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Mitteldeutsche Zeitung

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  • 16.05.2017 – 19:14

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Chinas Pläne für eine neue Seidenstraße

    Halle (ots) - Man hat errechnet, wenn China alle geplanten Leitungen, Wege, Häfen und Umschlagplätze bauen würde, müssten bis 2030 etwa 24 Billionen Euro aufgebracht werden. Es wäre das größte Investitionsprogramm der Menschheitsgeschichte. Analysten weisen zu Recht darauf hin, dass die chinesische Bevölkerung erst einmal der Hauptleidtragende dieses ...

  • 15.05.2017 – 19:16

    Mitteldeutsche Zeitung: zu den IWF-Länderbericht

    Halle (ots) - Vielmehr bleibt sich der Fonds auch in seinen Deutschland-Analysen treu. Er sieht aber das Problem, dass die Deutschen es mit Sparsamkeit, Zurückhaltung und Bescheidenheit übertreiben. Diese Haltung vertritt übrigens auch die Bundesbank, die ebenfalls völlig unverdächtig ist, vom Klassenkampf zu träumen. Kaum je zuvor haben Arbeitnehmer für Lohnverhandlungen so viel Unterstützung von außen bekommen ...

  • 15.05.2017 – 19:14

    Mitteldeutsche Zeitung: zu den Koalitionsaussichten in NRW

    Halle (ots) - Weil die FDP kurz zuvor auch bei der schleswig-holsteinischen Landtagswahl ganz gut abgeschnitten hat und dort nun gemeinsam mit den Grünen die Rolle des Königsmachers spielen kann, scheint auch im Bund wieder Schwarz-Gelb möglich zu sein. Das bundesdeutsche Standard-Regierungsmodell des letzten Jahrhunderts, das endgültig verschrottet schien, als die FDP 2013 nicht wieder in den Bundestag einzog, war ...

  • 15.05.2017 – 19:12

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Cyber-Angriffe

    Halle (ots) - Wenn künftig alles mit allem vernetzt ist, wird die Angriffsfläche für Hacker um ein Vielfaches vergrößert. Wir brauchen deshalb genau jene Meldepflicht für Cyber-Attacken und Sicherheitslücken. Zudem muss es eine Art Tüv geben, der die Qualität der Software prüft, bevor sie an die Kunden ausgeliefert wird. Das ist höchstkompliziert. Dass dicke Bretter gebohrt werden müssen, darf aber nicht ...

  • 14.05.2017 – 19:35

    Mitteldeutsche Zeitung: zu NRW

    Halle (ots) - Mit der Wahl in NRW rückt ein Regierungswechsel in Berlin in den Blickpunkt, den niemand bisher ernsthaft erwartet hat: Schwarz-Gelb könnte Schwarz-Rot ablösen. Der Bundeskanzlerin und CDU-Parteivorsitzenden Angela Merkel kommt dieses mögliche Farbenspiel jetzt gerade Recht, um die SPD in der Bundesregierung zu disziplinieren. FDP-Chef Christian Lindner hat seine Partei nach dem Abschied aus dem Bundestag klar ausgerichtet auf Digitalisierung, Zukunft und ...

  • 14.05.2017 – 17:40

    Mitteldeutsche Zeitung: zum ESC

    Halle (ots) - Das Schönste am ESC ist ja dessen Unberechenbarkeit. Millionen Experten weltweit sitzen vor ihren Fernsehern, fiebern mit und sind im Falle des Scheiterns auch zutiefst enttäuscht. Hierzulande sinkt die Einschaltquote übrigens, was sicher auch mit schwindendem Erfolg zu tun hat. Nach dem Sieg Lenas 2010 in Stockholm ist es zunächst noch bergauf, zuletzt aber in die Gegenrichtung gegangen. Und jedes Mal folgen dem verpassten Erfolg quälende Analysen, was ...

  • 14.05.2017 – 17:35

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Hacker-Angriffen

    Halle (ots) - Was ohne Zweifel enormen Schaden genommen hat, ist wieder einmal der Glaube an die Sicherheit im Internet. Die Welt des Wisch und Klick ist schön - und eben auch schön gefährlich. Die universelle Anfälligkeit des Systems ist gegeben, ursächlich implantiert durch die weltweite Vernetzung, die man sich doch immer gewünscht hat. Es braucht eine neue Wachsamkeit im Internet. Dafür kann man zwar die ...

  • 12.05.2017 – 18:54

    Mitteldeutsche Zeitung: zum sozialen Wohnungsbau

    Halle (ots) - Viel zu lange hat man in Deutschland geglaubt, dass es der Markt schon richten werde und der Staat eigentlich nicht mehr aktiv in den Wohnungsbau eingreifen müsse. Das war eine Fehleinschätzung, wie man heute weiß. Allerdings: 25 000 neue Sozialwohnungen sind gemessen am Bedarf immer noch zu wenig. Die Branche fordert 80 000, wenn nicht sogar 100 000 Fertigstellungen pro Jahr. Um das zu erreichen, werden ...

  • 12.05.2017 – 18:51

    Mitteldeutsche Zeitung: zum ESC

    Halle (ots) - Man wird nicht daran vorbeikommen, in dem europäischen Sängerwettstreit auch eine politische Veranstaltung zu sehen, so wie das bei sportlichen Großveranstaltungen seit langem der Fall ist (die Fußball-WM 2018 in Russland wirft bereits jetzt ihre Schatten voraus). In diesem Sinn hat die Ukraine unter dem Strich eben doch eine große Chance vertan. Die Regierenden in Kiew hätten sich nach dem Jamala-Triumph 2016 als großherzige Gastgeber zeigen können und ...

  • 11.05.2017 – 18:54

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Wehrpflicht

    Halle (ots) - Skandale gibt es nicht erst seit der Abschaffung der Wehrpflicht. Das gerne bemühte Bild vom Spiegel der Gesellschaft traf auf die Bundeswehr außerdem schon lange nicht mehr zu: Wegen der Verkleinerung der Armee wurde nur noch ein Bruchteil eines Jahrgangs eingezogen. Die in die Kasernen einrückten, machten zuletzt einen Grundwehrdienst von wenigen Monaten. Natürlich kann man darüber nachdenken, die ...

  • 11.05.2017 – 18:53

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Steuerschätzung

    Halle (ots) - Wer die Wahl im September gewinnt, muss die Gesellschaft zusammenführen und die Spaltung zwischen Arm und Reich im Zeitalter von Globalisierung und Digitalisierung mindern. Das wird mit Steuersenkungen nicht einfacher, jedenfalls wenn man die historische Erfahrung zugrunde legt. Von den Steuerreformen seit 1998 profitierten unterm Strich nur die 30 Prozent mit den höchsten Einkommen. Am stärksten ...

  • 11.05.2017 – 18:51

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Oettinger

    Halle (ots) - Dass Kommissionschef Jean-Claude Juncker einen seiner wichtigsten Mitarbeiter aber erkennbar übergeht, wenn es um den Job des Vizepräsidenten geht, ist ein Fehler. Es wird nämlich Oettingers Aufgabe sein, für die Gemeinschaft einen Etat zu erstellen, der mehr sein muss als ein "Weiter so". Nach dem Brexit kommen auf die EU-Staaten entweder höhere Beiträge zu - oder eine deftige Sparrunde. Dazu braucht ...

  • 10.05.2017 – 19:11

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Bundeswehr

    Halle (ots) - Von der Leyen habe auf das Problem Rechtsextremismus in der Bundeswehr zu spät reagiert. Die Innere Führung, die sie jetzt so wichtig findet und reformieren will, habe sie über Jahre überhaupt nicht interessiert. Wer all das konstatiert, müsste eigentlich eine Rücktrittsforderung anschließen. Darauf aber verzichten alle Seiten ganz explizit. Die SPD hat als Koalitionspartner der CDU eine Beißhemmung. ...

  • 10.05.2017 – 19:10

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Trump und FBI

    Halle (ots) - Ausgerechnet für Trump taugt also die E-Mail-Affäre nicht als Begründung für die Entlassung Comeys. Sie dient lediglich der Tarnung. Comey ist vielmehr zum Verhängnis geworden, dass er eine andere Ermittlung aufgenommen hat, die Trump tatsächlich gefährlich werden könnte. Der FBI-Chef ließ seine Beamten prüfen, ob sich hochrangige Berater Trumps im Wahlkampf mit den Russen verbandelten, um Clinton ...

  • 10.05.2017 – 19:08

    Mitteldeutsche Zeitung: zu höheren Strafen für Einbrecher

    Halle (ots) - Ein Problem besteht darin, dass die polizeiliche und juristische Aufklärungsquote zu gering ist. Sie liegt - wenn man die Zahl der durchgeführten Gerichtsverfahren zugrunde legt - bei kaum mehr als zwei Prozent. Wenngleich die Sicherheitsbehörden ihre Anstrengungen verstärkt haben: Das ist mehr als erschütternd. Die eigentliche Hürde für die Beamten der Polizei ist, die jeweiligen Einzeltäter oder ...

  • 09.05.2017 – 18:40

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Niedergang traditioneller Parteien

    Halle (ots) - Emmanuel Macron und Donald Trump sind beide Spaltprodukte der Zertrümmerung des jeweiligen Parteiensystems. Ohne die völlige Selbstzerlegung der Republikaner hätte Donald Trump es nicht geschafft Präsident der USA zu werden. Emmanuel Macron ist aus der Konkursmasse des französischen Parteiensystems hervorgegangen. Macron und Trump sind Produkte eines Zerfalls, die sich als dessen Therapie ausgeben. ...

  • 09.05.2017 – 18:36

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Deutschland-Türkei

    Halle (ots) - Die Türkei ist ein wichtiger Nato-Partner, das wird in der Krise zu oft vergessen. Rüstungsdeals mit Ankara sind immer eine zweischneidige Angelegenheit. Unter den gegenwärtigen Umständen aber sind sie besonders schlecht zu begründen: Wer Erdogans autokratische Bestrebungen öffentlich kritisiert, ihm dann aber Waffen liefert, setzt die eigene Glaubwürdigkeit aufs Spiel. Die deutsche Regierung sollte ...

  • 09.05.2017 – 09:45

    Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Politik Mehr Wolfs-Attacken in Sachsen-Anhalt

    Halle (ots) - In Sachsen-Anhalt nehmen die Attacken von Wölfen auf Nutztiere deutlich zu. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Dienstagausgabe). Bereits 2016 hatte sich ihre Zahl im Vergleich zum Vorjahr auf 44 Angriffe fast verdoppelt. Und wie aktuelle Daten aus dem Umweltministerium zeigen, beißen die Wölfe im Land immer häufiger zu. So ...

  • 09.05.2017 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Ausbildung Polizeischüler werden in Containern untergebracht

    Halle (ots) - Die hohe Zahl an Schülern stellt die Polizeihochschule in Aschersleben (Salzlandkreis) vor große Probleme. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Dienstag-Ausgabe). 700 Anwärter sollen allein dieses Jahr den Dienst antreten, Hunderte weitere sollen in den Folgejahren dazukommen. Das Problem dabei: Die Fachhochschule ist nur ...

  • 08.05.2017 – 19:08

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Kiel und Albig

    Halle (ots) - Sein Wahlkampf war rückwärtsgewandt und konturlos. Allgemeine Gerechtigkeitsforderungen und Leistungen der abgelaufenen Regierungszeit, angereichert mit rührseligem Aufsteiger-Gerede über sich selbst: Mutter Kassiererin, Trennung der Eltern und dann das unbegreifliche Glück, Ministerpräsident geworden zu sein. Schließlich das eitle Stück in der Bunten, seine Bemerkungen zur gescheiterten Ehe. Ein ...

  • 08.05.2017 – 19:05

    Mitteldeutsche Zeitung: zu schwankenden Ölpreisen

    Halle (ots) - Mit steigenden Rohölpreisen werden Fracking-Anlagen, die in der Niedrigpreisphase 2015/16 vorübergehend still gelegt worden waren, wieder in Betrieb genommen. Sie erhöhen so die Angebotsmenge und lassen den Ölpreis sinken, bis zu einem Punkt, an dem Fracking nicht mehr lohnt und die Preise erneut anziehen. Dieser Mechanismus wirkt auch künftig und dürfte extreme Ausschläge verhindern. Pressekontakt: ...

  • 08.05.2017 – 19:03

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Frankreich

    Halle (ots) - Die Franzosen hatten die Wahl zwischen Abschottung und Öffnung sowie Integration. Sich für den zweiten Weg entschieden zu haben, war richtig, auch wenn der Sieger dieses Urnengangs nicht jedermanns Wunschkandidat gewesen sein mag. Für die vom Brexit noch wunde europäische Seele ist dieser Wahlausgang deshalb Balsam. Dabei darf man in Brüssel nur einen Fehler nicht machen: Ein "Weiter so" darf und kann ...