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Mitteldeutsche Zeitung

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  • 16.10.2017 – 19:09

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Lage der Linkspartei

    Halle (ots) - Die Partei wird sich neu finden müssen. In jedem Fall rächt es sich, dass sie die Transformation von der Protest- zur Gestaltungspartei bis heute verpasst hat. Der Protest wird zunehmend von rechts organisiert. Ein gestaltendes Linksbündnis ist weit und breit nicht in Sicht. Wozu die Linke im Bund eigentlich gebraucht wird, ist unklarer denn je. Das sollte aus Sicht der Partei nicht so bleiben. ...

  • 16.10.2017 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Einkommen steigt in Sachsen-Anhalt am schnellsten

    Halle (ots) - Positive Wirtschaftsnachrichten für Sachsen-Anhalt: In keinem anderen Bundesland sind die Einkommen in den vergangenen zehn Jahren stärker angestiegen als hier. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Montagausgabe) mit Verweis auf Erhebungen des Statistischen Landesamtes. Demnach wuchs das verfügbare Nettoeinkommen um knapp ein ...

  • 13.10.2017 – 18:37

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Fall Amri

    Halle (ots) - Es gibt nicht nur eine Grauzone zwischen Polizeiarbeit und der Arbeit des Verfassungsschutzes. Polizisten sollen Verbrechen aufklären und verhüten. Verfassungsschützer sollen Extremisten beobachten. Die Grenzen zwischen Extremismus und schweren Verbrechen sind freilich gerade beim Islamismus fließend. Hinzu kommt die zweite Frage: Sollen sich Bundes- oder Landesbehörden um einen Extremisten kümmern? So ...

  • 13.10.2017 – 18:34

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Bildungsvergleich

    Halle (ots) - Schlaglöcher verschwinden nicht, indem man immer aufs Neue Maß nimmt, sondern indem man die Straßen ausbessert. Übertragen auf das deutsche Bildungssystem bedeutet das, dass investiert werden muss: in Stellen für Grundschullehrer, in die Aufwertung des Berufs und eine neue Fortbildungskultur. Das ist teuer. Aber am Ende rechnet es sich, wenn alle Menschen gut rechnen und schreiben können. ...

  • 12.10.2017 – 19:15

    Mitteldeutsche Zeitung: zu IWF und Reichensteuer

    Halle (ots) - Ausgerechnet die Organisation, die immer wieder harte Sparprogramme und Einschnitte ins soziale Netz forderte, hat ihr Herz für den kleinen Mann und die kleine Frau entdeckt. Der IWF deutet auf ein Problem, das größer wird. Wer Steuern senkt, begünstigt Gewinner der Globalisierung. Doch es ist unverzichtbar, die Menschen mitzunehmen, die sich abgehängt fühlen vom Wohlstand und aufbegehren. Die Politik ...

  • 12.10.2017 – 19:13

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Brexit

    Halle (ots) - Inzwischen kristallisiert sich heraus, dass Europa sich - bei allem berechtigten Beharren auf seinen Prinzipien - bewegen muss. Auch wenn die Wut über unvorbereitete britische Gesprächspartner noch so groß ist, ein Scheitern der Verhandlungen darf Brüssel nicht riskieren. Dies führt zu der aberwitzigen Situation, dass die EU eigentlich kein Interesse daran haben kann, die ungeliebte britische Premierministerin Theresa May zusätzlich zu schwächen, weil ...

  • 12.10.2017 – 19:11

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Maut und Österreich

    Halle (ots) - Eigentlich müsste selbst Dobrindt den Österreichern dankbar sein. Denn ihre Klage bietet den angehenden Koalitionären von Union, FDP und Grünen die Möglichkeit, das Maut-Projekt zu beerdigen. Man muss sich im Koalitionsvertrag nur darauf verständigen, die Vorbereitungen bis zu einem Urteil auszusetzen. Eineinhalb bis zwei Jahre ließen sich so überbrücken. Bis dahin kann der EU-weite Rechtsrahmen ...

  • 12.10.2017 – 19:09

    Mitteldeutsche Zeitung: Air Berlin

    Halle (ots) - Gleichwohl ist der Lufthansa-Deal alles in allem eine vergleichsweise gute Option, zumal, wenn man sich die Alternativen vor Augen führt: Eine Zerschlagung des Unternehmens und die Aufteilung an viele unterschiedliche Anbieter hätte gewiss mehr Arbeitsplätze gekostet, zu schweigen von der kompletten Einstellung des wirtschaftlichen Betriebs, die wohl die schlimmste aller Varianten gewesen wäre. Stattdessen wird die Lufthansa den größten Teil der Flugzeuge ...

  • 11.10.2017 – 20:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Politik Haseloff macht Front gegen Wölfe

    Halle (ots) - Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) fordert eine Begrenzung der Ausbreitung von Wölfen. "Wenn sich Wolfspopulationen so stark ausbreiten und nicht artgerecht verhalten, besteht akuter Handlungsbedarf", sagte er der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Donnerstagausgabe). Es brauche jetzt "wirksame Mittel zur Vergrämung ...

  • 11.10.2017 – 18:49

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Flüchtlingen und Europa

    Halle (ots) - Eine Wende in der der europäischen Flüchtlingspolitik ist nicht in Sicht. Europa feilscht, getrieben von Populisten, um Quoten, Verteilungsschlüssel, Obergrenzen und versucht, die Fluchtwege möglichst komplett abzuriegeln. Hauptsache, die Zahlen stimmen, damit man der Bevölkerung präsentieren kann, wie viel weniger Menschen es ins Land schaffen. Angst und Abschreckung sind die Leitmotive der ...

  • 11.10.2017 – 18:46

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Klimazielen

    Halle (ots) - Vor etwas mehr als einem Monat legte die renommierte Denkfabrik Agora Energiewende eine interessante Studie vor. Tenor: Deutschland wird seine selbst gesteckten Klimaschutz-Ziele noch deutlicher verfehlen als bisher angenommen. Das SPD-geführte Umweltministerium wollte davon nichts wissen. Man teile diese "äußerst negative Einschätzung nicht", hieß es damals. Am Mittwoch wurde bekannt, dass die ...

  • 11.10.2017 – 18:44

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Bankenunion

    Halle (ots) - Der zweite Anlauf einer Einlagensicherung wird zu einem Wagnis, weil die große Verantwortung für die EU-Verwaltung einem Blankoscheck gleichkommt. Denn die will nun selbst bestimmen, wie lange in einem Krisenfall Hilfsgeld aus nationalen Einlagensicherungssystemen als Kredite vergeben werden. Anders gesagt: Einer Behörde, die am liebsten gestern schon alle Notkassen der Banken und Sparkassen ...

  • 11.10.2017 – 18:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Kriminalität Verbrühter Rentner: Anklage gegen Pflegerin

    Halle (ots) - Im Fall des in einem Pflegeheim tödlich verbrühten Rentners hat die Staatsanwaltschaft Halle Anklage erhoben. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Donnerstagausgabe). Die Behörde wirft einer 50 Jahre alten Krankenschwester fahrlässige Tötung durch Unterlassung vor. Die Frau habe es im Februar dieses Jahres beim Baden des ...

  • 10.10.2017 – 18:48

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Katalonien

    Halle (ots) - Ein nun aufgetauchtes Geheimpapier der katalanischen Regierung scheint zudem den Verdacht zu bestätigen, dass hinter Puigdemonts Unabhängigkeitsfahrt eine Strategie der gezielten Eskalation steckt. Dazu gehört auch ein heftiger Propagandakrieg der Separatisten gegen Spanien, in dem alle eigenen Gesetzesbrüche als "rechtmäßiges Vorgehen" bezeichnet werden. Es wird für Spanien nicht einfach sein, einen ...

  • 10.10.2017 – 18:46

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Fischereiquoten

    Halle (ots) - Die Bestandsregelung kann nicht nur den ökonomischen Interessen traditioneller Fischerei-Nation wie denen der Deutschen oder Dänen untergeordnet werden. Die Kappung der Fänge von Hering wird auf die Preise und damit dem Verbraucher auf den Magen schlagen. Doch beim Dorsch, dem anderen Brotfisch der Fischer, sind die Quoten für den westlichen Dorsch unverändert, für den östlichen nur minimal gesenkt ...

  • 10.10.2017 – 18:43

    Mitteldeutsche Zeitung: zu IG Metall und Arbeitszeit

    Halle (ots) - Bis auf 28 Wochenstunden sollen Beschäftigte ihre Wochenarbeitszeit verkürzen können, für längstens zwei Jahre, mit Rückkehrrecht auf Vollzeit. In einer Befragung hatten acht von zehn Arbeitnehmer die Möglichkeit zu vorübergehender Arbeitszeitkürzung befürwortet. Auch der Arbeitgeberverband Gesamtmetall will andere Arbeitszeiten, allerdings eher längere. Ein Kompromiss scheint schwierig. Dabei ist ...

  • 09.10.2017 – 18:56

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Trump und Corker

    Halle (ots) - Vor dem Hintergrund der Twitter-Tiraden gegen Nordkorea und den Iran kann einem wirklich angst und bange werden. Es ist empörend, dass ein Mann wie Trump ins Weiße Haus kommen konnte. Geradezu widerwärtig aber ist das Schweigen seiner Partei. Viele republikanische Kongresspolitiker geben Corker insgeheim Recht. Sie sehen die Gefahren klar. Doch öffentlich winden sie sich. Wenn die Spitze der Republikaner ...

  • 09.10.2017 – 18:54

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Union und Zuwanderung

    Halle (ots) - In der Diskussion um Flucht, Asyl und Zuwanderung wurde alles mit allem vermischt, auch das ist ein Versäumnis der Union. Es war ja nicht einmal klar, für wen eine Obergrenze eigentlich gelten soll. Für Asylbewerber? Für Flüchtlinge? Für Armutsmigranten? Oder alle zusammen? Die AfD kann der Union für dieses Geschenk dankbar sein. Und doch ist es ein Fortschritt, dass sich die Union nun bewegt - oder ...

  • 09.10.2017 – 18:51

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Türkei

    Halle (ots) - Es ist daher sehr gut nachvollziehbar, wenn jetzt die Stimmen noch lauter werden, sofort die EU-Beitrittsgespräche mit der Türkei zu beenden. Die Gründe dafür sind zahlreich und auch richtig - falsch wäre es trotzdem. Denn es spielte dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan direkt in die Hände, es würde ihn stärker machen und seine Autokratie weiter festigen. Es wäre genau das, was er ...

  • 08.10.2017 – 17:53

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Airbus

    Halle (ots) - Bedeutsamer ist, dass der Korruptionsskandal zu einer existenziellen Bedrohung für Airbus werden könnte. Anders als VW verfügt der Flugzeugbauer nicht über milliardenschwere Rücklagen, mit denen Strafzahlungen ohne weiteres beglichen werden könnten. Zudem dürfte Airbus in vielen Ländern von Ausschreiben ausgeschlossen werden. Massive Einbußen wären die Folge. Mit seiner Warnung hat Enders, unabhängig persönlicher Verantwortung, daher gewiss Recht: ...

  • 08.10.2017 – 17:45

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Lage der SPD

    Halle (ots) - Doch wichtiger noch als die Frage, wer die SPD führt, ist die, ob es diesmal - anders als 2005 oder 2009 - in der Partei wirklich zu einer schonungslosen Analyse der Niederlage kommt. Dabei geht es um Grundsätzliches, aber auch um die eigene Vermarktung. Warum schneidet die SPD bei Arbeitern so mäßig ab? Wieso gelingt es ihr kaum, außerhalb der eigenen Kernwählerschaft zu punkten? Wie ist es möglich, ...

  • 06.10.2017 – 18:42

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Münchner Olympiapark-Attentäter

    Halle (ots) - Der Fall David S. ist ein Grenzfall. Sein Serienmord lässt sich als Akt eines psychisch Verletzten ebenso begreifen wie als Tat eines Ausländerhassers. Doch wäre der Täter ein Islamist gewesen, dann hätte ihn die bayerische Landesregierung wohl nicht als Amokläufer geführt, sondern als Islamisten - schon um der öffentlichen Erwartung zu entsprechen. Hier hat sie von ihrem Interpretationsspielraum ...