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Mitteldeutsche Zeitung

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  • 11.09.2018 – 18:43

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Ryanair

    Halle (ots) - Ein Arbeitgeber, der Warnstreiks mit Stellenabbau zu ersticken droht, wird sich nicht ohne Druck zu einigermaßen fairen Arbeitsverträgen und Tarifvereinbarungen herbeilassen. Schließlich verdienen die Flugbegleiter bei der Fluglinie Ryanair einschließlich Zuschlägen im Schnitt rund 1 800 Euro brutto pro Monat, Crew-Leiter kommen auf 2 700 Euro. Damit verdienen sie rund 1 000 Euro weniger als beim Billigflugkonkurrenten Easyjet. Das ist eine mehr als ...

  • 11.09.2018 – 18:42

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Köthen

    Halle (ots) - Am Sonntag hat die Landesregierung schnell und transparent dargelegt, welche Fakten ihr bekannt sind. Das war vorbildlich. Das Bild, das die Staatsanwaltschaft am Dienstag abgab, machte den Anschein von Dienst nach Vorschrift. Die Ermittlungsbehörde hat offenbar die Brisanz der Lage nicht erkannt. Durch ihr Schweigen gibt sie anderen Gelegenheit, den Todesfall für ihre Zwecke zu nutzen. In Sekundenschnelle wird jedes Detail zum Tod von Markus B. durch die ...

  • 11.09.2018 – 18:40

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Kaufhof/Karstadt

    Halle (ots) - Ob dieser 11. September ein guter Tag für die Mitarbeiter von Kaufhof und Karstadt ist, wird sich erst noch herausstellen. Auch wenn sich die Eigentümer bedeckt halten: Vieles ist bereits durchgesickert, das vielen Mitarbeitern noch schlaflose Nächte bereiten wird. Nicht nur den Kölnern, die darauf hoffen, dass die Zentrale in Köln bleibt. 5 000 Stellen könnten abgebaut werden. Insider erwarten die ...

  • 10.09.2018 – 18:52

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Bundeswehr und Syrien

    Halle (ots) - Begrenzte Luftschläge, ob die Deutschen nun mitmachen oder nicht, haben nur Symbolwert. Den Bürgerkrieg in Syrien hat Präsident Baschar al-Assad mit Unterstützung aus Russland und dem Iran so gut wie gewonnen. An größeren Militäraktionen auf dem Boden gar sollte sich die Bundeswehr also nicht beteiligen. Ein Mandat etwa der Vereinten Nationen wird es dafür nicht geben, denn Russland wird im ...

  • 10.09.2018 – 18:50

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Schweden und Populismus

    Halle (ots) - Der Impuls, die Rechts-Wähler pädagogisch zurück auf die "richtige Seite" zu ziehen, ist verständlich, aber falsch. Vielmehr müssen die Globalisierungsgewinner, die die Moderne samt Multikulti eher aufregend finden, einsehen, dass man unabhängig von Sozialstatus, Bildung und Alter auch Ängste damit verbindet. Rassismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen. Aber die Auffassung, Zuwanderung müsse ...

  • 10.09.2018 – 18:48

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Köthen

    Halle (ots) - Ostdeutsche sind grundsätzlich rational, pragmatisch und ungehemmter in ihrer Meinungsäußerung. Von Ideologie haben die meisten die Nase voll. Aber Tatsache ist: Bei einem großen Teil der Bevölkerung ist die Angst davor, Opfer einer von Flüchtlingen verübten Gewalttat zu werden, viel größer, als die Scheu, sich mit Rechtsradikalen gemein zu machen. Und: Man darf sich nicht täuschen. Die Zahl derer, die das so empfinden, ist gewiss größer als die ...

  • 09.09.2018 – 17:46

    Mitteldeutsche Zeitung: Todesfall von Köthen - 22-Jähriger starb an Herzinfarkt

    Halle (ots) - Der in Köthen (Anhalt-Bitterfeld) nach einem Streit mit zwei Afghanen verstorbene Markus B. ist nicht durch Gewalt ums Leben gekommen. Nach Informationen der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung soll der 22-Jährige an einem Herzinfarkt verstorben sein. Das ist das Ergebnis einer Obduktion am Sonntag. Der junge Mann soll eine kardiologische ...

  • 07.09.2018 – 18:59

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Maaßen

    Halle (ots) - Verfassungsschutzpräsident Maaßen zweifelt den juristisch undefinierten Begriff "Hetzjagd" an und relativiert so die dokumentierten Angriffe, erfindet aber den Versuch, "von dem Mord in Chemnitz abzulenken", obwohl den klar definierten Mord-Begriff nicht einmal der Staatsanwalt vorbringt - und die Medien seit der Tat voll davon sind. Politisch am schädlichsten ist aber, dass die Debatte so auf einen Nebenkriegsschauplatz gerät. Weder die semantische Frage, ...

  • 07.09.2018 – 18:55

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Brexit

    Halle (ots) - Wenn am Tag eins nach dem Brexit der Warenverkehr tatsächlich zum Erliegen käme, weil alle bisherigen Lizenzen und Importbestimmungen nicht mehr gelten, lässt sich das nicht allein dem Vereinigten Königreich in die Schuhe schieben. Sollte dieser Fall eintreten, hätte auch die Europäische Kommission als Verhandlungsführer versagt. Wenn Barnier wirklich ein Freihandelsabkommen wie mit Kanada vorschwebt, dann sollte er die Verhandlungen nicht nur offen ...

  • 07.09.2018 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt Schäferhund verliert Spitzenplatz

    Halle (ots) - Der Deutsche Schäferhund hat in Sachsen-Anhalt seine Spitzenposition im Hunde-Ranking verloren. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Freitag-Ausgabe). Die über Jahrzehnte beliebteste Rasse kommt nur noch auf fast 8 000 Exemplare. Diese Zahl bedeutet nur noch Platz zwei in der amtlichen Rangliste. Unangefochten vorn liegt der ...

  • 06.09.2018 – 18:47

    Mitteldeutsche Zeitung: zu den Ängsten der Deutschen

    Halle (ots) - Wundern muss man sich über diese Ergebnisse nicht. Um die beiden wichtigsten Punkte zu nennen: Vor allem die Herausforderungen der Migration, die Europa, Deutschland und auch Sachsen-Anhalt seit 2015 spaltet, sind ungelöst. Und seit zweieinhalb Jahren verunsichert die unberechenbare Politik von US-Präsident Donald Trump die Welt. Potenziert werden diese Ängste speziell hierzulande durch den Fakt, trotz ...

  • 06.09.2018 – 18:46

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Trump

    Halle (ots) - Der Coup des anonymen Regierungsvertreters fällt reichlich feige aus. Offenbar arbeitet er wie andere Beamte und selbst Minister tatsächlich durch leisen Ungehorsam daran, die schlimmsten Auswüchse der Präsidentschaft abzumildern. Doch wie die Republikaner, die zu einer Ja-Sager-Truppe verkommen sind, bleibt er unsichtbar und ermöglicht damit Trump das politische Überleben. Erschreckend viele Konservative glauben immer noch, der wirre Wüterich könne ...

  • 06.09.2018 – 18:44

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Seehofer

    Halle (ots) - Es ist nichts dagegen zu sagen, wenn Politiker bedächtig handeln, vorsichtig kommentieren und sich bei der Einordnung Zeit lassen. Wenn aber ein Bundesinnenminister, der zuständig ist für die Verfassung, tagelang kein Wort zu Chemnitz herausbringt, ist das kein Ausdruck von Bedächtigkeit mehr, sondern eher von Unsicherheit. Was Seehofer schließlich zu sagen hatte, bedurfte keiner langen Klärung der ...

  • 06.09.2018 – 18:42

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Verpackungen

    Halle (ots) - Für rund ein Drittel aller Verpackungen, die in gelben Tonnen oder Beuteln landen, wurden keine Gebühren entrichtet, weil es bisher keine zentrale Erfassung der Hersteller und Händler gibt. Dies will Ministerin Schulze nun mit einem öffentlich einsehbaren Register ändern, in das sich alle Unternehmen der Verpackungsbranche bis Jahresende eintragen müssen. Damit wird der Drückebergei ein Riegel ...

  • 05.09.2018 – 18:49

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Ökoenergie-Flaute im Sommer

    Halle (ots) - Seit Jahren werden immer mehr Wind- und Solarparks in die Landschaft gestellt. Die Betreiber bekommen für den erzeugten Strom auskömmliche Vergütungen. Dass ihre Anlagen bei Windstille oder Dunkelheit nicht laufen, kann ihnen in Bezug auf die Versorgungssicherheit egal sein, denn dafür sind andere verantwortlich. Das führt dazu, dass die Stromkunden inzwischen für zwei Erzeugersysteme zahlen: die ...

  • 05.09.2018 – 18:47

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Fall Skripal

    Halle (ots) - In Wirklichkeit wissen die britischen Behörden gut, dass sie keinen Zugriff auf die mutmaßlichen Täter bekommen werden. Den Ermittlungen zufolge sind die russischen Agenten kurz vor dem Anschlag eingeflogen und kurz darauf wieder ausgereist. Sie befinden sich nun in Russland, und der Kreml kennt sie angeblich nicht. Und er wird sich im Fall Skripal nicht anders verhalten als 2006 nach dem Mord an ...

  • 05.09.2018 – 18:45

    Mitteldeutsche Zeitung: zur CSU

    Halle (ots) - Die Klausur ist Wahlkampfhilfe. Vor allem aber unterstreicht sie den Machtanspruch Dobrindts in der CSU. Er lässt Bayerns Ministerpräsidenten Markus Söder und Parteichef Horst Seehofer antanzen. Und die Einladung des umstrittenen US-Botschafter Richard Grenell zeigt mindestens Schlagzeilen-, wenn nicht gar Sendungsbewusstsein. Aber zwei zentrale Ereignisse auf einen Tag zu legen, zeugt nicht von großer organisatorischer Planung und Strategie. Sei es drum: ...

  • 04.09.2018 – 18:57

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Sammlungsbewegung "Aufstehen"

    Halle (ots) - Zum dem Bild, dass da vor allem einige Machtpolitiker auf der Suche nach neuen Mehrheiten sind, passt dann auch, dass Sahra Wagenknecht keinen Hehl daraus macht, dass sie gerne die Stimmen der rechten Wähler einsammeln möchte. Wie weit wird sie ihnen entgegengehen? Schon jetzt hat man den Eindruck, dass sie aus taktischen Gründen die Globalisierungsgegner in ihren Ängsten bestätigt, wenn sie gegen die ...

  • 03.09.2018 – 20:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Politik Stahlknecht fordert Einwanderungsgesetz mit Stichtag - Innenminister kann für Sachsen-Anhalt Ereignisse wie in Chemnitz nicht ausschließen

    Halle (ots) - Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) fordert, dass abgelehnte Asylbewerber unter bestimmten Bedingungen in Deutschland bleiben können sollen. "Abgelehnte Asylbewerber, die ihren Lebensunterhalt selbst verdienen und nicht über ihre Identität getäuscht haben, sollen hier bleiben ...

  • 03.09.2018 – 18:43

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Fall Kandel

    Halle (ots) - Während bei einem deutschen Verdächtigen in solchen Fällen von Beziehungsdramen gesprochen wird, vermengt man einen afghanischen Täter mit den in Chemnitz festgenommenen Irakern und Syrern zu einem gemeinsamen Problem - und behauptet, das "Rechtsempfinden" rufe nach härteren Strafen. Doch für ein Gericht darf nur der konkrete Fall zählen, nicht die Debatte. Blendet man alle unsachlichen und ...

  • 03.09.2018 – 18:24

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Organspende

    Halle (ots) - Die Widerspruchslösung soll das Tief bei den Spenderzahlen beenden. Wer nicht widerspricht, soll automatisch zum Organspender werden. Die Debatte darüber lenkt aber nur von den eigentlichen Problemen ab. Sie hätte nur den Vorteil, dass alle Menschen gezwungen wären, sich mit der Frage der Organspende bewusst auseinanderzusetzen. Spätestens dann werden viele erkennen, wie reformbedürftig das deutsche ...