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Mitteldeutsche Zeitung

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  • 26.10.2017 – 18:45

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Steudtner

    Halle (ots) - Doch ein Deal mit Geiselnehmern wirft das immer gleiche Dilemma auf: Darf ein Staat Zugeständnisse machen, um seine Bürger zu retten, oder bestärkt er damit nicht nur die Kidnapper? Das Mantra der Bundesregierung lautet: "Wir lassen uns nicht erpressen." In Einzelfällen wird dann doch gezahlt. Was auch immer Gerhard Schröder dem türkischen Präsidenten gegeben hat, es steigert die Gefahr für Deutsche ...

  • 26.10.2017 – 18:43

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Debatte um den öffentlich-rechtlichen Rundfunk

    Halle (ots) - Öffentlich aus der Deckung wagen wird sich nach dem Sturm der Entrüstung vermutlich ohnehin keiner mehr. Ebenfalls ungeklärt ist die Frage, was die gebührenfinanzierten Sender online anbieten dürfen. Schon jetzt stellen viele presseähnlich aufgemachte Beiträge das Geschäftsmodell der privaten Zeitungsverlage in Frage. Sollten die Länder das ...

  • 25.10.2017 – 18:58

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Türkei und Steudtner

    Halle (ots) - Die türkische Justiz könnte das Verfahren gegen Steudtner und die zehn Mitangeklagten gleich zu Beginn einstellen, die Beschuldigten rasch freisprechen oder zumindest aus der Untersuchungshaft entlassen. Aber selbst wenn es in dem Fall ein glimpfliches Ende gäbe: Die Probleme in den deutsch-türkischen Beziehungen wären damit keineswegs gelöst. Der "Welt"-Korrespondent Deniz Yücel sitzt seit fast acht ...

  • 25.10.2017 – 18:55

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Steinmeier und Moskau

    Halle (ots) - Die Aufmerksamkeit, die nun Steinmeiers Russland-Reise erfährt, zeigt indes, wie der Ex-Außenminister trotz der repräsentativen Rolle eine wichtige Aufgabe erfüllen kann: In immer mehr diplomatischen Krisen kann es helfen, wenn Kanzlerin und Bundespräsident eine Aufgabenteilung zwischen Realpolitik und Symbolik praktizieren. Wie im Mai in Israel konnte Steinmeier nun auch in Moskau ohne überbordende ...

  • 24.10.2017 – 18:42

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Metalltarifen

    Halle (ots) - Die deutsche Wirtschaft braucht ohnehin stärkere Lohnsteigerungen. Real lag das jährliche Lohnplus seit 2009 im Durchschnitt bei rund einem Prozent, und das ist etwas schmal für eine Ökonomie, die im neunten Jahr des Aufschwungs ist und deren Arbeitslosigkeit auf 25-Jahres-Tief liegt. Wünschenswert wären zwar höhere Einkommen vor allem in schlechter bezahlten Jobs. Doch hier fehlt den Gewerkschaften ...

  • 24.10.2017 – 18:39

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Glyphosat

    Halle (ots) - Am Ende weiß nun niemand mehr, ob die konkrete Sachfrage nicht längst zu einem Politikum instrumentalisiert wurde oder ob tatsächlich Risiken für die Gesundheit drohen. Das Problem liegt sicherlich auch in der Überhöhung des Themas, das zu einer Grundsatzfrage über die künftige Ausrichtung der Agrarpolitik wurde. Der Abschied von Glyphosat ist für viele ein Signal für die Abkehr von einer ...

  • 24.10.2017 – 18:36

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Ökostrom

    Halle (ots) - Für die Energiewende wird zunehmend ihr eigener Erfolg zum Problem. Inzwischen wird in ländlichen Regionen Ostdeutschlands mehr Ökostrom produziert als verbraucht. Die Netzbetreiber wollen daher riesige Stromleitungen nach Süddeutschland verlegen. Das kostet Milliarden und treibt die Kosten in die Höhe. "Stopp", sagen berechtigterweise immer mehr Energieexperten. Sie plädieren dafür, die Energiewende ...

  • 24.10.2017 – 18:34

    Mitteldeutsche Zeitung: zu AfD und Bundestag

    Halle (ots) - Die Umfragen aus den Ländern und die Erfahrungen aus anderen europäischen Staaten lassen vermuten, dass die AfD länger bleibt als vier Jahre. In Thüringen taxieren die Demoskopen sie aktuell bei 20 Prozent - obwohl dort mit Björn Höcke ein Rechtsradikaler die Partei führt. Ob und wie die AfD den Bundestag 72 Jahre nach Kriegsende prägt, wird man erst in einigen Monaten wissen. Vielleicht aber hat ...

  • 23.10.2017 – 18:58

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Schwarzen Null

    Halle (ots) - Es darf kein Tabu mehr sein, Steuerentlastungen auch mit Erhöhungen an anderer Stelle gegen zu finanzieren. Das erhöht die Spielräume enorm. Auch die von Schäuble ausgerufene "schwarze Null" darf kein Dogma sein. Die im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse schreibt einen Etat ohne neue Schulden nicht vor. Natürlich wäre es fahrlässig, dauerhafte Steuersenkungen mit Schulden zu bezahlen. Es spricht ...

  • 23.10.2017 – 18:55

    Mitteldeutsche Zeitung: zur AfD im Bundestag

    Halle (ots) - Wichtigstes Leitmotiv muss sein, weniger zu reagieren als zu agieren. Also nicht die AfD rechts überholen zu wollen, wie es die Union debattiert. Nicht in der Flüchtlingspolitik sich auch von links noch weiter an sie anzunähern, wie es Sahra Wagenknecht fordert, sich überhaupt nicht nur auf dieses eine Thema einengen zu lassen. Zu stellen - und zu entzaubern - ist die AfD nur inhaltlich. Was hat sie ...

  • 23.10.2017 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Chancenlos im Drogenkampf

    Halle (ots) - Cannabis ist in Sachsen-Anhalt auf dem Vormarsch - und zwar stärker denn je. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung Montag-Ausgabe). Im vergangenen Jahr wurden im Land 3 497 Cannabisdelikte festgestellt, teilte das Landeskriminalamt auf MZ-Nachfrage mit. Vier Jahre zuvor waren es noch lediglich 2 461. Das entspricht einem Anstieg um 42 Prozent, die Cannabisdelikte haben sich also in ...

  • 21.10.2017 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Inflation Preisanstiege sind bei Lebensmitteln besonders stark

    Halle (ots) - Die Preissprünge bei Lebensmittel sind in den vergangen Jahren deutlich stärker ausgefallen als die generelle Teuerung. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Sonnabend-Ausgabe) unter Hinweis auf Auswertungen des Statistischen Bundesamtes. Danach sind Lebensmittel von 2010 bis September 2017 um 16,3 Prozent teurer geworden. ...

  • 20.10.2017 – 18:45

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Daimler und Dieselskandal

    Halle (ots) - Es wirkt wie ein halbes Schuldeingeständnis, dass auch Daimler nun mit Software-Updates die Schadstoffmengen im Abgas reduzieren will. Die Kosten dafür haben den Profit so heftig gedrückt. Der Gewinneinbruch muss für Zetsche ein Signal zum Umsteuern sein. Und noch immer verkauft Daimler Neuwagen, deren Stickoxid-Emissionen im Alltagsbetrieb über den Grenzwerten liegen. Es wird höchste Zeit, dass der ...

  • 20.10.2017 – 18:43

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Union und kleine Leute

    Halle (ots) - Als führende Kraft in einer Jamaika-Koalition müsste die Union für höhere Belastungen Gutgestellter eintreten oder neue Schulden aufnehmen. Beides scheuen CDU und CSU wie der Teufel das Weihwasser, von der FDP ganz zu schweigen. So ist denn auch das Gegenteil geplant: Union und Liberale wollen den Soli abschaffen und die Einkommensteuer senken. Da der Spitzensteuersatz unangetastet bleiben soll, werden ...

  • 19.10.2017 – 18:54

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Katalonien

    Halle (ots) - Die Separatisten geben nicht auf und ließen auch das letzte Ultimatum Madrids, auf den Weg der Legalität zurückzukehren, verstreichen. Dabei nehmen sie bewusst in Kauf, dass die Lage in der spanischen Region weiter eskaliert. Nun wird die spanische Regierung die in der Verfassung vorgesehene Zwangsentmachtung der katalanischen Führung einleiten. Um dem Recht im abdriftenden Katalonien wieder Geltung zu ...

  • 19.10.2017 – 18:52

    Mitteldeutsche Zeitung: zu EU und Türkei

    Halle (ots) - Schon zu Beginn des Brüsseler Gipfels war keine Mehrheit für die naheliegende Forderung nach Abbruch der Beitrittsgespräche absehbar. Doch die Türkei nähert sich der Union nicht an, sie entfernt sich weiter. Politisch mag die Argumentation der meisten Mitgliedstaaten ja plausibel sein. Denn tatsächlich gibt es im den autoritär geführten Staat am Bosporus starke Kräfte gegen die Erdogan-Herrschaft. ...

  • 19.10.2017 – 18:51

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Tillich und Sachsen

    Halle (ots) - Stanislaw Tillich, der 2008 als "Der Sachse" und "Einer von uns" Ministerpräsident wurde, hat das Land treiben lassen. Regiert hat er nicht. Er ist Konflikten systematisch aus dem Weg gegangen, er hat seine Minister dahin geschickt, wo es Ärger und rechte Ausschreitungen gab. Tillich ließ sich erst sehen, wenn es absolut unvermeidlich war. Wirklich genossen hat er die Zeit, als er als Bundesratspräsident ...

  • 19.10.2017 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt Protest gegen Haus der Identitären Bewegung

    Halle (ots) - In Halle wächst der Widerstand gegen ein Schulungszentrum der rechtsextremen Identitären Bewegung. "Wir wünschen ausdrücklich keine Nachbarschaft mit Ihnen", heißt es an die Adresse der Identitären in einem von mehr als 120 Anwohnern unterzeichneten offenen Brief, über den die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Donnerstagausgabe) ...

  • 18.10.2017 – 18:53

    Mitteldeutsche Zeitung: zur EU und Terrorabwehr

    Halle (ots) - Längst nicht in allen Mitgliedsstaaten wird der Zugang zu den Bestandteilen, aus denen auch Feierabend-Täter einen tödlichen Sprengsatz basteln können, so strikt kontrolliert wie in Deutschland. Ein derartiger Flickenteppich gefährdet aber alle. Denn wer seine Bombe irgendwo in der Gemeinschaft zusammenbaut, kann damit unbehelligt durch die EU reisen und sich sein Ziel aussuchen. Es gibt Städte, die ...

  • 18.10.2017 – 18:51

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Air Berlin und Winkelmann

    Halle (ots) - Winkelmann für dieses Jahr 1,35 Millionen Euro als Bruttosalär garantiert, während gleichzeitig mit Steuergeld eine Transferngesellschaft für Air-Berlin-Beschäftigte aufgebaut wird, die keinen neuen Job finden. Natürlich kann man darüber diskutieren, ob die Summe angemessen ist. Es hat überdies einen üblen Beigeschmack, dass er zuvor bei der Lufthansa arbeitete, die nun große Teile von Air Berlin ...

  • 18.10.2017 – 18:50

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Tillich

    Halle (ots) - Tillichs Rücktritt war überfällig. Die CDU hat in Sachsen mehrere Direktmandate an die AfD verloren und das nicht im Geringsten kommen gesehen. Tillich hat die Partei und das Land eher verwaltet als gestaltet. Eine Abgrenzung gegen ganz Rechts gelang ihm erst, als es zu spät war. Tillichs Worte werden nachhallen. In der CDU sind Rücktrittsforderungen an Merkel bislang zwar noch nicht zu hören. In der CSU aber gibt es die Seehofer-weg-Rufe bereits. ...

  • 18.10.2017 – 18:48

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Linken

    Halle (ots) - Die Partei, die sich als Partei des Friedens und der Solidarität versteht, findet den Frieden nicht. Solidarität im menschlichen Umgang ist in der Führungsriege ein Fremdwort. Ja, in keiner anderen deutschen Partei außer der AfD werden die Machtkämpfe so knallhart ausgetragen wie hier. Der einstige Fraktionsvorsitzende Gregor Gysi sprach bereits 2012 beim Göttinger Parteitag von "Hass". Der Hass ist zurück. Er macht die Linke unsympathisch und ...

  • 17.10.2017 – 18:49

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Rasern und Falschfahrern

    Halle (ots) - Welche Strafe können für solche Taten angemessen sein? Für die Beantwortung dieser Frage hat das Landgericht Aachen mit seinem Urteil gegen einen Menschen, der sich durch eine Geisterfahrt das Leben nehmen wollte, neue Maßstäbe gesetzt. Im Vergleich mit den vielen illegalen Autorennen ist diese Form, das Auto als Waffe zu benutzen, sicher ein Extremfall. Doch die Folgen sind mindestens genauso ...

  • 17.10.2017 – 18:48

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Irak

    Halle (ots) - Deutschland ist mit einer sehr praktischen Frage konfrontiert. Nämlich der, wie mit dem in Kürze auslaufenden Mandat für die Ausbildung kurdischer Kämpfer durch die Bundeswehr zu verfahren ist. Die Entscheidung darüber müssen der neue Bundestag und die neue Regierung fällen. Es wäre durchaus akzeptabel, wenn das gegenwärtige Mandat noch einmal um wenige Monate verlängert wird, bis sich die Verhältnisse sortiert haben. Ob die Bundeswehr während ...

  • 16.10.2017 – 19:13

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Reformbedarf bei der EEG-Umlage

    Halle (ots) - Alle Akteure sollten einen Teil der Lasten schultern - also auch jene, die bisher von Ausnahmen bei der Umlage profitieren. Denkbar wäre es, auf eine Steuerfinanzierung umzustellen oder Gas, Erdöl und Kohle ebenfalls mit einer Abgabe zu belegen. Wenn sauber produzierter Strom der Kraftstoff des 21. Jahrhunderts werden soll, muss er auch wettbewerbsfähig sein. Die künftige Bundesregierung muss hier die ...

  • 16.10.2017 – 19:11

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Situation von CDU und CSU vor den Sondierungs-Gesprächen

    Halle (ots) - Die Bitte des CSU-Chefs Horst Seehofer, die Regierungsbildungsversuche in Berlin nicht mit Personaldebatten zu beschweren, ist mittlerweile zu einem Flehen geworden. Der bayerische Finanzminister Markus Söder hält die Gelegenheit für günstig, Seehofer die Spitzenkandidatur für die Landtagswahl zu entreißen. Es ist ein Kampf ohne politische ...