ein Wahlkampf wird zur Einigkeit kaum beitragen. Zudem ist Mays Glaubwürdigkeit beschädigt, schließlich hat sie bisher die Notwendigkeit einer Neuwahl abgestritten. Die Konservative hat für Neuwahlen nur einen einzigen Grund: Ihre Partei liegt in Umfragen um mehr als 20 Prozent vor der Labour-Opposition. Wenn sie mindestens die Hälfte dieses Vorsprungs ins Ziel ...

  • 18.04.2017 – 18:53

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Elektromobilität

    Halle (ots) - In wenigen Jahren schon werden Strom-Tankstellen selbstverständlich zum Bild der Städte und Landgemeinden gehören. Allerdings: Deutschland könnte schon viel weiter sein. Die schwarz-rote Bundesregierung hat in Sachen Elektromobilität nicht viel zustande gebracht. Ihre Kaufprämie ist ein Flop, politischen Druck auf die Hersteller hat es nie gegeben. Erst als diese selbst unter dem Eindruck des ...

  • 17.04.2017 – 19:06

    Mitteldeutsche Zeitung: MZ zum Referendum in der Türkei

    Halle (ots) - Es gab in der Türkei keine demokratische Abstimmung über die von Erdogan vorgeschriebene Verfassungsänderung. Mehr als 150âEUR...Medien wurden vorher geschlossen, Tausende Menschen kamen ins Gefängnis. Begründung: Sie sind gegen Erdogan. Das sind alles Menschen, denen die Möglichkeit nicht nur zur Wahl, sondern auch zur Verbreitung ihrer Argumente genommen worden war. Wie es an den Wahlurnen ...

  • 17.04.2017 – 19:04

    Mitteldeutsche Zeitung: MZ zum Ablauf der Bauarbeiten bei der Deutschen Bahn

    Halle (ots) - Das ist eine gewaltige Summe, 28 Milliarden Euro. So viel Geld hat die Bahn für fünf Jahre zur Verfügung, um ihr Streckennetz auf Vordermann zu bringen. Die Mittel sind gut angelegt. Es rächt sich, dass vielerorts über Jahrzehnte kaum investiert worden ist in Gleise, Weichen und Stellwerke. Sachsen-Anhalt ist ein beredtes Beispiel dafür. Nun muss ...

  • 14.04.2017 – 17:43

    Mitteldeutsche Zeitung: zu erneuerbaren Energien

    Halle (ots) - Für die Stromkunden ist das eine gute und schlechte Nachricht zugleich. Wenn Ökostrom wegen der niedrigeren Förderung billiger wird, sinkt die Umlage und damit der gesamte Strompreis. Die schlechte Nachricht: Jetzt ist es quasi amtlich, dass die Stromkunden noch auf Jahre zu hohe Subventionen zahlen müssen. Erst der durch die Ausschreibung erzeugte Wettbewerb hat gezeigt, dass die Zuschüsse gar nicht ...

  • 14.04.2017 – 17:40

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Pulse of Europe

    Halle (ots) - Wie soll man umgehen mit den anhaltenden ökonomischen Ungleichgewichten, die durch die Verfasstheit der Eurozone in ihrer jetzigen Form eher noch forciert werden? Wie lassen sich Flüchtlinge gerecht verteilen, wenn viele EU-Staaten gar keine Flüchtlinge aufnehmen wollen? Wie überhaupt ist die EU-Krise zu lösen: durch mehr oder weniger Integration? Der Pulse of Europe hat darauf keine Antwort. Er will ...