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Mitteldeutsche Zeitung

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  • 02.05.2017 – 18:34

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Merkel und Putin

    Halle (ots) - Zur russischen Wirklichkeit zählt vor allem die Verachtung für jegliche Veränderungsdoktrin westlichen Typs, die sich mit dem Begriff "Regimewechsel" verbindet. Eine große Mehrheit der Russen begreift sich (nicht zu Unrecht) als Opfer einer solchen Strategie, die den Niedergang Russlands unter Boris Jelzin bewirkt habe. Die finsteren 90er Jahre haben sich so tief in das kollektive Gedächtnis der Nation ...

  • 02.05.2017 – 18:31

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Bundeswehr

    Halle (ots) - Nach Auffassung von der Leyens hat die Bundeswehr ein "Haltungsproblem" und eine "Führungsschwäche auf verschiedenen Ebenen". Die Diagnose ist bemerkenswert für jemanden, der seit fast einer ganzen Legislaturperiode Chefin der Truppe ist und sich überdies vorgenommen hat, dem ganzen Laden einen neuen Geist einzuhauchen. Wenn die Ministerin jetzt die Zustände in den Streitkräften mit drastischen Worten ...

  • 01.05.2017 – 19:01

    Mitteldeutsche Zeitung: zur FDP

    Halle (ots) - An sich macht die FDP derzeit vieles richtig, damit die Bundestagswahl keine Zitterpartie wird: Bildung, Digitalisierung, eine Regulierung der Zuwanderung - das alles sind Themen, die viele Menschen umtreiben. Doch es ist nicht davon auszugehen, dass die anderen Parteien bei diesen Fragen der FDP das Feld überlassen werden. Am Ende wird es um die Frage gehen, warum man eigentlich die FDP wählen soll, wenn mangels Koalitionsaussage ohnehin nicht einmal klar ...

  • 01.05.2017 – 18:58

    Mitteldeutsche Zeitung: zu EU und Brexit

    Halle (ots) - Auffällig war, wie sehr sich die Staatslenker beim Gipfel den Wert dieser Einigkeit betonten - und zwar nicht nur für die verbleibenden 27, sondern auch für Großbritannien selbst. Nur so könnten zügige Verhandlungen geführt und rasch Entscheidungen getroffen werden, hieß es. Die Zeit drängt: Gerade einmal zwei Jahre sind laut EU-Verträgen für die Gespräche vorgesehen. Die Europäer wollen recht ...

  • 01.05.2017 – 18:56

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Merkel und Putin

    Halle (ots) - Das was bis vor wenigen Jahren eine Standardübung war, ist nun eine Besonderheit: Merkel besucht Wladimir Putin zum ersten Mal seit zwei Jahren. Wegen der Annexion der Krim und des Ukraine-Konflikts verzichtete Merkel darauf, dem Präsidenten die Aufwartung zu machen. Nun bietet sich der Kanzlerin der Rahmen, die Blockade wieder aufzuweichen. Als Organisatorin der nächsten G-20-Konferenz reist sie zu allen ...

  • 28.04.2017 – 18:03

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Trump

    Halle (ots) - Trump bestätigt fast jedes Vorurteil gegen Politiker: er ist skrupellos, sprunghaft, von seinem Ego getrieben - und unglaublich ignorant. Er hat sich bis zum Amtsantritt nach eigenem Bekunden nicht mit der Nato beschäftigt, sie aber für obsolet erklärt. Die Komplexität des Gesundheitswesens hat ihn überrascht. Und er habe nicht gedacht, dass Regieren so schwierig sei, hat der Präsident nun offen eingeräumt. Vor einem Jahr noch hätte man all das ...

  • 28.04.2017 – 17:38

    Mitteldeutsche Zeitung: MZ zu Hall of Fame und Täve Schur

    Halle (ots) - Die Debatte um Täve Schur hat vor Augen geführt, wie problematisch die Aufarbeitung der Vergangenheit noch immer ist. Ist es nicht heuchlerisch zu erwarten, dass ein Sportler ein System verteufelt, das ihn groß gemacht hat? Umgekehrt: Ist es nicht selbstverständlich einzuräumen, dass dieses System seinen Schatten hatte und Menschen missbraucht hat? Beide Blickwinkel gehören zu einer sachlichen ...

  • 27.04.2017 – 18:42

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Deutschen Bank

    Halle (ots) - Die Deutsche Bank hat für das erste Quartal ein paar schöne Zahlen vorgelegt: Netto-Gewinn verdoppelt, Anleihehandel und Investmentbanking im Plus, der Risikopuffer ist komfortabel. Fast sieht es aus, als wäre Deutschlands größtes Kreditinstitut über den Berg. Aber nur fast. So erfreulich das Plus von elf Prozent im Anleihehandel ist, so bleibt es doch weit hinter dem der großen US-Konkurrenten ...

  • 27.04.2017 – 18:41

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Europa und dem Brexit

    Halle (ots) - Großbritannien wird zum Drittland. Aber es wird alles daran setzen, so weit wie möglich mit der Europäischen Union verbunden zu bleiben. Andernfalls drohen dem Land der wirtschaftliche Niedergang und politische Bedeutungslosigkeit. Auch die Rest-EU hat ein vitales Interesse an engen Beziehungen. Europa verdankt Großbritannien sehr viel. Und die EU braucht die Insel auch in Zukunft als Markt, als ...

  • 27.04.2017 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Wirtschaft Leihkräfte statt Lieken-Bäcker

    Halle (ots) - Der Backkonzern Lieken verlagert Produktion von Weißenfels nach Wittenberg, doch wechseln offenbar keine Mitarbeiter. "Nach unserer Kenntnis geht kein einziger Produktionsmitarbeiter mit", teilte der Lieken-Betriebsrat der Mitteldeutschen Zeitung (Donnerstagausgabe) mit. Die finanziellen Konditionen seien zu schlecht, zudem seien Bewerber aus Weißenfels ...

  • 26.04.2017 – 18:53

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Trumps Steuerplänen

    Halle (ots) - Trumps Steuerplan gleicht einem Kamikaze-Unternehmen, das die öffentlichen Haushalte der USA für lange Zeit ruinieren könnte. Im Grundsatz spricht nichts gegen eine Senkung der Steuersätze für Unternehmen. Voraussetzung wäre aber eine solide Gegenfinanzierung. So droht am Ende ein gigantisches Loch im Haushalt. Die künftigen Einschnitte bei Schulen, im sozialen Netz oder im Umweltschutz würden für ...

  • 26.04.2017 – 18:50

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Rot-Rot-Grün

    Halle (ots) - Auch in Berlin läuft es bei Rot-Rot-Grün nicht reibungslos. Die Schwierigkeiten hier wie dort reduzieren die ohnehin minimale Chance auf eine Linkskoalition im Bund weiter. Keine der beteiligten Partei- und Fraktionsführungen glaubt daran. Die Umfragen weisen keine Mehrheit aus. Und selbst wenn es sie geben sollte, wäre sie äußerst knapp. Doch mit einer knappen Mehrheit lässt sich die Bundesrepublik ...

  • 26.04.2017 – 18:45

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Pressefreiheit

    Halle (ots) - Es steht nicht gut um die Pressefreiheit, auch nicht in Deutschland. Hier wird sie weniger von staatlichen Eingriffen bedroht, viel eher von einem Journalismus, der sich zunehmend als Unterhaltung versteht und darüber seinen Auftrag vergisst, der ihm vom Grundgesetz gegeben wurde. Die Pressefreiheit ist geschützt, weil die demokratische Gesellschaft ohne freie Information und kritische Kommentierung nicht ...

  • 26.04.2017 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Politik Lehrermangel: Verband will Zeugnisse abschaffen

    Halle (ots) - Grundschüler sollen nur noch am Schuljahresende Zeugnisse erhalten. Das fordert Sachsen-Anhalts Grundschulverband in einem Positionspapier, das jetzt Bildungsminister Marco Tullner (CDU) vorliegt. Außerdem will der Verband Klassenkonferenzen streichen und die Öffnungszeit der Grundschulen von fünfeinhalb auf fünf Stunden verringern. Der Verband ...

  • 25.04.2017 – 19:00

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Gabriel und Israel

    Halle (ots) - Was bei vielen Auslandsbesuchen deutscher Politiker zur Gepflogenheit geworden ist, nämlich auch die jeweilige Zivilgesellschaft anzuhören, sollte im meinungsvielfältigen Israel, der einzigen Demokratie im Nahen Osten, nicht weniger selbstverständlich sein. Wer bei Reisen nach Ägypten, Russland oder in die Türkei auf diesem Recht besteht, kann in Jerusalem nicht darauf verzichten, nur weil das ...

  • 25.04.2017 – 18:57

    Mitteldeutsche Zeitung: zum neuen Personalausweis und Datenschutz

    Halle (ots) - Natürlich wollen alle, dass die Sicherheitsbehörden effektiv arbeiten können. Aber was ist der Preis, den die Republik dafür zu zahlen bereit ist? Oder ist der Preis egal? Dass neben der Polizei auch die Geheimdienste ohne Kenntnis von Betroffenen auf Fotos zugreifen können, wäre ein hoher Preis - zumal verbunden mit der Ausweitung von Videoüberwachung und Gesichtserkennung. Das sind Orwell'sche ...

  • 25.04.2017 – 18:52

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Abgasskandal

    Halle (ots) - Der Skandal um manipulierte Abgaswerte von Diesel-Fahrzeugen ist in Wahrheit nicht nur eine Causa Volkswagen. Es geht um das ganze Geflecht von Herstellern, Politik und Behörden, um die Kultur des Wegschauens und um falsche Rücksichtnahmen. Die Dinge haben sich im Laufe der Jahrzehnte in eine falsche Richtung entwickelt. Es ist an der Zeit, eine neue Ordnung ins System zu bringen. Ja, die Autoindustrie ist ...