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Mitteldeutsche Zeitung

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  • 14.05.2018 – 19:01

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Wucherzinsen auf Steuerschulden

    Halle (ots) - Da brechen weltweit Banken zusammen. Da drücken Notenbanken die Zinsen tief und tiefer und bis unter Null. Da sorgen sie mit massiven Anleihekäufen dafür, dass auch am Markt Sparer für ihr Geld nichts mehr bekommen, sondern oft sogar draufzahlen. Doch der deutsche Fiskus belangt säumige Bürger mit sechs Prozent - wie seit Jahrzehnten. Fairerweise muss man festhalten, dass der einzelne Finanzbeamte für ...

  • 14.05.2018 – 18:58

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Israel

    Halle (ots) - Während in Jerusalem die Feierlichkeiten zur Botschaftseröffnung laufen, brennt Gaza. Zehntausende protestieren beim "Marsch der Rückkehr" dafür, in ihr Land zurückzukehren, aus dem ihre Familien vor 70 Jahren vertrieben wurden. Die Gründung des jüdischen Staates, für Israel ein Freudentag, ist für die Palästinenser "Nakba", eine Katastrophe. Das ist die Konsequenz der Entscheidung Donald Trumps. Und es ist keine Überraschung. Jeder wusste, dass der ...

  • 13.05.2018 – 17:44

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Bundesliga

    Halle (ots) - Zählt die deutsche Eliteklasse tatsächlich zur Elite der nationalen Ligen des Kontinents? Die Antwort fällt so eindeutig wie vernichtend aus. Mitnichten! Der Rückstand auf Spanien und England ist gewachsen. Italien ist vorbeigezogen, Frankreich ist drauf und dran. Das zeigt auf den ersten Blick die sogenannte Fünfjahreswertung der Uefa. In den europäischen Klubwettbewerben fuhren die Bundesliga-Klubs ...

  • 13.05.2018 – 17:42

    Mitteldeutsche Zeitung: zum DGB

    Halle (ots) - Die Gewerkschaften haben ihre Stellung in Politik und Gesellschaft wieder ausgebaut, nachdem der Agenda-Kanzler Gerhard Schröder (SPD) sie an den Rand drängen wollte. Heute als Bundespräsident redet Steinmeier, immerhin Architekt von Hartz IV, fast wie ein Gewerkschaftsboss. Zweifelsohne hat der DGB Einfluss zurückgewonnen, wozu Reiner Hoffmann als Vorsitzender mit seiner unaufgeregten und sachlichen Linie beiträgt. Aber selbst wenn es paradox klingt, so ...

  • 11.05.2018 – 18:47

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Datenschutz

    Halle (ots) - Die neue Verordnung hat zum Ziel, die Daten jedes Einzelnen zu schützen. Nicht nur Unternehmen und Webseitenbetreiber sind verunsichert, auch Blogger, Vereine und Fotografen sind nervös. Die Verunsicherung ist nachvollziehbar. Denn die neue Datenschutzgrundverordnung sieht strenge Vorschriften vor. Wer sich bis jetzt nicht darum gekümmert hat, kommt nun nicht mehr daran vorbei. Bislang drohten keine ...

  • 11.05.2018 – 18:45

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Wasserpreisen

    Halle (ots) - Die Verbraucher blechen über den Wasserpreis für den massenhaften Einsatz von Dünger in der Landwirtschaft, während von der Europäischen Union vor allem aber die großen Agrarbetriebe subventioniert werden. So flossen im Jahr 2015 knapp 60 Milliarden Euro in die Landwirtschaft. Weil sich die Höhe der Förderung zum Teil nach der Fläche richtet, profitieren halt vorwiegend die Großbetriebe. Das ließe ...

  • 11.05.2018 – 18:44

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Merkel und Iran

    Halle (ots) - Bislang war im transatlantischen Verhältnis Bedächtigkeit angesagt, insbesondere von der Unionskanzlerin. Der erste Bruch erfolgte vor einem Jahr, als Trump den Ausstieg aus dem Pariser Klimaschutzabkommen verkündete - auch ein einseitiger Ausstieg. Merkel sagte damals, Deutschland könne sich nicht mehr auf die USA verlassen. Selbst ihr geht die Geduld aus. Es verschiebt sich etwas im internationalen und ...

  • 10.05.2018 – 18:59

    Mitteldeutsche Zeitung: MZ-Kommentar zum Prämiensparen

    Halle (ots) - Solange es gut läuft, kann das schwarz-rote Bündnis sich einigen, wie es das Geld verteilt. Aber wehe, wenn der Rückenwind durch die Konjunktur nachlässt. Auf Hilfe der Notenbank kann die deutsche Wirtschaftspolitik dann nicht hoffen. Die Europäische Zentralbank hat mit den Niedrigzinsen ihr Pulver verschossen. Deutschland müsste sich selbst helfen. Das bisherige Auftreten der neuen Regierung macht ...

  • 10.05.2018 – 18:58

    Mitteldeutsche Zeitung: MZ-Kommentar zum Prämiensparen

    Halle (ots) - Die Geldinstitute kündigen frühzeitig Prämiensparverträge, für die sie einst auf Werbeflyern mit "bis zu 25 Jahre Laufzeit", lukrativen Prämien und einer gut verzinsten Anlage geworben haben. Beim Streit mit den Kunden vor Gericht wollen sie davon nichts mehr wissen. Oma sagte immer, auf deutsche Firmen sei Verlass, "Made in Germany" bedeute Qualität. Diesen Bonus setzen deutsche Unternehmen aufs ...

  • 10.05.2018 – 18:57

    Mitteldeutsche Zeitung: MZ-Kommentar zum Atom-Deal

    Halle (ots) - Das Atom-Abkommen mit dem Iran war nicht makellos. Aber es war das Beste, das nach langen, zähen Verhandlungen zu bekommen war. Es hat die nuklearen Ambitionen Teherans mindestens gebremst. Es hat allerdings nichts daran geändert, dass der Iran ein ballistisches Raketenprogramm betreibt und seine Hegemonieansprüche in der nahöstlichen Region schamlos auslebt. Aber die logische Folge wäre gewesen, an ...

  • 08.05.2018 – 18:40

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Lufthansa

    Halle (ots) - Spohr will die Chancen der Lufthansa-Billigsparte Eurowings im Kampf gegen die Iren verbessern. Denn in seiner Low-Cost-Sparte steigen die Kosten durch die Übernahme von Teilen von Air Berlin und durch die Komplett-Integration der Tochter Brussels Airlines. Spohr hofft dabei, angesichts der aktuellen Lage höhere Ticketpreise durchsetzen zu können. Doch da wird Ryanair-Chef Michael O'Leary nicht mitmachen. ...

  • 08.05.2018 – 18:39

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Kriminalität

    Halle (ots) - Die Schere zwischen der gefühlten und der tatsächlichen Kriminalität geht auseinander. Das hat viel mit Ängsten zu tun. Es hat zu tun mit dem Kontrollverlust des Staates auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise sowie dem Zuwachs an Delikten - etwa Einbrüchen. Und es hat zu tun mit den digitalen Medien, die den Eindruck erwecken, es gehe immer krimineller zu. Unbestreitbar ist indes ebenso, dass die ...

  • 07.05.2018 – 18:45

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Putin

    Halle (ots) - Einen echten Neuanfang wird es mit Putin als Präsident aber nicht mehr geben. Wer aber Einfluss auf die künftigen Beziehungen zu Russland nehmen will, der darf die Verbindungen im Hier und Jetzt nicht kappen. Das hört sich abstrakt an, lässt sich aber politisch-konkret durchbuchstabieren. Die Krim-Annexion darf nicht akzeptiert werden. Die Sanktionen müssen gelten, bis die Gründe entfallen. Zugleich bleibt es aber alle Anstrengungen wert, Kriege und ...

  • 07.05.2018 – 18:43

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Bahnverspätung

    Halle (ots) - Als verspätet zählen bei der Bahn nur Züge, die dem Fahrplan mehr als fünf Minuten hinterher fahren. Alles darunter geht in die Statistik als pünktlich ein. Auf der anderen Seite werden in der Online-Fahrplanauskunft regelmäßig Verbindungen angeboten, deren Umsteigezeit unter fünf Minuten liegt. Das passt nicht zusammen. Die Bahn meldet Rekord-Umsätze und steigert ihre Fahrgastzahlen. Doch die ...

  • 06.05.2018 – 18:48

    Mitteldeutsche Zeitung: "Mitteldeutsche Zeitung" (Halle) zur Frauendebatte in der CDU

    Halle (ots) - Und freiwillig, das zeigt sich, läuft es eben nicht bei der Verteilung der interessanten Jobs. Das gilt nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Politik. Nun sollen die Partei-Regeln für die Mandatsbesetzungen zugunsten der Frauen geändert werden. Angela Merkel warnt gar davor, dass die Existenz der Partei auch von der Frauenfrage abhängt. ...

  • 06.05.2018 – 18:47

    Mitteldeutsche Zeitung: "Mitteldeutsche Zeitung" (Halle) kommentiert die Asyldebatte

    Halle (ots) - Seehofers Ankerzentren werden keine Lösung bringen. In der geplanten Größe werden sie den in Ellwangen sichtbar gewordenen Mix aus Angst und Frust eher vergrößern. Ankerzentren werden Gefängnissen ähneln. Viele Flüchtlinge wird vor allem ein Gedanke treiben: Raus! Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut Augustin Telefon: 0345 565 4200 ...

  • 06.05.2018 – 18:45

    Mitteldeutsche Zeitung: "Mitteldeutsche Zeitung" zu Volkswagen

    Halle (ots) - Gerade das mehr als wohlwollende Verhalten von Bundesregierung und niedersächsischer Landesregierung beim Abgasskandal kann als weiteres Signal dafür verstanden werden, dass sich ein Konzern wie Volkswagen in Deutschland so ziemlich alles erlauben kann. Gerade bei so einer komplexen, aber wichtigen Materie wie dem Umweltschutz hilft wohl nur eine ...

  • 04.05.2018 – 16:50

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Nobelpreis

    Halle (ots) - Dabei ist es eigentlich sehr einfach: Wo zwischen den Geschlechtern, aber auch innerhalb beider Gruppen, Toleranz und Respekt als Grundvoraussetzung gelten, wird eine Frau nicht mehr zum Freiwild, ein Schwuler nicht mehr zum Objekt des Spottes oder irrwitziger Umerziehungsversuche werden können. Ein gesellschaftlicher Lernprozess ist in Gang gekommen, der freilich Zeit und Gelassenheit braucht, keine ...